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Zeitschrift für Ethnologie, 44.1912

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 3.F. 18/19=48/49.1919

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748132
Persistenter Identifier:
BV045430351
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
ISSN:
0373-5656
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsjahr:
1871
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748385
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748385
Persistenter Identifier:
1692089876919
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 14=24.1894
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgeber:
Heger, Franz
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Alfred Hölder
Erscheinungsjahr:
1894
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 24, 1894, Heft 5
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Literaturberichte
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 3.F. 18/19=48/49.1919
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Vorblatt
  • Literaturverzeichnis: Publikationen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien [Teil 1]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 18/19, 1918, Heft 1-3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 18/19, 1918, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 18/19, 1919, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1917/1918
  • Titelseite
  • Protokoll: [Berichte]
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Korrekturen: Nachtrag zu S. [17], Spalte 1
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1918/1919
  • Literaturverzeichnis: Publikationen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien [Teil 2]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

158] 
ınd dem Ostbaltikum nach Skandinavien ge- 
kommen ist. O0. Rygh und O. Montelius 
waren der Ansicht, daß dieses Volk die Lappen 
zewesen seien. A. W. Brögger (Den Arktiske 
Stenalder i Norge, Christiania 1909) dagegen 
schließt es zwar nicht mit Sicherheit aus, daß 
die Lappen schon in der Steinzeit Skandi- 
navien erreicht haben, kann aber die bal- 
tisch-arktische Steinzeitkultur nicht auf die 
“.appen beziehen, weil sie jedenfalls nie das 
ganze von dieser Kultur eingenommene Ge- 
biet bewohnt haben. Das bis jetzt einzige 
nordische Cranium aus einem Wohnplatz der 
arktisch- baltischen Steinzeitkultur auf Got- 
Norma basilaris. 
land ist nach G. Retzius langköpfig. In 
den ausgesprochenen Landschaften der arkti- 
schen Steinzeit lebt heute auch die höchste 
und am meisten langköpfige Bevölkerung in 
yanz Skandinavien; auch in den neolithischen 
Kurganen Osteuropas wurden von Uwarow 
und Bogdanow Langschädel nachgewiesen. 
A. W. Brögger ist also der Ansicht, daß die 
als Fischer- und Jägerkultur charakterisierte 
arktische Schieferkultur wahrscheinlich von 
einer hochgewachsenen langköpfigen Rasse 
aus Osteuropa: und Finnland nach Skandi- 
navien gebracht wurde; dort sei diese Rasse 
in die von Süden her. vordringende südskandi- 
1avische Bevölkerung aufgegangen. 
Zu ihren südöstlichen Nachbarn, den 
Finnen, stehen die Lappen in bezug auf 
ıhre Komplexion in vollständigem Gegen- 
;atz. Diese Finnen sind Vertreter einer blonden 
zurzköpfigen Rasse. Ihre helle Komplexion 
wird auch nach eigener . Anschauung von 
&. Virchow als durchweg  charakteristi- 
sches Rassenmerkmal betont. [Die physische 
\nthropologle der Finnen, Zeitschr. f. Ethno- 
ogie, 6. Bd., 1874, S. (185—189).] Die An- 
icht A. Hackmanns geht dahin, daß die 
etzige finnische Bevölkerung Finnlands erst 
m 4. oder 5. Jahrhundert nach diesem Lande 
aingewandert sei. Unter den Lappen kommen 
aber auch braune und blonde Haare und graue 
ınd blaue Augen vor, die wohl auf diese fin- 
1ische Beimischung bezogen werden können. 
Die charakteristische Kopfform der 
Lappen kann durch Beimischung mit 
‘innischem Blute nicht in seinen Haupt- 
merkmalen verstärkt werden, denn 
nach den Untersuchungen R. Vir- 
zhows [Zeitschr. f. Ethnologie, Bd. 7, 
1875, S. (31)] haben die Lappen 
xürzere und niedrigere Kopte, als die 
Finnen aufweisen. 
Die Samojeden im Osten sind 
ain ausgesprochen mongolisches Volk 
und unterscheiden sich dadurch von 
den Lappen. Wir wissen, daß ihre 
Heimat im Sajanschen Gebirge in 
Zentralasien gelegen ist und daß sie 
durch das Eindringen ostjakischer 
und tatarischer Stämme nach Norden 
zurückgedrängt wurden. Als sie‘ in 
ihre jetzigen Wohnsitze nach Nord- 
europa kamen, hatten sie dort finnische 
Völker zu verdrängen. In diesem Ge- 
biete finden sich Relikte finnischer 
Stämme aus der Kupfer- und Bronze- 
zeit (A. M. Tallgren, Helsingfors 
1911). Es finden sich also zwischen 
Lappen und Samojeden keine un- 
nittelbaren näheren verwandtschaftlichen Be- 
riehungen; auffallend ist die beiden Gruppen 
‚ukommende Kleinheit und es ist nicht auszu- 
schließen, daß dies auf eine beiden gemein- 
jaame Urschichte zurückzuführen ist. 
Die finnische Sprache der Lappen bringt 
;ie sowohl mit ihren nächsten Nachbarn als 
ıuch mit den ostfinnischen Völkern zusammen. 
?7ür die Anthropologie haben wir aber darin 
ıur Fingerzeige für die Mischung und nicht 
ür den Ursprung, da die Sprachforscher selbst 
ınnehmen, daß die Lappen vielleicht vor 
;»twa zwei Jahrtausenden ein eigenes uns un- 
jekanntes Idiom' hatten. (F. N. Finck, Die 
Sprachstämme des Erdkreises, 1909, S. 61.) 
Die wesentlichen Rassenmerkmale der 
„appen, kleiner Wuchs, dunkle Komplexion, 
Schlichthaarigkeit und ausgesprochene Kurz-
	        

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