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Baessler-Archiv, 33=58.1985

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 33=58.1985

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748132
Persistenter Identifier:
BV045430351
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
ISSN:
0373-5656
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsjahr:
1871
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748373
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748373
Persistenter Identifier:
1692089097755
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 3=13.1883
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgeber:
Szombathy, Josef
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Alfred Hölder
Erscheinungsjahr:
1883
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 33=58.1985
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Zeitschriftenheft: N. F. Bd. 33, 1985
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Widmung: Kurt Krieger zum 65. Geburtstag
  • Leerseite
  • Dombrowski, Gisela: Frauenmützen aus Hunza
  • Eisleb, Dieter: Nachtrag zu den Katalogen "Altperuanische Kulturen I-III"
  • Leerseite
  • Haas, Richard: Wilhelm Reiss und Alphons Stübel und die Sammlung aus dem Gräberfeld von Ancon, Peru
  • Leerseite
  • Hartmann, Günther: Sammlungen aus dem außerandinen Südamerika (1973-1984)
  • Leerseite
  • Hartmann, Horst: Die Omaha-Sammlung des Museums für Völkerkunde Berlin
  • Helfrich, Klaus: Zeremonialschädel aus Mittel-Neuirland
  • Höpfner, Gerd: Ein kürzlich erworbenes, zeitgenössisches Marionettentheater aus Burma. Gedanken zur Ankaufspolitik der Abteilung Südasien
  • Leerseite
  • Koch, Gerd: Kulu Göttin von Niutao Tuvalu, West-Polynesien
  • Leerseite
  • Köpke, Wulf: Die Sammlung von Hausmodellen der Abteilung Südasien des Museums für Völkerkunde, Berlin
  • Nixdorff, Heide: Slowakische "Hörnchen" zur Bedeutung von Ersatzteilen im Sammelkonzept der Abteilung Europa
  • Prakash, Dharma: Exponate und Jugendliche: einige Bemerkungen
  • Leerseite
  • Schindlbeck, Markus: Männerhaus und weibliche Giebelfigur am Mittelsepik, Papua-Neuguinea
  • Leerseite
  • Schuler-Schömig, Immina von: Der Berliner Ballspieler-Deckel im Río Blanco-Stil, Mexico
  • Leerseite
  • Simon, Artur: Über einige ethnomusikologische Zusammenhänge von Typus, Funktion und Struktur
  • Thiele, Peter: Koreanische Tanzmasken in der Abteilung Ostasien des Berliner Museums für Völkerkunde
  • Leerseite
  • Tunis, Angelika: Der Crossriver in Kamerun, 1904-1909. Ein Beitrag zur Juju-Frage
  • Leerseite
  • Wu, Shun-Chi: Die chinesischen Puppentheaterfiguren der Abteilung im Museum für Völkerkunde Berlin
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Baessler-Archiv, Neue Folge, Band XXXIII (1985) 
79 
sind. Ihr Erhaltungszustand ist im Vergleich zu den restlichen Siedlungsfunden 
der Nekropole gut. 
Die Sammler 
Wilhelm Reiss 2 
Wilhelm Reiss wurde am 13. Juni 1838 in Mannheim geboren. Er entstamm 
te einer Kaufmanns- und Industriellenfamilie. Sein Vater, Friedrich Reiss, war 
unter anderem Mitbegründer der BASF und Bürgermeister von Mannheim. Die 
Tatsache, aus einem offenbar wohlhabenden Haus zu stammen, eröffnete nicht 
nur die Möglichkeit eines Studiums. Seine Tätigkeit als Privatgelehrter und 
seine Forschungsreisen scheinen ebenfalls vom Elternhaus getragen worden zu 
sein 3 . 
Reiss studierte Geologie, Chemie und Physik und promovierte 1864 in Hei 
delberg im Fach Geologie. Bald darauf habilitierte er sich und wurde Privat 
dozent. 
Im Jahre 1865 lernte Reiss den Geologen Alphons Stübel kennen. Zusammen 
mit diesem reiste er ein Jahr später zum Zwecke vulkanologischer Studien nach 
Santorin, wo es kurz zuvor zu einem Vulkanausbruch gekommen war. 
Im Januar 1868 brachen die beiden Gelehrten zu ihrer großen Forschungs 
reise nach Südamerika auf, auf die weiter unten gesondert eingegangen werden 
soll. Wilhelm Reiss kehrte acht Jahre später, im April 1876, nach Deutschland 
zurück. Nach seiner Rückkehr erkrankte Reiss an Malaria. Zusätzlich stellte 
sich ein Augenleiden ein, von dem er seit seiner Kindheit wiederholt befallen 
worden war. Nach Genesung und Erholung siedelte er 1876 von Heidelberg 
nach Berlin über, wo er als Privatgelehrter bis 1892 blieb. Hier widmete er sich 
der Aufarbeitung des mitgebrachten Materials. 1883 heiratete er Emilia Fran- 
cina geb. Wiederhold. 
1885 wurde Reiss zum Präsidenten der Berliner Gesellschaft für Erdkunde 
gewählt, ein Amt, das er bis 1887 bekleidete. In die Jahre 1880—87 fällt die 
Bearbeitung der Sammlungen aus dem Gräberfeld von Ancon, die in Form von 
drei großen Folio-Bänden unter dem Titel „Das Todtenfeld von Ancon in 
Peru“ erschien. Inzwischen war Reiss zum Vorsitzenden der Gesellschaft für 
' Die biographischen Angaben sind im wesentlichen den Arbeiten von Meyer (1910) 
und K. H. Dietzel in Reiss (1921) entnommen. 
! Das Reiss-Museum der Stadt Mannheim ist nach Auskunft des Leiters der dortigen 
Völkerkundlichen Sammlungen, Henning Bischof, nach den Geschwistern von Wil 
helm, Carl und Anna Reiss, benannt, die der Stadt Anfang des Jahrhunderts eine 
Stiftung hinterließen.
	        

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