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Globus, 63.1893

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 63.1893

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717458
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717458
Persistenter Identifier:
BV048470733
Titel:
Curare
Untertitel:
Zeitschrift für Medizinethnologie : journal of medical anthropology
Weitere Titel:
Zeitschrift für Medizinethnologie
Journal of medical anthropology
journal of medical anthropology and transcultural psychiatry
ISSN:
0344-8622
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
VWB, Verl. für Wiss. und Bildung
Erscheinungsjahr:
1978
Signatur:
LA 1980
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-720357
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-720357
Persistenter Identifier:
1689253186057
Titel:
Curare, 38.2015
Untertitel:
Zeitschrift für Medizinethnologie : journal of medical anthropology
Weitere Titel:
Zeitschrift für Medizinethnologie
Journal of medical anthropology
journal of medical anthropology and transcultural psychiatry
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
VWB, Verl. für Wiss. und Bildung
Erscheinungsjahr:
1978
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 1980
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Vol. 38 (2015) 1+2: Selbstreflexion im Kontext medizinethnologischer Langzeitfeldforschung/Self-reflection in the Context of Long-term Field Research in Medical Anthropology
Sonstige Person:
Strauss, Annika
Linska, Marion
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Sonstiges

Strukturtyp:
Sonstiges
Titel:
Résumés des articles de Curare 38(2015)1+2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 63.1893
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXIII. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehler im LXIII. Bande
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1893
  • Sapper, Karl: Ein Ausflug nach der Südgrenze von Guatemala
  • Achelis, Th.: Der Hexenglaube als psychologische Entwicklungsstufe des Animismus
  • Birmanisches Kunstgewerbe
  • Rohlfs, Gerhard: Tuat
  • Zeitschriftenrezension: R. Lambert Playfair und Rob. Brown, A Bibliography of Morocco from the earliest time to the end of 1891
  • Zeitschriftenrezension: M. Winternitz, On a comparative study of indoeuropean customs, with special reference to the marriage customs. (Extracted from Transactions of the International Folk-lore Congress 1891)
  • Zeitschriftenrezension: C. Beseke, Der Nord-Ostsee-Kanal. Seine Entstehungsgeschichte, sein Bau und seine Bedeutung in wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht. Mit drei Karten, sowie zahlreichen Skizzen, Tabellen und graphischen Darstellungen
  • Zeitschriftenrezension: Fritsche, ܜber die Bestimmung der geographischen Länge und Breite und der drei Elemente des Erdmagnetismus durch Beobachtung zu Lande, sowie erdmagnetische und geographische Messungen an mehr als tausend verschiedenen Orten in Asien und Europa, ausgeführt in den Jahren 1867 bis 1891
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 1893
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 1893
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Dr . Th . Achelis : Der Hexenglaube als psych 
ologische Entwickelungsstufe des Animismus . 269 
all hervortretende Bevorzugung des Cölibats beim Klerus sich erklärt . Bastian berichtet von einem viel besuchten Tempel eines Dämonen in Alntnnwera auf Ceylon , wohin zu jeder Jahreszeit eine Menge Menschen wallfahren , um von nischer Besessenheit , die andern Mitteln widersteht , zu ge - nesen . Hauptsächlich siud es Frauen , die unter solchem fluß zu sein glauben . Tanzen , singen oder ohne Ursache schreien , zittern und mit den Gliedern schütteln oder häufigen und verlängerten Ohnmachtanfällen ausgesetzt sein , gelten als Symptome eines Besessenheitsfalles . Bisweilen versuchen Frauen , die sich unter dieser eingebildeten Macht zu befinden glauben , von ihren Wohnungen zu entlaufen , schmähende Schimpfreden ausstoßend , oder sie zerbeißen und zerreißen ihr Fleisch und ihre Haare . Mitunter dauert der Anfall nur eine Stunde zur Zeit , mitunter aber folgt Anfall auf Anfall in kurzen Zwischenräumen , zuweilen überkommt er die Frauen nur Sonnabends und Mittwochs oder einmal in drei oder vier Monaten , immer aber dann , wenn eiue Dämonenceremonie stattfindet ( Beiträge zur vergl . Psychol . S . 