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Globus, 7.1865

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 7.1865

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717458
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717458
Persistenter Identifier:
BV048470733
Titel:
Curare
Untertitel:
Zeitschrift für Medizinethnologie : journal of medical anthropology
Weitere Titel:
Zeitschrift für Medizinethnologie
Journal of medical anthropology
journal of medical anthropology and transcultural psychiatry
ISSN:
0344-8622
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
VWB, Verl. für Wiss. und Bildung
Erscheinungsjahr:
1978
Signatur:
LA 1980
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-719395
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-719395
Persistenter Identifier:
1688642079599
Titel:
Curare, 16.1993
Untertitel:
Medizinethnologie : journal of medical anthropology
Weitere Titel:
Zeitschrift für Zeitschrift für Medizinethnologie
Journal of medical anthropology
journal of medical anthropology and transcultural psychiatry
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
VWB, Verl. für Wiss. und Bildung
Erscheinungsjahr:
1978
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 1980
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Vol. 16 (1993) 3+4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Alters-, Geschlechts- und Gruppenspezifik von Körperbau und Ernährungszustand
Sonstige Person:
Greil, Holle
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 7.1865
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Inhaltsverzeichnis: Illustrationenverzeichniß
  • Impressum
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Aus Paul Marcoy's Reisen im Innern von Peru. III.
  • Aus dem Volksleben in der Bretagne
  • Die Hongieflotten und die Missionäre in Neuguinea
  • Leist, A.: Die Zinzaren
  • Die Erzeugnisse des preußischen Berg- und Hüttenwesens
  • A.: Sherard Osborns Vorschlag zur Erreichung des Nordpols
  • Die österreichischen Colonisationsversuche auf den Nikobaren
  • Schmidt, Hermann: Die Schutzpatrone der Russen
  • Aus allen Erdtheilen
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

