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Tribus, 33.1984,N.F.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Curare, 17.1994

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709673
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709673
Persistenter Identifier:
DE-11-001896199
Titel:
Anthropos, 47.1952
Erscheinungsjahr:
1952
Signatur:
LA 1118-47
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 47, H. 1./2., Jan. - Apr., 1952
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Literaturverzeichnis

Strukturtyp:
Literaturverzeichnis
Titel:
Bibliographie
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 51.1887
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1887
  • Martel, A. Lequeutre; E. A.: Aus dem Cevennengebiete. V. (Schluß.)
  • Die Karagassen. II. (Schluß.)
  • Heyfelder, O.: Die Ueberschwemmung der Flüsse Tedshend und Murghab im Frühjahr 1886
  • Surinam
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1887
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Die Karagassen. 
103 
begrenzt, die natürlich die Laufgräben der Festung vorstellen 
müssen, während die jenseits derselben emporragenden, zum 
Theil gewaltigen Felsklippen als detachirte Forts angesehen 
werden. Auf der Westseite sind dies die Felsen von Causson, 
die sich auf dem rechten Ufer des Valat-Nogre erheben; auf 
der nördlichen Seite inmitten eines wilden Durcheinander 
von Klippen die schönen Arkaden des Ronc und Pet-de- 
Loup; auf der Ostscite endlich, von dem linken Ufer des 
Riou-Sec emporragend, die sogenannte Festung von Roque- 
saltes, ehemals ein ungeheurer Monolith von 60 m Höhe, 
jetzt durch den Blitz in drei einzelne, thurmähnliche Theile 
gespalten. 
Sehr merkwürdig, weil durchaus verschiedenartig, sind 
die Ausgänge, die sich aus den Felsrunden der Cirques nach 
den äußeren Schluchten öffnen. Die wilden Wassermasscn, 
die hier thätig gewesen sind, haben, als sie sich zurückzogen, 
Einschnitte und Spalten in die Umfassungsmauern gerissen, 
von denen einige 50 m hoch, 100 m lang und kaum 1 m 
breit sind. An einzelnen Punkten, wie z. B. am Ausgange 
des Cirque de la Milliöre, ist die Felswand buchstäblich von 
oben nach unten durchsägt. An anderen Stellen hat sie 
dem Drucke des Wassers vollständig nachgegeben und ist in 
die Schlucht hinabgestürzt, wodurch, wie bei dem Ausgange 
des Cirque des Rouquettes, eine gewaltige Bresche an der 
einen Seite entstanden ist. Der Cirque des Ronquettes, 
das kleinste der fünf Felsenrunde, ist das „Amphitheater" 
der Stadt. Der größte Durchmesser seines inneren Raumes 
beträgt 500 rn, der kleinste 200 m. 
Was dem Dolomitengebiete von Montpellier-le-Vieup 
einen ganz besonderen Reiz verleiht, das ist die ungemein 
reiche, üppige Vegetation, die überall zwischen den seltsamen 
Felsgebilden wuchert. Ungeheure Bäume, Fichten, Eichen 
und Buchen wachsen aus dem trockenen Felsboden empor; 
Arbutusbüsche, Hopsen und Brombeeren drängen sich zwischen 
den Wänden und Säulen hindurch; die Epheupflanzen, die 
weite Strecken der Wände mit ihrem dichten, glänzenden 
Grün bekleiden und sich durch alle Spalten des Gesteins 
hindurcharbeiten, haben mannsdicke Stämme und Wurzeln. 
Angesichts dieses üppigen Pflanzenlebens erscheint die 
häufig angewendete Bezeichnung von Montpellier-le-Vieup 
als einer „Stadt des Todes" wenig glücklich gewählt; desto 
zutreffender dagegen die Bemerkung, mit der Märtel seine 
eingehende Schilderung des merkwürdigen Ortes schließt: 
„Die Mannigfaltigkeit, welche die Natur in diesen wunder 
baren Bildungen entfaltet hat, ist größer, als die der Aus 
drücke unserer Sprache." 
Die Karagassen. 
II. (Schluß.) 
Unter den Karagassen, welche nomadisiren und sich 