182 ) . Die eigentliche Procednr der Exorcisation scheidet sich in nichts von den bekannten Teufelaustreibungen dnrch unsere Priester , überall dieselbe Reihenfolge von Ver - sprechungen uud Lockungen einerseits ( natürlich auch sprechenden Opfergaben ) und anderseits von sich immer mehr steigernden Drohmitteln und furchtbarsten Verfluchungen . Durch Ordale , besonders wirksame Amulette und Reliquien , durch sakramentale Vorkehrungen ( Essen der Hostie , dem bei den Negern das Kassaessen entspricht ) n . a . wird der Dämon zum Weichen gebracht , die Besessenheit , wie wir uns treffend ausdrücken , die teuflische Inkarnation macht dem nor - malen Zustande Platz und der Unglückliche wird entlassen . Diese Austreibuug der unsauberen Geister , um die Bezeich - nnng der Schrift anzuwenden , erstreckt sich aber häufig nicht nur auf einzelne Personen , die augenscheinlich von dämo - nischen Mächten beherrscht sind ( in erster Linie gehören hin alle besonders sensitive Individuen und die Epileptiker ) , sondern auch , gleichsam prophylaktisch zur Verhütuug größeren Unheils , auf ganze Ortschaften . Diese Reinigungsfeste , die in Rudimenten noch bei den klassischen Völkern uud nicht minder sich auch im Christentum erhalten haben , sind so be - kannt , daß hier nun statt aller weiteren Ausführungen ein Beispiel aus dem dunklen Erdteil angeführt werden mag , das Bastian berichtet : „ Eine merkwürdige Sitte existiert in Alt - Kalabar , es wird nämlich alle zwei Jahre die Stadt vou allen Teufeln uud bösen Geistern gereinigt , welche nach sicht der Autoritäten während dieser Zeit von ihr Besitz ergriffen haben . Sie nennen dies Jndok , und eine ähnliche Ceremonie wird an der Goldküste gefeiert . Zu einer be - stimmten Zeit wird eine Anzahl Figuren , Nabikems , her - gestellt und hier und da in der Stadt verteilt . Diese Figuren , denen man verschiedene Gestalt giebt , werden aus Stäben und Bambusgeflecht angefertigt . Eiuige sehen aus wie menschliche Körper , mit Armen und Beinen . Phantasie - volle Künstler statten diese Produkte mit einem alten Stroh - Hut aus , geben ihm eine Pfeife in den Muud und einen Stock in die Hand , als wenn sie zu einer Reise gerüstet wären . Eiuige dieser Figuren sollen Vierfüßler vorstellen , andere Krokodile oder Vögel . Von den bösen Geistern wird augeuommeu , daß sie uach drei bis vier Wochen in ihnen 
Wohnung nehmen . Kommt die Nacht ihrer allgemeinen Ans - treibuug heran , so sollte man meinen , die ganze Stadt wäre verrückt geworden . Die Bevölkerung ißt und trinkt festlich und zieht dann in Gruppen aus , um in alle leere Winkel zu schlagen , als ob dort empfindende Wesen zu verjagen wären ; dabei machen sie Hallo aus Leibeskräften . Schüsse knallen , die Nabikems werden mit Gewalt umgerissen , in Brand gesteckt uud in den Fluß geworfen . Die Orgie dauert bis zur Morgendämmerung uud die Stadt ist dauu für weitere zwei Jahre vou Geistern befreit " ( der Fetisch S . 21 nach Hutchinson ) . 
Diese verhäuguisvolle Zauberei umfaßt , wie vorhin schon angedeutet , das ganze Gebiet des privaten Verkehrs und des öffentlichen Lebens ; ob eine entsetzliche Seuche ( wie die Pest ) das Land verheert , ob der gewohnte Regen ausbleibt , ob irgeud eiu Verwandter plötzlich von einer unheilbaren Krank - heit ergriffen wird , ob einem Arzt unerwartete Kuren gelingen oder ob sich jemand durch eiue gewisse mystische Schwärmerei bemerklich macht , überall ist der Däiuou im Spiel . Und , fragen wir nns ehrlich , ohne unfern subjektiven Standpunkt zum Maßstab zu nehmen , konnte es für ein unentwickeltes Bewußtsein , das eben noch ganz und gar unter dem Banne des Animismus steht , anders sein ? Will man nicht in völlig unangebrachter rationalistischer Knrzsichtigkeit diese ganze , iu allen Völkern des Erdballes ans bestimmten Stufen ihrer Entwicklung wiederkehrende Bewegung aus schuödeu Lug uud Trug der Priester zurückführen , sucht man nmge - kehrt den treibenden Grund dieser so mächtigen religiösen Strömung zu verstehen , so bleibt eben nichts anderes übrig , als von der einfachen , sich ebenfalls überall wiederholenden Natnranschannng der sogenannten Wilden auszugehen , welche ihre ganze Umgebung , vom Himmel und den großen kos - mischen Gewalten an bis zu den Pflanzen und den nnschein - barsten Gegenständen ihres Gesichtskreises herab , mit den Gebilden ihrer so üppig gestaltenden Phantasie bevölkern . Der Hexenglaube ist nur ein Glied in dieser zusammen - häugeudeu Kette mythologischer uud religiöser Ideen , aber insofern eiu uicht unbedeutendes , weil es noch die ganze ungebrochene Kraft des ursprünglichen Animismus , wie er das Gruudprineip aller Religio« ist , deutlich erkennen läßt . Daß aber das Christentum einen besonders fruchtbaren Boden für diese Anschauung bieten mußte , ist schon ans dem streng dualistischen Gegensatz begreiflich , der für dasselbe maßgebend war und der durch die gewaltsame Entthronung unserer germanischen Götter naturgemäß noch verschärft wer - den mußte . In dieser Beziehung ist die Bemerkung Bastians völlig zutreffend : „ Eine siegende Priesterschaft mag die Gott - heiten des unterworfenen Volkes in ihr System aufnehmen , ihnen dort eiue untergeordnete , bescheidene Stellung anweisen uud aus den Geheimnissen ihrer Diener lernen , aber eine Offenbarungsreligion , durch den Bekehrungseifer der Missio - nare verbreitet , muß sich in einen dualistischen Gegensatz zu allem setzen , was nicht mit dem Buchstabeuglaubeu des hei - ligeu Wortes übereinstimmt . Die Römer luden die Götter zu belagernder Städte ein , ihren Sitz auf dem Kapital zu nehmen , aber das Christentum verwandelte das zahllose Heer der heidnischen Dämonen , Hexen und Götter in ebensoviele Teufel , alle gleich schwarz und häßlich " ( Mensch in der Geschichte II , 99 ) .
	        

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