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Tribus, 19.1970 N.F.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Tribus, 19.1970 N.F.

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717560
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717560
Persistenter Identifier:
BV047109897
Titel:
Mitteilungen
ISSN:
2569-5673
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie e.V., c/o Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
Erscheinungsjahr:
2018
Signatur:
LA 2159
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717561
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717561
Persistenter Identifier:
1691151832212
Titel:
Mitteilungen, 50.2018
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie e.V., c/o Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
Erscheinungsjahr:
2018
Größe der Vorlage:
Bände
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 2159
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Titel:
Inhalt
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Tribus
  • Tribus, 19.1970 N.F.
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Zeitschriftenheft: Bd. 19. 1970
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Buchbesprechungen 
153 
die es geschrieben ist. Es bieten sich dennoch 
genügend Anhaltspunkte, daß einige Abhand 
lungen fehlinterpretiert werden. Das gilt vor 
allem für solche aus dem soziologischen und 
psychologischen Teil. 
A. Czarnetzki 
ALEXANDER ALLAND, ]r.: 
Adaptation in Cultural Evolution: An app- 
roach to medical anthropology. New York 
and London: Columbia University Press. 
1970. IX + 203 S. 
Wer sich als Sozial- oder Kulturanthropö- 
loge mit einigen Grundbegriffen und -Prob 
lemen der Medizin unter Berücksichtigung 
gewisser biologischer, ökologischer und demo 
graphischer Fragestellungen bekannt zu ma 
chen wünscht, wird diese Arbeit nicht ohne 
Gewinn aus der Hand legen. Ob die Lektüre 
ihm einen Zugang zur medizinischen Anthro 
pologie eröffnet, wie der Autor im Titel ver 
spricht, bleibe dahingestellt. In jedem Fall 
darf dieses aus 8 Kapiteln lose zusammen 
gefügte Buch das Interesse der ethnologischen, 
soziologischen und anthropologischen Öffent 
lichkeit beanspruchen. Es ist einer der vorerst 
raren Belege dafür, daß ein Sozialanthropo 
loge und Ethnologe — der Autor betrieb von 
1960 bis 1962 Feldforschungen bei den Abron 
an der Elfenbeinküste und ist heute Associate 
Professor of Anthropology an der Columbia 
University — sich in seiner Forschungsarbeit 
von den theoretischen Voraussetzungen seiner 
Wissenschaft trennt, um von einer naturwis 
senschaftlichen Hypothese ausgehend, der bio 
logischen Evolutions- oder Deszendenztheorie 
darwinscher Prägung, dem theoretischen Ge 
füge der Sozial- und Kulturanthropologie 
kritisch zu Leibe zu rücken. 
Daß von der Biologie entscheidende und im 
Vergleich zur Kernphysik keineswegs harm 
losere Umwälzungen in unserer Lebenswelt 
zu erwarten sind, ist seit Aldous Huxleys 
„Brave new world“ (1930) und H. J. Müllers 
„Out of night“ (1935) kein Geheimnis. 1 ) Von 
wissenschaftstheoretischem und -kritischem 
Interesse ist, daß offensichtlich mit der Ein 
verleibung in die neuzeitliche Biologie die 
’) Hierzu: Friedrich Wagner, Menschenzüch 
tung. Das Problem der genetischen Mani 
pulierung des Menschen. München (Beck’- 
sche Schwarze Reihe Bd. 63), 1969. 
Wissenschaft vom Menschen einem schärferen 
Verrechnungsprozeß unterworfen wird, einer 
perfekteren technologischen Strategie, die zu 
einer weitergehenden Mechanisierung ihres 
Begriffsinstrumentariums führt, im Falle die 
ser Studie durch die Anwendung der Spiel 
theorie John von Neumanns auf die Evolu 
tionstheorie. Warum sollten sich nicht auch 
die Sozial- und Kulturwissenschaften com 
putergerecht servieren lassen? Voraussetzung 
dafür wäre allerdings der wachsende Einfluß 
eines mit der Kybernetik gepaarten Biologis 
mus auf diese Wissenschaften. 
Die Absicht des Buches ist, wie der Verfas^ 
ser zu Beginn des einführenden Kapitels sagt, 
zu zeigen, daß bestimmte medizinisch-anthro 
pologische Tatsachen und Techniken dazu ge 
eignet sind, Daten über menschliches Verhalten 
in ein Evolutionsgefüge (evolutionary frame 
work) zu integrieren (p. 5 f.). 
Evolution wird als mechanisch ablaufender 
Spielprozeß verstanden, der Systeme ausbil 
det und in Relation zur Umwelt modifiziert. 
Innerhalb dieser Systeme, die der Selektion 
durch die Umwelt unterworfen sind, wirken 
die Mechanismen der Variation und Kontinui 
tät. Im Vorwort betont der Verfasser, daß die 
Arbeit zu werten sei als „a tentative and 
somewhat speculative analysis of disease- 
oriented behavior in relation to human eco 
logy and behavioral evolution“ (p. VIII). 
Seine Ausführungen, so erläutert Alland, 
erstreckten sich nicht auf das gesamte Feld der 
medizinischen Anthropologie. Diese aufstre 
bende Disziplin beanspruche gleichwohl eine 
Art Schlüsselstellung beim Studium der An 
passung von Populationen an die Umwelt, 
welches Geschehen als Spiel im Sinne der 
kybernetischen Spieltheorie interpretiert wer 
den könne, wobei die Bevölkerung der eine, 
die Umwelt der andere Spieler sei und Stra 
tegien („coordinated series of moves“) ent 
wickelt würden, die eine maximale Steigerung 
der Bevölkerung bei minimalen Verlusten 
ermöglichten (p. 2 f.). Der Prozeß der Adap 
tion sei ein sich selbst regulierender Mecha 
nismus, ein Spiel mit kulturellen und biologi 
schen Variablen, bei dem die Umwelt als aus 
wählendes, aber nicht determinierendes Agens 
wirke. Die adaptive Antwort des Menschen 
auf den Druck der Umwelt sei die Kultur 
(p. 34). Einen wesentlichen Faktor dieses 
Druckes bildeten Krankheiten und Seuchen, 
denen der Mensch sich anpassen müsse, wenn
	        

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