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Anthropos, 33.1938

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 33.1938

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-720463
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-720463
Persistenter Identifier:
BV047108209
Titel:
Jahrbuch für Volkskunde
ISSN:
0171-9904
Erscheinungsort:
Paderborn ; München ; Wien ; Zürich
Verlag:
Schöningh
Erscheinungsjahr:
1978
Signatur:
LA 3820
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-720479
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-720479
Persistenter Identifier:
1686217019053
Titel:
Jahrbuch für Volkskunde, 15.1992 N.F.
Herausgeber:
Brückner, Wolfgang
Grass, Nikolaus
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Echter
Erscheinungsjahr:
1992
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 3820
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 33.1938
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index
  • Zeitschriftenheft: Bd. 33, 1938, Heft 1, 2
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index Analecta et Additamenta. Bibliographie
  • Arndt, P.: Demon und Padzi, die feindlichen Brüder des Solor-Archipels
  • Boccassino, Renato: La Mitologia degli Acioli dell’ Uganda sull’ Essere Supremo, i primi tempi e la caduta dell’ uomo (con testi)
  • Schaefer, Alphons: Kavagl, „der Mann mit der Zaunpfahlkeule“. Ein Beitrag zur Individuenforschung
  • Taschdjian, Edgar: Stammesorganisation und Eheverbote der Somalis
  • Vanoverbergh, Morice: Negritos of Eastern Luzon
  • Krenn, Ernst: Lautveränderungen im Isländischen und Föroyischen. Gewidmet meinem werten Freund Herrn Baron Dr. Hans von Jaden, Oberlandesgerichtsrat und Präsident des Skandinavischen Klubs in Wien
  • Hermes, Gertrud: Zur Soziologie der Lehre Zarathustras
  • Schaegelen, Théobald: La tribu des Wagogo
  • Métraux, Alfred: The Proto-Indian Script and the Easter Island Tablets. (A Critical study)
  • Steinmann, Alfred: Über anthropomorphe Schlitztrommeln in Indonesien
  • Labrecque, Ed.: La Sorcellerie chez les Babemba
  • Trimborn, Hermann: Analecta et Additamenta
  • Miscellanea
  • Korrekturen: Berichtigung
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
  • Literaturverzeichnis: Avis
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau. - Revue des Revues
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: Bb. 33, 1938, Heft 3, 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 33, 1938, Heft 5, 6
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Zur Soziologie der Lehre Zarathustras. 
181 
Zur Soziologie der Lehre Zarathustras. 
Von Gertrud Hermes. 
Die Aufgabe. Die theologische und philosophische Betrachtung der 
Religion Zarathustras hat das Wesen dieser Religion durchgängig in einem 
Dualismus von rein geistiger Bestimmtheit gesehen. Ahnra Mazdah mit seinen 
Scharen das gute Prinzip, Ahriman mit den Seinen das böse. Ein unaufhör 
licher Kampf hier auf Erden, ein Endkampf mit dem Sieg des guten Prinzips, 
ein Jüngstes Gericht, und der böse Geist muß für immer weichen. Das Reich 
Ahura Mazdah’s bricht an in Herrlichkeit und Glanz, und die Gläubigen und 
Gerechtfertigten dienen ihm in ewiger Wonne. 
Etwas unorganisch fügte sich in dieses theologische System die Forderung 
Zarathustras nach der Pflege des Rindes ein. Man half sich mit der Annahme, 
daß der Religionsstifter ein humaner Mann gewesen sei, der auch für die 
irdischen Bedürfnisse der Menge ein Auge gehabt. Hatte doch auch Jesus die 
Hungrigen in der Einöde gespeist. 
Aber das Rind, sein Hüter und Pfleger, der Bauer, die Weide, die 
Landwirtschaft Haus und Hof sind durchaus nicht so nebensächlich in der 
• Predigt Zarathustras, daß man sie von vornherein als Interessen zweiten 
Ranges behandeln könnte. Unter den siebzehn Gathas (siehe unten) ist nur 
eine & die ihrer nicht gedenkt. Es ist also keine soziologische Spitzfindigkeit, 
sondern eine aus der Sache selbst sich ergebende Forderung, das Ganze der 
Lehre Zarathustras in seinen gesellschaftlichen Zusammenhängen zu sehen. 
Die Frao-e ist aufzuwerfen, ob nicht die Forderung nach Schutz des Rindes 
und seiner Weide bestimmte wirtschaftlich-gesellschaftliche Hintergründe der 
Lehre Zarathustras erkennen läßt — ja, eine radikale Kritik muß fragen, ob 
diese Hintergründe nicht vielleicht Vordergründe sind; sie muß fragen, ob 
nicht der geistige Dualismus Ausdruck eines wirtschaftlich-sozialen Dualismus 
ist. Um Mißverständnissen vorzubeugen: nicht kann es sich darum handeln, 
das Geistige in seiner Eigenständigkeit aufzulösen und aus gesellschaftlichen 
TiUcarfipn^n erklären“ Dieser Fehler eines abgelaufenen Zeitalters soll nicht 
wiederholt werden. Die Aufgabe ist vielmehr die: 
1 das Geistige in seiner sozialen Motivierung tiefer zu verstehen, 
2. gegebenenfalls der falschen Interpretation sozialer Vorgänge als 
geistiger Vorgänge entgegenzutreten.
	        

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