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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 3.F. 3=33.1903

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Bibliographische Daten

fullscreen: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 3.F. 3=33.1903

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748132
Persistenter Identifier:
BV045430351
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
ISSN:
0373-5656
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsjahr:
1871
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748392
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748392
Persistenter Identifier:
1692090528635
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 3.F. 3=33.1903
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgeber:
Bouchal, Leo
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Alfred Hölder
Erscheinungsjahr:
1903
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 33, 1903, Heft 1-4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Nachruf

Strukturtyp:
Nachruf
Titel:
Dr. Johann Jankó
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 3.F. 3=33.1903
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: Bd. 33, 1903, Heft 1-4
  • Koch, Theodor: Die Guaikurú-Gruppe
  • Preuß, K. Th.: Die Feuergötter als Ausgangspunkt zum Verständnis der mexikanischen Religion in ihrem Zusammenhange
  • Weisbach, A.: Die Slovenen
  • Meringer, Rudolf: G. Bancalari und die Methode der Hausforschung
  • Nachruf: Dr. Johann Jankó
  • Zeitschriftenrezension: Literaturberichte
  • Korrekturen: Berichtigungen
  • Zeitschriftenheft: Bd. 33, 1903, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: Bd. 33, 1903, Heft 6
  • Autorenindex: Autoren-Register
  • Sachregister: Sachregister
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1903
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

NEKROLOG. 
Dr. Johann Jankö, 
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Am 28. Juli v. J. verschied in dem siebenbürgischen Badeorte Borszek im Alter von 35 Jahren 
Dr. Johann Jank6, Direktor der ethnographischen Abteilung des ungarischen Nationalmuseums in Budapest — 
and eine der besten Stützen der ungarischen ethnologischen Wissenschaft. 
Am 13. März 1868 zu Budapest als Sohn des gleichnamigen berühmten Malers und Karikaturenzeichners 
geboren, ward ihm zum Erbteil des Vaters Arbeitsfreudigkeit und Ausdauer, Der Mutter verdankte er den 
alle Hindernisse überwindenden Drang zum Schaffen und seine vielgepriesene Beweglichkeit, 
Seine Studien begann der Jüngling im Pester reformierten Gymnasium — um sie später im Muster- 
yymnasium fortzusetzen. Im Elternhause beschäftigte er sich gleichzeitig mit der Erwerbung von Sprach- 
kenntnissen und brachte es in dieser Hinsicht so weit, daß er bereits als Universitätshörer außer seiner 
Muttersprache das Deutsche, Französische, Englische und Italienische ziemlich vollkommen beherrschte, Später 
signete er sich auch die russische Sprache an. 
Nach vorzüglicher Absolvierung der Mittelschule bezog er die medizinische Fakultät der Budapester 
Universität, doch verließ er selbe schon nach einem Jahre, um sich auf der philosophischen Fakultät 
yeographischen und naturwissenschaftlichen Studien zu widmen. Besonders war es die Botanik, der er sich 
mit großen Eifer zuwendete. — In dieser Zeit erschienen seine ersten Arbeiten, und zwar botanischen Inhalts, 
so die Flora von T6t-Koml6s und in Englers botanischen Jahrbüchern im Jahre 1891 »Die Abstammung der 
Platanen«., 
Doch war er damals bereits im Reinen mit sich und dem Umstande, sein Leben fürderhin der Geographie 
und Ethnographie zu widmen, Diese Absicht förderten die Verbindungen des elterlichen Hauses, und bereits 
als drittjähriger Hörer besuchte er mit Unterstützung der Budapester Handels- und Gewerbe-Kammer 
Ägypten, im Jahre 1889 aber Tripolis und Tunis. Über diese Reisen legte er in zahlreichen Zeitungsartikeln 
Rechenschaft ab. Nebenbei war seine Aufmerksamkeit schon den heimischen Verhältnissen zugewendet, und 
auch jetzt war es das ihm bereits zur Genüge bekannte Töt-Koml6s, dessen Verhältnisse er in einer von 
der Ungarischen Geographischen Gesellschaft ausgezeichneten Monographie schilderte. — Im Jahre 1890 
verließ er die Universität, um im Auftrage des Kultus- und Unterrichts-Ministeriums die geographischen und 
sthnographischen Institute Englands und Frankreichs zu studieren. Im selben Jahre erschien seine Dissertation 
zur Erlangung der Doktorwürde: »Graf Moritz Benyovszky als geographischer Forscher. Kritische Bemerkungen 
zu seiner Reise von Kamtschatka nach Makao«, weiters das Produkt seiner ägyptischen Reise: »Das Nildelta. 
Der geologische und geographische Aufbau des Delta,« Im Auftrage der Ungarischen Geographischen Gesell- 
schaft verfaßte er ein Werkehen: »Anordnung der Gebirgszüge Ungarns«, das sich heute noch in Kreisen der 
studierenden Jugend großer Popularität erfreut, Zu jener Zeit berief ihn der Universitätsprofessur der Geographie 
Ludwig v. Löczy als Assistent an seine Seite. 
Das nächste Jahr, 1892, bringt sein erstes größeres ethnographisches Werk: »Das magyarische Volk 
von Kalotaszeg«, das als Musterbild einer systematischen stoffsammelnden Arbeit für die ungarische 
Ethnographie von weittragender Bedeutung ist, Seine zu dieser Zeit erschienenen kleineren Arbeiten sind schon 
rein ethnographischer Natur. Im Jahre 1893 erschien im Verlage der Ungarischen Geographischen Gesellschaft, 
Jeren Sekretär er damals bereits war: »Torda, Aranyosszek, Toroczkö«, ein gleichfalls Materialien enthaltendes 
Werk. Zu Ende desselben Jahres wurde er auf .die neu kreierto Stelle eines Assistenten an der ethno- 
graphischen Abteilung des ungarischen Nationalmuseums ernannt. 
Diese bescheidene Stellung eröffnete ihm jene Sphäre, in der sich sein glänzendes Talent frei entfalten 
konnte. Wer konnte es damals ergründen, daß dieser junge Gelehrte in der ihm von der Vorsehung so knapp 
bemessenen Zeit von acht Jahren aus der seiner Fürsorge anvertrauten kleinstädtischen Raritätensammlung — 
anders kann man die damalige ethnographische Kollektion des Museums nicht nennen — ein in der Reihe der 
europäischen Museen einen vornehmen Platz einnehmendes Institut schaffen werde. Doch war ihm damit nicht 
zenug. Sein scharfer Blick erkannte schon längst, daß auch die ungarische ethnologische Wissenschaft an 
zinem bösen Übel kranke, an der Monopolisierung und der daraus resultierenden oberflächlichen Über- 
xachune — und daß sie von diesem Übel nur durch im Wege der Dezentralisation gegründeto neuere
	        

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