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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 14=24.1894

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CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 14=24.1894

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748132
Persistenter Identifier:
BV045430351
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
ISSN:
0373-5656
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsjahr:
1871
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748385
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748385
Persistenter Identifier:
1692089876919
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 14=24.1894
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgeber:
Heger, Franz
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Alfred Hölder
Erscheinungsjahr:
1894
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 24, 1894, Heft 2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 14=24.1894
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Autorenindex: Autoren-Register
  • Korrekturen: Druckfehler-Verzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1894, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1894, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1894, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1894, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1894, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1894, Nr. 1
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1894, Nr. 2
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1894, Nr. 3
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1894, Nr. 4
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1894, Nr. 5
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

0 o 0 ; ; ” 
Materialien zur Vorgeschichte und Volkskunde Böhmens. 
Von Bretislav Jelinek. 
II. Theil. 
(Mit 71 Text-Illustrationen.) 
Aufsicht geöffnet; die Zahl jener, welche bei ver- 
schiedenen Arbeiten gänzlich zerstört wurden, kann 
man auf beiläufig 30 veranschlagen. 
Einen detaillirten Plan von diesem Gräberfelde 
velang mir trotz aller Unterstützung, die mir von 
Seite der daselbst beschäftigten Herren Landesbeamten 
‚utheil wurde, nicht zu entwerfen, weil die Hast, 
nit welcher wegen der vorgeschrittenen Jahreszeit 
zearbeitet wurde und da verschiedene private Bau- 
meister sich in ihren pressanten Arbeiten nicht auf- 
halten lassen wollten, eine specielle Untersuchung 
ıller hier entdeckten Gräber ganz unmöglich machte. 
Vichtsdestoweniger gelang es mir doch, auf einer 
7läche von beiläufig 200 m?, und zwar dort, wo vor 
Jem Pavillon des Pilsener Brauhauses, dem Industrie- 
palaste und dem Pavillon des Landesausschusses 
Sand gegraben, Wege und Gartenbeete angelegt 
wurden, eine interessante Partie dieser Gräberstätte 
zu fixiren, welche die zwei erwähnten Skelette, das 
zrösste Kesselgrab und ein Grab mit einem theil- 
weisen Leichenbrand nebst einigen zusammenfüg- 
jaren Gefässen aus verschiedenen Kesselgräbern ent- 
ıelt (siehe Fig. 5). Am dichtesten lagen die Gräber 
lort, wo die Künstlerhalle errichtet werden sollte, 
lenn längs einer 20 m langen Grundmauer habe ich 
leren sieben gezählt, welche 2—6 m von einander 
ntfernt, fast in einer Reihe angelegt waren; ebenso 
zerhielt es sich bei der 12 m. langen Quermauer des- 
‚elben Gebäudes, wo fünf Gräber vorgefunden wurden, 
von welchen zwei ganz nahe aneinander lagen. 
Wir schreiten nun zu der Besprechung der ein- 
zelnen Gräber und der daselbst gemachten Funde 
iiberhaupt und beginnen mit den Kesselgräbern, 
welche auf dieser Gräberstätte dominiren. 
Alle unter besonderer Aufsicht geöffneten Kessel- 
zräber waren rund, nach unten kugelig abgeschlossen 
ınd mit Asche vermischter, schwarzer Erde, sehr 
wenigen kleinen Splittern von verbrannten Menschen- 
knochen, ferner mit Thierknochen, von welchen einige 
ıngebrannt waren, und mit kleinen Holzkohlenstücken 
gefüllt, aus welchem Inhalte nebst Scherben ‚und 
‚rösseren Bruchstücken von Thongefässen. mitunter 
Die Gräberstätte von Vorder-Ovenec. 2 
Bei Gelegenheit der Bautem und Anlage von 
Gärten, welche für die Landesausstellung in Baum- 
garten bei Prag (1891) im Jahre 1890 vorgenommen 
wurden, stiessen die Arbeiter auf Aschengruben, in 
welchen Scherben von verschiedenen Gefässen ent- 
halten waren. Herr Architekt Axt. Wırn hatte die 
Güte, mich von diesem Vorfalle sogleich in Kenntniss 
zu setzen und war es auch späterhin ermöglicht, 
jedes Grab, auf welches man stiess, ringsherum um- 
zugraben und unter Aufsicht zu öffnen. 
Diese Nachforschungen ergaben als Resultat, dass 
sich hier eine grosse Begräbnissstätte auf einer 
Fläche von mehr als 200 Ar ausbreitete. Schon 
früher waren hier bei Arbeiten in den Parkanlagen 
verschiedene vorgeschichtliche OÖbjecte gefunden 
worden, die unter dem Namen „Funde von Vorder- 
Ovenec und Obora“?!) bekannt sind. 
Beim Baue der Tramwaylinie, welche in den 
Park geführt wurde (1884), stiess man wiederholt 
auf der ganzen Baustrecke auf Gräber; die Bergung 
des Inhaltes derselben geschah aber ohne jegliche 
Rücksichtnahme auf die einzelnen Fundstellen, indem 
sich die Interessenten, welche den Arbeitern die auf- 
gefundenen Objecte abkauften, blos mit diesen be- 
znügten. — Ich wende mich aber gleich zu den 
systematisch durchgeführten Ausgrabungen, weil den 
Gerüchten, welche über die eben erwähnten Funde 
sireuliren, nicht viel Glauben beizumessen ist. 
Auf einer Fläche von 180 Ar wurden Gräber 
entdeckt, deren Zahl sich nach den gepflogenen Er- 
hebungen auf 170 belaufen haben dürfte. Von diesen 
waren zwei Skeletgräber, drei enthielten einen theil- 
weisen Leichenbrand und die anderen waren durch- 
gehends Kesselgrüber mit reinem Leichenbrand, Von 
allen hier entdeckten Gräbern wurden 139 unter 
1 Piredni Ovenec heisst ursprünglich der heutige 
Bubenet und Krälovskä obora (königlicher Thiergarten) 
der jetzige Baumgarten. Ich behalte die ursprüngliche Be- 
Nennung dieses Ortes deshalb bei, weil alle in früheren 
Zeiten daselbst gemachten Funde unter derselben verzeichnet 
wurden, 
Mittheilungen A. Anthrop. Gesellsch. in Wien. Bd. XXIV. 1894
	        

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