ausschließlich mit der Jagd und dem Fang von Pelzthieren 
beschäftigen, giebt es kein gesellschaftliches Leben. Jeder 
lebt nur mit seiner eigenen Familie, niemals vereinigen sie 
sich zu einer Genossenschaft (Artel), weil sich damit das 
Interesse der Jagd nicht verbinden läßt. Die Nothwendigkeit, 
den Thieren in das Walddickicht zu folgen, ist die Ursache, 
daß der Karagasse Tage lang allein im Walde weilt, daß 
er Tage lang nichts anderes hört, als das Heulen des 
Sturmes und das Rauschen der Blätter. Das hat seinen 
Charakter beeinflußt: er ist verschlossen und nicht mittheilsam. 
Es kostet sehr viel Mühe, um ihn zum Reden zu bewegen; 
auf vorgelegte Fragen bemüht er sich zu schweigen; er sieht 
den Fragenden so zweifelnd an, daß es scheint, als verstehe 
er die Worte nicht. Aber der Karagasse versteht die Rede 
wohl; er schweigt nur, weil er nicht antworten will; bringt 
ihm nur ein Glas Branntwein — dann wird ihm die 
Zunge gelöst. Dem Schreiber dieser Mittheilungen ist es 
oft möglich gewesen, den Karagassen zu beobachten; er sitzt 
allein, irgendwo in einem Winkel, da, mit untergeschlagenen 
Beinen, giebt keinen Laut von sich, spricht kein Wort; zieht 
von Zeit zu Zeit den Rauch aus seiner Tabakspfeife, spuckt 
ununterbrochen nach allen Seiten — es scheint, daß Nichts 
im Stande ist, ihn aus seiner Lage aufzustören. Der Kara 
gasse ist nicht zutraulich, sondern sehr mißtrauisch gegen 
die Russen; nicht als ob er dieselben fürchte, sondern er 
wünscht sich ihnen zu entziehen. Ob dieses Benehmen gegen 
Personen anderen Stammes eine besondere Eigenthümlichkeit 
seines Charakters ist, oder ob er sich in Folge der Be 
trügereien einzelner russischer Händler besonders von den 
Russen eine schlechte Meinung gebildet hat, ist schwer zu 
entscheiden. 
Der Karagasse nomadisirt mit seiner ganzen Familie, 
d. h. mit seiner Jurte, deshalb ist das Familienleben im 
Vergleich zu dem gesellschaftlichen besonders entwickelt. Im 
Kreise seiner Verwandten, in seiner Jurte, findet er Er 
holung von der schweren Tagesarbeit; hier theilt er seine 
Freude und seinen Kummer mit; hier fühlt er sich als 
Mensch ■— er ist nicht in dunklem, von wilden Thieren 
bewohntem Waldesdickicht, sondern unter Wesen, welche ihm 
gleichen; er lebt hier als Mensch und nicht als Jäger. 
Die von allen Menschen entfernte Lage der einzelnen Jurten 
bestimmt die Glieder einer Familie, sich sehr eng an ein 
ander zu schließen: völlige Einigkeit herrscht unter ihnen. 
Der Aelteste, Vater oder Großvater, gilt als Hausvater, er 
ist das Haupt der Familie, er genießt von Seiten der 
übrigen Glieder volle Achtung und unbedingten Gehorsam; 
er leitet den Jagdplan, er wählt den Ort der Jagd aus und 
er bestimmt, wohin der Einzelne sich wenden soll. Mit 
Tagesanbruch erheben sich alle vom Lager; die Männer 
bringen ihre Waffen in Ordnung; die Weiber bereiten das 
Essen, Fleisch und Thee; die halberwachsenen Kinder be 
aufsichtigen die Renthiere. Nachdem das Mahl einge 
nommen ist, wird die Jagd berathen, dann gehen die Männer 
hinaus, um zu jagen; die Weiber bleiben in der Jurte. 
Letztere besorgen den ganzen Haushalt, melken die Renthiere, 
schaffen Holz herbei, kochen das Essen, fertigen die Kleider. 
Die Knaben helfen den Männern bei der Jagd oder bleiben 
zu Haus. Die Frau des Karagassen ist keine Sklavin, 
kein untergeordnetes Geschöpf; sie erfreut sich derselben 
Rechte wie der Mann. Frei äußert sie ihre Meinung 
auch über die Jagd und der Mann hört sie ruhig an. Man 
wird niemals sehen, daß ein nüchterner Karagasse sein 
Weib schlügt; in der Betrunkenheit führt er sich freilich
	        

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