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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 7=17.1887

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Objekt: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 7=17.1887

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-720463
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-720463
Persistenter Identifier:
BV047108209
Titel:
Jahrbuch für Volkskunde
ISSN:
0171-9904
Erscheinungsort:
Paderborn ; München ; Wien ; Zürich
Verlag:
Schöningh
Erscheinungsjahr:
1978
Signatur:
LA 3820
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-720480
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-720480
Persistenter Identifier:
1686217084180
Titel:
Jahrbuch für Volkskunde, 16.1993 N.F.
Herausgeber:
Brückner, Wolfgang
Grass, Nikolaus
Herausgebendes Organ:
Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Echter
Erscheinungsjahr:
1978
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 3820
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Das Tischlied als Tischgebet und Beitrag zur häuslichen Liturgie
Sonstige Person:
Fuchs, Guido
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 7=17.1887
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Korrekturen: Berichtigungen
  • Autorenindex: Autoren-Register
  • Zeitschriftenheft: Bd. 17, 1887, Heft 1
  • Finsch, O.: Hausbau, Häuser und Siedelungen an der Südostküste von Neu-Guinea
  • Krauss, Friedrich S.: Das Bauopfer bei den Südslaven
  • Uhle, Max: Angebliche Elephantendarstellungen der prähistorischen Zeit Amerikas
  • Ortvay, Theodor: Vergleichende Untersuchungen über den Ursprung der ungarländischen und nordeuropäischen (dänischen, schwedischen, norwegischen) prähistorischen Steinwerkzeuge
  • Protokoll: Kleine Mittheilungen
  • Zeitschriftenrezension: Literaturberichte
  • Zeitschriftenheft: Bd. 17, 1887, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 17, 1887, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1887, Nr. 1
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1887, Nr. 2
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1887, Nr. 3
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1887, Nr. 4/5
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1887, Nr. 6
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1887, Nr. 7
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1887, Nr. 8
  • Anhang: [Tafeln]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

