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Globus, 81.1902

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 81.1902

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748132
Persistenter Identifier:
BV045430351
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsjahr:
1871
Signatur:
0373-5656
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748338
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748338
Persistenter Identifier:
1691579449961
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 4.1874
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Carl Gerold’s Sohn
Erscheinungsjahr:
1874
Zusätzliche Information:
Seiten 169-184 fehlen in der Vorlage
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Titelseite

Strukturtyp:
Titelseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 81.1902
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXXI. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXXI. Bande
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 2. Januar 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 9. Januar 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 16. Januar 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 23. Januar 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 30. Januar 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 6. Februar 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 20. Februar 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 27. Februar 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 6. März 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 13. März 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 20. März 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 27. März 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 3. April 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 10. April 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 17. April 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 24. April 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1. Mai 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 15. Mai 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 22. Mai 1902
  • Winternitz, M.: Dr. M. A. Steins Forschungsreise in Ostturkestan und deren wissenschaftliche Ergebnisse. I.
  • Luschan, Felix v.: Prähistorische Bronzen aus Kleinasien
  • Greeger, E.: Annamitische Tiergeschichten
  • Halbfass: Die ersten Arbeiten der deutschen Südpolarexpedition
  • V.: Eine Runenurkunde über die Normannenfahrt nach Nordamerika im Jahre 1050
  • Schmidt, Emil: Der diluviale Schädel von Egisheim
  • Kleine Nachrichten
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 29. Mai 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 5. Juni 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 12. Juni 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 19. Juni 1902
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 26. Juni 1902
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Nachrichten, Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

