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Globus, 41.1882

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 41.1882

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748132
Persistenter Identifier:
BV045430351
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsjahr:
1871
Signatur:
0373-5656
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748338
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748338
Persistenter Identifier:
1691579449961
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 4.1874
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Carl Gerold’s Sohn
Erscheinungsjahr:
1874
Zusätzliche Information:
Seiten 169-184 fehlen in der Vorlage
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 41.1882
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1
  • Zeitschriftenheft: No. 2
  • Zeitschriftenheft: No. 3
  • Zeitschriftenheft: No. 4
  • Zeitschriftenheft: No. 5
  • Zeitschriftenheft: No. 6
  • Zeitschriftenheft: No. 7
  • Zeitschriftenheft: No. 8
  • Zeitschriftenheft: No. 9
  • Zeitschriftenheft: No. 10
  • Zeitschriftenheft: No. 11
  • Zeitschriftenheft: No. 12
  • Zeitschriftenheft: No. 13
  • Zeitschriftenheft: No. 14
  • Zeitschriftenheft: No. 15
  • Zeitschriftenheft: No. 16
  • Zeitschriftenheft: No. 17
  • Zeitschriftenheft: No. 18
  • Zeitschriftenheft: No. 19
  • Zeitschriftenheft: No. 20
  • Zeitschriftenheft: No. 21
  • Das heutige Syrien. (Nach dem Französischen des M. Lortet.) XV.
  • Abbildung: Das Dorf Siloa (Silwân)
  • Abbildung: Die Siloa-Quelle ('Ain Silwân)
  • Abbildung: Scheich der Aussätzigen
  • Abbildung: Bethanien (El-'Azarîje)
  • Abbildung: Rahel's Grab
  • Abbildung: Die große Moschee (Harâm) in Hebron
  • Bei den Turkmenen Karamaniens
  • Lamp, Karl: Zum Grenzstreit zwischen Mexico und Guatemala
  • Nachrichten aus der westarabischen Landschaft Asîr
  • H., Chr.: Ossentische Märchen und Sagen
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 22
  • Zeitschriftenheft: No. 23
  • Zeitschriftenheft: No. 24
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