AU 
Do pola jih noci utisio 
a ot pola utece iz kule. 
KazZe: „Tesanj gradu, moj veliki jadu, 
te&ko mojim prez matere sincim!“ 1) 
‚53 
IA 
Grosse Meister bau’n die Burg von Teßanj. 
Drei Gebrüder sind’s von einer Mutter: 
Meister Rado heisst der Erstgebor’ne, 
Meister Peter kam nach ihm als zweiter, 
Meister Gojko ist der jüngste Bruder. 
Was sie tags an Mauerwerk auch schufen, 
alles rissen nächtlich ein die Vilen. 
Meister Rado sprach nun zu den Brüdern: 
— „Nimmer können wir die Burg vollenden, 
Zingemauert muss ein Opfer werden. 
Wann wir Abends heim zur Warte kehren, 
sagt es Keiner seinem Eheliebchen. 
Die uns morgen bringt den Morgenimbiss, 
die muss in die Burg vermauert werden.“ 
Als sie Abends heim zur Warte kamen, 
zing auf’s Zimmer Jeder mit dem Liebtraut. 
Alsdann sprach zum Feinslieb Meister Rado 
— „Hör’ mich an, o Du mein treues Ehlieb, 
bringst Du morgen hin den Morgenimbiss, 
werden wir Dich in die Burg vermauern.“ 
Also sprach auch Peter zu der sein’gen: 
— „Merk’ Dir’s gut, o Du mein treues Ehlieb. 
Deberbringst Du morgen uns das Frühstück, 
werden wir Dich in die Burg vermauern.“ 
Gojko schweigt, er sagt kein Sterbenswörtchen. 
Als am Morgen früh der Morgen anbrach, 
fertigte die Schwieger an das Frühstück, 
und sie rief nun ihre Schwiegertochter : 
— „Radinica, meine Schwiegertochter, 
geh’ und trag’ den Meistern hin das Frühstück!“ 
— „Mütterchen, mein Kindlein hat den Weinkrampf, 
also kann ich nicht vom Hause fortgeh'n, 
kann den Imbiss nicht den Meistern bringen.“ 
Jene rief die Junge Petrovica: 
— „Petrovica, liebe Schwiegertochter ! 
geh’, trag Du den Meistern hin den Imbiss.“ 
— „Kann nicht fort, o meine liebste Mutter. 
Meine weisse Wäsche liegt im Laugen. 
Geh’ ich fort, verdirbt die weisse Wäsche.“ 
Und sie rief die Junge Gojkovica : 
— „Gojkovica, Junge Schwiegertochter, 
rag mir Du den Meistern hin das Frühstück!“ 
Wohl erfreut beeilt sich ’s junge Frauchen. 
Und sie trägt den Meistern hin den Imbiss, 
Meister Gojko sieht sein Lieb von Weitem, 
lässt den schwarzen Schnurrbart niederhangen. 
1) Meine Uebersetzung des Liedes ist ein klein wenig freier 
gehalten. Durch eine ängstlich wortgetreue Verdeutschung 
thut man der deutschen Sprache weh. J. Grımm übersetzte 
einmal: grad gradila mit: burgten Burg, d. h. „sie 
führten eine Burg auf“, Ich weiss nicht, wem man eigentlich 
durch derartige, gezwungene und durchaus harte Verdol- 
metschung einen Gefallen erweist. 
D’rob verwundert, frägt sein junges Weibchen: 
„Fehlt Dir was, mein honigsüsser Gojko?“ 
— „Weh, o frag mich nicht, mein treues Liebchen! 
[ch besass aus reinstem Gold zwei Ringe. 
deut’ entglitten sie mir aus den Händen, 
veide Ringe wurden eingemauert.“ 
— „Sei kein Narr, mein honigsüsser Gojko! 
dätt’ ich nicht zwei liebe, junge Brüder, 
beide Brüder schmelzen Gold und schmieden’s. 
schmieden Dir halt neue, gold’ne Ringe.“ 
Wieder spricht zu ihr der Meister Gojko: 
— „Ach, ich hatte einen gold’nen Apfel, 
neute hat man mir ihn eingemauert.“ 
— „Nur gescheit sein, honigsüsser Gojko, 
ich berühm’ mich zweier lieber Brüder, 
zweier Brüder, Gold zu schmieden kundig, 
;chmieden leicht ’nen neuen gold’nen Apfel.“ 
Schau dir an die That von zweien Meistern 
Banden rucks die junge Gojkovica 
ınd vermauerten sie in die Mauer, 
30 erbauten sie die weisse Veste. 
Abends gingen wieder heim die Meister. 
Meister Gojko hat zwei kleine Söhnchen, 
geide Söhnchen klagten laut und weinten. 
Meister Gojko suchte sie zu stillen; 
3roschen gab er ihnen, blanke Thaler, 
loch die Kinder liessen sich nicht stillen. 
Bis um Mitternacht ertönt’s Gewimmer, 
dis um Mitternacht erträgt’s der Vater, 
loch nach Mitternacht, da lässt’s ihn nimmer. 
Ind es zieht ihn hin zur Burg von Teßanj: 
„Burg von Tesanj, namenloser Jammer, 
neinen Söhnchen ohne Mutter, ach und weh!“ 
Man beachte besonders den Umstand, dass das 
Menschenopfer erst dann eingemauert wird, als sich 
ılle Bemühungen, den Bau aufzuführen, als frucht- 
os erwiesen. Der eingemauerte Mensch soll also die 
Festigung des Baues verbürgern. Das Opfer wird 
1atürlich nicht den Vilen, sondern dem Dämon des 
Jrtes dargebracht. Die Vilen, sonst Rathgeberinnen 
ınd Freundinnen der Baumeister, übernehmen hier 
los die Rolle des Ortsgeistes. Die serbische Fassung 
ler Sage von der Erbauung der Burg von Skadar 
Scutari) !) ist wenig verschieden von der obigen aus 
3osnien. Die Alpen-Vila sagt zu den drei Gebrüdern 
Arljaveevie, sie werden nicht eher die Burg erbauen 
cönnen, als bis sie ein Geschwisterpaar, Bruder und 
Schwester fänden und in den Bau vermauerten. Der 
Bursche müsste Stojan, die Maid Stojana heissen. 
Nir würden sagen Constanz und Constanze. Nun 
inden sie nirgends in der Welt so ein Geschwister- 
jaar. Darauf wird zum Ersatz die junge Frau des 
üngsten der Brüder eingemauert. Der Schluss ist 
!) Bei KAranZıe in Srpske nar. p. Il, Nr. 26.
	        

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