306 
Exnil Schmidt: Der diluviale Schädel von Egisheim. 
die sowohl von damaligen Gelehrten, wie neuerdings von 
Seiten der Professoren Bugge und Storm mit Hülfe eines 
vom norwegischenNansenfonds gewährten Geldzuschusses 
unternommen wurden, nicht wieder ermittelt werden. 
Glücklicherweise sind jedoch mehrere Kopieen der alten 
Runenschrift erhalten, von denen namentlich eine im 
Jahre 1838 von dem Stiftsamtmann Christie veranlagte, 
zur Zeit im Bergener Museum aufbewahrte Abschrift 
alle Einzelheiten des Originals mit augenfälliger Natur 
treue festgehalten hat. Jene Kopie war es auch, welche 
Prof. Bugge die Möglichkeit verschaffen sollte, den hoch 
interessanten Text des alten Steinmales wissenschaftlich 
festzustellen. Die Entzifferung bereitete insofern be 
trächtliche Schwierigkeiten, als es sich zugleich um die 
fragmentarische Ergänzung eines zweiten Runensteines 
handelte, von dessen Inhalt im Augenblick überhaupt 
keine Kunde mehr vorliegt. Immerhin ist es Prof. Bugge 
gelungen, die nachfolgenden Partieen des Urtextes in 
korrekter Form, d.h.ohne phantastische Zwischenglieder, 
wieder herzustellen. In Übersetzung lauten die Absätze 
ungefähr folgendermafsen: 
„— sie kamen aus (in das Meer) 
„und über unermefsliche Weiten 
„und notleidend wegen fehlenden Leinens, sich zu trocknen 
„und fehlender Speise 
„fern gegen Yinland hin 
„auf Eismassen in Einöden .... 
„Böses kann uns das Glück nehmen 
„auf dafs wir zeitig sterben. 
Das Ganze ist in eine sechszeilige, nach altnordischer 
Yersmanier allitterierende Strophe zergliedert, in welcher 
besonders die beiden Zeilen 
„Yinlandi ä isa 
„i übygd at komer 
wegen ihrer eigentümlichen Wortbildung bestimmte Rück 
schlüsse auf das Alter des Runensteines ziehen lassen. 
Nach Prof. Bugges Ansicht handelt es sich in der 
ganzen Inschrift, deren in Verlust geratener erster Teil 
mutmafslicli von den betreffenden Personennamen ge 
bildet wurde, um die Schilderung einer um das Jahr 
1050 unternommenen Normannenfahrt nach dem da 
maligen Wunschlande „Yinland“ im fernen Westen, an 
welcher mehrere Seefahrer aus Ringerike teilnahmen. 
Der genannte Forscher nimmt des weiteren an, dafs der 
oder die Personen, deren heldenmütiger Untergang an 
der eisstarrenden Küste Vinlands die alten Runen ver 
melden, als Zeitgenossen des kühnen Isländers Lejfr 
Eriksson —des eigentlichen Entdeckers von Yinland — 
angesehen werden müssen, falls sie nicht geradezu als 
dessen Reisegefährten auf dem berühmten Normannen 
zuge im Jahre 1000 zu gelten haben. Die Fassung der 
Runenstrophe läfst darauf schliefsen, dais die betreffenden 
Personen aus Ringerike sich von ihrer Schiffsgesellschaft 
trennten und nach furchtbaren Entbehrungen „auf Eis 
massen in Einöden“ schliefslich ihren Untergang fanden. 
Da es sich in der vorliegenden Inschrift zugleich um 
eine unanfechtbar authentische Erwähnung des Namens 
„Yinland“ handelt, so wird man den Runenstein von 
Honeu füglicherweise als das älteste Schriftdenkmal 
betrachten dürfen, welches die Entdeckung der Neuen 
Welt als unmittelbare und feststehende Thatsache be 
handelt, — nahezu vier Jahrhunderte vor der welt 
historischen Entdeckungsfahrt Christoph Colombus’ und 
seiner spanischen Genossen. Dafs übrigens das sagen 
hafte Vinland im fernen Westen auf die alten Normannen 
einen ganz hervorragenden Zauber ausübte, weifs man ja 
auch aus deutschen Quellen. So berichtet der altehrwürdige 
Bischof Adam von Bremen in seiner um das Jahr 1070 
verfafsten Kirchengeschichte, dafs er von dem Könige 
Sven Estridson Kunde von einer grofsen Insel fern im 
westlichen Ozean erhalten habe, die den Namen Vinland 
führe, allwo die herrlichsten (?) Trauben im völlig wilden 
Zustande heranreifend gefunden wurden, desgleichen 
grofse Kornfelder, die, ohne je von eines Menschen Hand 
angelegt zu sein, hundertfältige Frucht zu tragen pflegten. 
Eigentümlich berührt es, wenn man diese phantastischen 
Vorstellungen von den Herrlichkeiten Vinlands mit der 
in all ihrer lapidaren Kürze so ergreifenden Denkschrift 
des alten Vikingersteines vergleicht, der nur von Kampf 
und Entbehrungen in den „eisstarrenden Einöden“ von 
Yinland zu berichten weifs. V. 
Der diluviale Schädel von Egisheim. 
Von Emil Schmidt. 
Nachdem Schwalbe zuerst in streng wissenschaft 
licher Weise die Rassenverschiedenheit der menschlichen 
Reste von Neanderthal und Spy von denen der rezenten 
Menschenvarietäten dargethan hat, wendet sich das 
Interesse der Anthropologen in erhöhtem Mafse den 
vorgeschichtlichen Funden von Skelettresten zu und eine 
Nachprüfung des übrigen prähistorischen Skelettmatei’ials 
nach den neuen Gesichtspunkten ist ein dringendes 
Bedürfnis. 
Einer der unzweifelhaft diluvialen Funde von Men 
schenresten ist das Schädelfragment von Egisheim (Elsafs), 
das schon 1865 in ungestörtem Löfs aufgefunden und 
von FaudelQ untersucht und beschrieben worden ist. 
Über die Lagerung der Knochenstücke in echtem, über 
Diluvialschotter abgesetztem Löfs (ein Mammut-Molar) 
konnte kein Zweifel bestehen; Faudel schrieb jene der 
tiefsten Stufe der Quartärzeit zu und stellte sie ihrer 
Form nach zu den Schädeln von Neanderthal, Engis. 
Borreby u. s. w., die nach seiner Annahme grofse Form 
l ) Eaudel, Note sur la découverte d’ossements fossiles 
humains etc. Bull. soc. hist. nat. de Colmar 1866, S. 283 £f. 
ähnlichkeit mit den Egisheimer Schädelresten aufwiesen, 
Neue, sehr gründliche Untersuchungen von Schumacher 
(Die Bildung und der Aufbau des oberrheinischen Tief 
landes [1890] und: Über das erste Auftreten des Men 
schen im Elsafs [1897]) bestätigten das Alter jener 
Funde: sie gehören den Grenzschichten zwischen älterem 
und jüngerem Löfs an, in denen an vielen Stellen Knochen 
echter Diluvialtiere gefunden worden sind. 
Faudels Ansicht über die Rassenmerkmale des Egis 
heimer Schädels und seine Verwandtschaft mit der 
Neanderthalgruppe (eine Ansicht, die auch von Hamy, 
de Quatrefages und anderen angenommen wurde) 
beruhten mehr auf Schätzung als auf exakter Beobach 
tung und methodischem Vergleich. Auch hier ist es 
Scliwalbes l 2 ) Verdienst (1897), klare Anschauungen über 
die Rassenstellung des Egisheimer Schädelfragmentes 
gebracht zu haben. Indem er schon damals für sehr 
wichtige Form Verhältnisse des Schädeldaches, seiner 
s ) G. Schwalbe, Über die Schädelformen der ältesten 
Menschenrasse, mit besonderer Berücksichtigung des Schädels 
von^Egisheim. Mitt. d. philomatb. Ges. in Elsafs-Lothringen, 
5. Jahrg., S. 72 ff.
	        

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