324 
Das heutige Syrien . 
wurde auch schon im 6 . Jahrhundert eine Basilika mit Badeciurichtung über der vermeintlichen Heilquelle erbaut , im 12 . Jahrhundert ein wohl zur Aufnahme von Kranken bestimmtes klosterähnliches Gebäude . Mehrere starke Psei - ler und Säulen , die sich an der einen Seite des etwa 16 Meter langen und 5 bis 6 Meter breiten Beckens heute noch erheben , sowie ein Säulenstumpf , der aus der Mitte desselben über das Weisser hervorragt , dürfen als Ueberreste jener Bauten gelten . Das Wasser der Quelle stießt durch einen Abzugskanal in der südöstlichen Ecke des Teiches aus und verliert sich in den im Thale belegenen Gärten ; es ist von wenig angenehmem , nicht immer glei - chem Geschmack , bald mehr , bald minder salzig , nnd wird überdies durch die stets am Teiche anzutreffenden Wäsche - rinnen und Gerber oft stark verunreinigt . Einige hnn - dert Schritt weiter nach Süden , an der Stelle , wo das von Westen kom - mende Hinnomthal in das Thal des Kidron det , befindet sich der dritte , der sogenannte Hiobs - brnnnen , der , noch heute verhältnismäßig reich , höchst selten nur gänzlich versiegt . Das wegen seines Wohlgeschma - ckes berühmte Wasser füllt oft den fast 40 Fuß tiefen , gemauerten Brunnen bis zum Rande nnd strömt dann als Bach das Kidron - thal hinab . Die großen steinernen Tröge zum Tränken des Viehs , die sich neben ihm befinden , stammen augenscheinlich ans sehr alter Zeit . Eine heute ganz verfallene Mo - schee , die sich an der einen Seite erhebt , deutet auf die jeder annähernden Wahrscheinlichkeit entbeh - rende muslimische Tradi - tion , die diesen Brunnen mit der Geschichte Hiob's in Verbindung gebracht und dadurch als heilig ge - stempelt , hat . An dieselbe Tradition erinnert auch das unweit desselben be - 
legene elende Gebäude , das vor wenigen Jahren von der türkischen Regierung als Hospital für Aussätzige erbaut wordeu ist : ein lauges , einstöckiges Haus mit zahlreichen Thurm in der Front , die in eben so viele getrennte Kam - mern von 7 Meter Länge und 4 Meter Breite führen . Jeder dieser kleinen Räume , der mehreren Aussätzigen , oft einer ganzen Familie diefer Unglücklichen , zum Anfent - halte dient , hat in der Rückwand ein kleines Fenster . Zwei große , in der rohesten Weise ans Lehm und zerhacktem Stroh gemauerte Kasten in der Mitte des Gemachs halten die Vorräthe an Nahrungsmitteln nnd Kleidung für die Bewohner , einige zerlumpte Decken nnd Matten in der einen Ecke bilden die ganze sonstige Einrichtung des unsanbern Raumes . Anstatt des Herdes dienen 
Scheich der Aussätzigen . 
drei am Boden liegende Steine , ein Schornstein exi - stirt nicht : der Rauch muß , so gut es ebeu geht , durch Thür und Fenster seinen Ausweg finden , und vielleicht ist diese primitive Einrichtung , die die Lehmwände der kleinen Kammern schon längst geschwärzt hat . bei der aller Beschrei - bnng spottenden Unreinlichkeit noch als wohlthätiges Desin - sektionsmittel von Werth . Von ärztlicher Behandlung der Unglücklichen , von irgend welchen Versuchen , die in den vor - geschrittenen Stadien des Leidens entsetzlichen Qualen zu lindern , ist nicht die Rede . Es ist eben nur eine abgeson - derte Unterkunft für die Kranken geschaffen worden , in der sie sich bei Sonnenuntergang einzufinden haben , wenn ihr Tagewerk des Bettelns an den Stadtthoren und den Ein - gängen der Moscheen und Chans gethan ist . Und trotz die - 
ser eben nur unter türki - scheut Regiment möglichen , entsetzlichen Zustände ziehen die Kranken den Anfent« halt in dem türkischen Anssätzigenhause immer noch der Aufnahme in der dem gleichen Zwecke dienen - den , wohlthätigen Anstalt der deutschen Protestant ! - schen Gemeinde von Jernsa - lem vor . In dieser , die unweit des Jasfathores in - mitten schattiger Bäume und Gärten gelegen ist , sind die Kranken in gro - ßen , gntventilirten Sälen untergebracht . Geeignete Kost , aufmerksame Pflege und medicinische Bäder und Waschungen tragen wohl manches zur Linderung der Leiden bei — von irgend einem Erfolge der immer wieder unternommenen Hei - lnngsversnche ist indessen nicht die Rede , und so koncentrirt sich einstweilen das Streben der Aerzte noch hauptsächlich darauf , die Krankheit immer mehr aussterben zu lasseu . Die demgemäß vollständige Ab - sonderung der Geschlechter nnd die Juteruirung der Kranken in dem Bezirke der Anstalt lassen das türkische Aussätzig enh aus mit seiner ungebundenen Freiheit begreiflicherweise im - mer vorziehen . Die Bewohner desselben wählen sich einen Scheich ans ihrer Mitte , der die Ordnung in dieser Kolonie des höchsten menschlichen Elends aufrecht zu erhalten hat . Jerusalem , Ramle und Nabulus sind die drei einzigen Städte in Syrien , in denen sich heute noch Aussätzige aufhalten dürfen ; der erstere Ort beher - bergte zur Zeit vonLortet's Anwesenheit daselbst etwa 100 , Ramle 40 und Nabnlns 50 solcher Unglücklichen , unter denen sich , wie dem Reisenden von glaubhaften Gewährs - Männern mitgetheilt wurde , kein einziger jüdischer Einwoh - ner des Landes befand . Dieser Umstand ist indessen wohl weniger einer Raceneigenthümlichkeit zuzuschreiben ( galt doch im Alterthume das jüdische Volk nur zu oft für eine „ Herde
	        

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