370 
Die Zinzaren . 
im Malayifchen , ohne jedoch bei der Bevölkerung einen wesent - lichen Einfluß ihrer rastlosen Bemühungen zu sehen . 
Unler furchtbaren Mühen , Entbehrungen und Krankheiten lebten die beiden Männer mit ihren Frauen unter den wilden Stämmen fort und hofften immer auf Erfolg . Aber noch hat - ten sie Keinen getauft , da trat ein Prophet unter den Papuas auf , der mit einem Male ihre jahrelangen Bemühungen zer - schmetterte . Alle Zuhörer verließen sie und begannen , so faul sie sonst waren , auf Geheiß des Propheten einen Götzentempel zu bauen und Götzenbilder zu verfertigen . Von nah und fern strömte die Bevölkerung herbei , um die Predigten des Pro - pheten anzuhören . 
Die Z i 
Ueber die Zinzaren liegt uns eine ethnographische Studie von F . Kanitz * ) vor , welche einen Separat - Abdruck aus den Mittheilungen der k . k . geographischen Gesellschaft in Wien bil - det und über diesen außer der europäischen Türkei uud den Süddonauländern nur wenig gekannten Volksstamm einige sehr interessante Aufschlüsse gibt , die sich theils auf eigene Erfahrung des anf der Hämns - Halbinsel vielgereisten Verfassers , theils auch auf Professor Thunmanns ältere „ Untersuchungen " , sowie auch auf die „ Albanefischen Studien " des Herrn v . Hahn gründen . 
Indem wir nun die ethnographische Studie des Herrn F . Kanitz nach den wesentlichsten Punkten einer kurzen Be - sprechung unterziehen , bezwecken wir zugleich , die Leser des Globus mit den Zinzaren . die ein sehr wichtiges Kulturelement der europäischen Türkei bilden , hiemit bekannt zu machen , wo - bei wir auch unsere , aus eigener Erfahrung und Anschauung gesammelten Bemerkungen nicht weglassen wollen . 
Die Zinzaren sind Walachen oder Rumänen , welche einen von der dako - walachischen Sprache verschiedenen Dialekt sprechen . Da sie die walachische Zahl „ tschintsch " , fünf , nach ihrer Mundart wie „ zinz " aussprechen , ist ihnen scherzweise der Name „ Zinzar " gegeben worden , welchen dieselben nun als bleibenden und allbekannten führen . 
Wie F . Kanitz bemerkt , nennen sich die Zinzaren selbst am liebsten Rumuni und halten sich für Abkömmlinge römischer in Macedonien angesiedelter Eolonien . Von den Griechen wer - den sie Kutzo - Wlachen , d . h . hinkende Walachen , genannt , ein Spottname , dessen Begründung nicht genügend nachgewiesen ist . Der eigentlich wissenschaftliche und ethnographische Name der Zinzaren , den F . Kanitz aber gar nicht erwähnt , ist : Macedo - Walachen , und zwar zum Unterschiede von den Bewohnern Nomaniens , welche sich „ Dako - Walachen " nennen . Allerdings ist dem gemeinen Zinzaren die Benennung „ macedo - walachisch " eben so wenig bekannt , wie dem gemeinen Slawonier oder Kroaten die Benennung „ illyrisch " , und doch wird der größte Theil der Südslawen mit dem Namen „ Jllyrier " bezeichnet , sowie auch die Grammatiken nicht von einer zinzarischen , sondern nur von einer „ macedo - walachischen " Sprache sprechen . Die große Aehnlichkeit der letztern mit der walachischen Sprache weist auf die engste Stammverwandtschaft dieser beiden Völkerschaften hin . Dagegen aber zeichnen sich die Zinzaren vor den Dako - 
* ) Die Zinzaren . Eine ethnographische Studie von F . Kanitz . Separat - Abdruck aus den Mittheilungen der k . k . geographischen Gesellschaft . Wien 1863 . 
Geißler begab sich nun an die Küste von Dammans Bai . Doch auch hier war ein Heiliger aufgetreten , der alle Versuche erfolglos machte . Er kehrte unverrichteter Sache zurück , fand in Doreh die Verhältnisse aber noch viel ungünstiger , da die Pocken große Verheerungen angerichtet hatten und in Folge dessen viele Einwohner geflohen waren . Aus allen diesen Umständen erklärt es sich , daß trotz siebenjähriger Mühe gar keine Ne - sultate erreicht wurden . Unter solchen Bewandnissen ist den Missionären nur die Hoffnung übrig geblieben . * ) 
* ) Neuguinea und seine Bewohner von O . Finsch . Bremen , Müller . 1865 . 
n ) a r e n . ' 
Walachen durch ihre Betriebsamkeit und ihren Spekulationsgeist vortheilhaft aus , welche Eigenschaften dieselben auch Vorzugs - weise zum Kaufmannsstande qualisieiren , während sie sonst den Hang zum Hirtenleben mit ihren geistig minder begabten Wala - chischen Brüdern gemein haben . 
Den zinzarischen Kanfmannssirmen begegnen wir , wie Hr . Kanitz sehr richtig bemerkt , nicht allein in den Handels - emporien der untern Donau in Belgrad , Semlin , Pantschowa , Neusatz , Ofen und Pesth , sondern auch in der österreichischen Metropole , wo dieGründer der weltbekannten Firmen : Sina , Dumba , Tirka u . A . dem Zinzarenstamme entsprossen sind , und wo man die Zinzaren allgemein für „ Griechen " hält , weil sich dieselben zur griechisch - orientalischen Religion bekennen . Als Hr . v . Hahn im Jahre 1859 die wichtige , ganz von Wa - lachen bewohnte macedonische Handelsstadt Krnschewo ( auch Gri - schewo ) besuchte , befanden sich sechs Handelshäuser allein aus Kruschewo in Wien , und es sind namentlich die Goldschmiede von Kruschewo weithin bekannt . In Bulgarien , Macedonien , Thracien und Albanien gehört die Elite des Kaufmannsstandes diesem betriebsamen Volke an . 
Als Schlächter und Talgsieder finden wir die Zinzaren , wie wir aus eigener Erfahrung wissen , nicht nur überall in den türkischen Provinzen , sondern selbst in der serbischen Woj - wodschast und im temescher Banate , wo sie ihre wandernden Schlächtereien und Talgsiedereien aus sanitätspolizeilichen Grün - den außerhalb der Städte allerdings nur in der kältern Jahreszeit errichten dürfen . Dieses Gewerbe wird denselben so eigenthümlich zugeschrieben , daß auch andere Eigenthümer solcher „ Schaf - uud Ziegenstiche " vom Volke schlechtweg nur mit dem Namen „ Zinzaren " bezeichnet werden . Auch eine Art Kucheubäckerei wird nur dem Zinzaren zngemnthet , und den Garkoch nennt man in jenen Ländern „ Zinzar " , unbekümmert , welchem Volksstamme derselbe angehören möge . Somit hat also der Name Zinzar nicht allein eine ethnographische , sondern auch eine technische Beziehung für Gewerbe , welche Vorzugs - weise von Zinzaren ausgeübt wurden . 
Ackerbau und Viehzucht treibend , finden wir , nach H . Kanitz , die Zinzaren in größeren geschlossenen Gruppen im Südwesten der Türkei , eingekeilt zwischen den albanefischen Stämmen Thessaliens , am See von Janina , dann südlich an den Pindns - abhängen . Nördlicher , als kleine Inseln umschlossen von alba - nesischen , griechischen und bulgarischen Elementen in der Nähe von Castona und am See von Ochrida . Ferner nur wenige Meilen entfernt von der adriatischen Küste Mittel - Albaniens
	        

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