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Globus, 84.1903

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 84.1903

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-720463
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-720463
Persistenter Identifier:
BV047108209
Titel:
Jahrbuch für Volkskunde
ISSN:
0171-9904
Erscheinungsort:
Paderborn ; München ; Wien ; Zürich
Verlag:
Schöningh
Erscheinungsjahr:
1978
Signatur:
LA 3820
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-720467
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-720467
Persistenter Identifier:
1686214934247
Titel:
Jahrbuch für Volkskunde, 4.1981 N.F.
Herausgeber:
Brückner, Wolfgang
Grass, Nikolaus
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Echter
Erscheinungsjahr:
1981
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 3820
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Duzen ohne Du. Zur Anrede, vornehmlich im Deutschen
Sonstige Person:
Finkenstaedt, Thomas
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 84.1903
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXXIV. Bandes
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 2. Juli 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 9. Juli 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 16. Juli 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 23. Juli
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 30. Juli 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 6. August 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 13. August 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 27. August 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 3. September 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 10. September 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 17. September 1903
  • Klose, H.: Wohnstätten und Hüttenbau im Togogebiet. I.
  • Abbildung: Abb. 1. Das Gerüst einer im Bau begriffenen Evhehütte
  • Abbildung: Abb. 2. Evhefamilien beim Mahle. Rechts Feuerstätte
  • Abbildung: Abb. 3. Dorf Bato in Akposso. Nach einer Photographie von Dr. R. Büttner
  • Abbildung: Abb. 4. Zweistöckiges Gebäude in Atakpame. Nach einer Aufnahme der Steyler Mission
  • Abbildung: Abb. 5. Grundriss einer Hütte in Kebu. (Nach Kling.) a Schlafstellen, b Feuerstätten
  • Abbildung: Abb. 6. Dorf Baika in Buem. Nach einer Photographie von Dr. R. Büttner
  • Seler, E.: Eine andere, mit Bestimmung versehene altmexikanische Steinmaske
  • S.: Aus den Ruinen von Simbabye
  • Sg.: Südpolarforschung
  • Kleine Nachrichten
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 24. September 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1. Oktober 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 8. Oktober 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 15. Oktober 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 22. Oktober 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 29. Oktober 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 5. November 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 19. November 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 26. November 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 3. Dezember 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 10. Dezember 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 17. Dezember 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 24. Dezember 1903
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

H. Singer: Tharschisch und Ophir 
247 
afrikanischen Ophirtheorie vorzüglich darin bestanden 
hat, daß alle der in der Bibel genannten Ophirprodukte 
weder in Indien noch in Afrika Vorkommen, und daß 
trotzdem mit einem großen Aufwand von Scharfsinn von 
jeder Seite der Beweis versucht worden ist, daß die land 
läufigen Bezeichnungen für die nicht in die jeweilige 
Theorie passenden Erzeugnisse Ophirs eigentlich falsch 
sind, auf Mißverständnissen und Übersetzungsfehlern be 
ruhen. So wollen die Anhänger der Afrikatheorie (z. B. 
Peters) statt — was übrigens auch schon auf Bochart 
zurückgeht — „Pfauen“ Perlhühner, die der indischen 
Theorie statt „Affen“ Räucherwerk lesen, um die Schwierig 
keiten aus der Welt zu schaffen. Oppert meint nun, 
solche Experimente seien gar nicht nötig: Wer die im 
9. Kapitel des I. Buchs der Könige enthaltene Erzählung 
unbefangen lese, wie Salomo und Hiram von Ezeongeber 
ihre Flotten entsandten, wieviel Gold, Edelsteine und 
Gewürze diese aus Ophir mitbrachten, wie hoch sich die 
jährliche Goldeinnahme Salomos ohne Hinzurechnung der 
Einkünfte aus anderen Bezugsquellen belaufen habe, und 
in welcher Weise Salomo seine Goldeinnahmen zu ver 
wenden pflegte, der werde den Eindruck gewinnen, daß 
mit diesen letzten Angaben der Gegenstand über Ophir 
abgeschlossen sei, und daß der 22. Vers mit seinem 
Elfenbein, seinem Gold und Silber, seinen Affen und 
Pfauen eine andere, nicht nach Ophir gerichtete Expe 
dition betreffe. Das in diesem Verse nicht genannte 
Ziel sei in der Tat Indien. Indien aber sei nicht das 
Ophir benannte Ziel der anderen salomonischen Fahrten, 
die Gold, rotes Sandelholz und kostbare Steine ergaben, 
sondern Ophir läge in Afrika. Ein anderes Moment, das 
gegen die Auffassung spreche, daß Vers 22 sich auf 
Ophir bezieht, läge in der Tatsache, daß der Ertrag dieser 
alle drei Jahre stattfindenden Expeditionen nicht in der 
jährlichen, auf 666 Goldtalente fixierten Goldeinnahme 
eingeschlossen sei, sondern ebenfalls als eine Extraein 
nahme hingestellt werde. Dieser Gedanke hat allerdings 
viel für sich und scheint einen Abschluß der alten Streit 
frage anzubahnen, sofern man ohnehin nicht schon die 
indirekten Beweise Peters’ akzeptiert hat und das Gold 
land Ophir in Rhodesien sucht, wie wir es zu tun be 
kennen. 
Oppert bespricht nun zunächst das indische, nicht 
genannte Ziel der Fahrten und weist in einzelnen nach, 
daß die Ausdrücke für Elefanten zähne, Affen und Pfauen 
— Schenhabbim, Qofim und Thukkijjim — nicht he 
bräischen, sondern urindischen Ursprungs seien. Wir 
können dieser Beweisführung hier nicht nachgehen, zumal 
sie im wesentlichen jxhilologisch ist, und beschi’änken uns 
auf die Bemerkung, daß sie schlüssig erscheint. Daß In 
dien, wenigstens Südindien, ein goldproduzierendes Land 
wie heute, so schon immer gewesen ist, wird im Gegensatz 
zu Peters’ Meinung dargetan. Dagegen ist das fünfte 
Produkt, das Silber, auf den ersten Blick etwas unbequem; 
doch scheint nach Plinius Indien im Altertum auch als 
Silberland gegolten zu haben. Eine Verschiffung ist 
immerhin möglich; die Quantitäten können gering gewesen, 
und das Silber wird auch nur ganz nebenher genannt 
worden sein. Als Hauptstapelplatz, nach dem die phö- 
nizisch-jüdischen Flotten gingen, wird von Oppert das 
in der Nähe des heutigen Cochin, im südlichen Teil der 
Westküste Vorderindiens belegene Musiris genannt. Die 
Indienflotten kamen (und gingen wohl auch) laut I. Könige 
10, 22 alle drei Jahre, die Ophirflotten nach Oppert all 
jährlich, wenn auch Unterbrechungen vorgekommen sein 
werden. 
Über das Ophir Salomos selbst, also über das afrika 
nische Ophir, bleibt Oppert nach der Erörterung dei 
indischen Fahrten natürlich nur wenig zu sagen übrig. 
Er glaubt, daß darunter alle ostafrikanischen Goldländer zu 
verstehen seien. Das geht wohl etwas zu weit. Die, 
deren Ausbeutung die Ägypter besorgten, waren Hiram 
und Salomo sicherlich verschlossen. Im Innern der 
übrigen ostafrikanischen Küsten südlich von Kap Guardafui 
aber fehlen Spuren alter, umfangreicher Goldgewinnung 
außer auf dem Hochlande südlich des Sambesi. Wir 
meinen daher, daß das salomonische Goldgebiet Ophir 
nur hier zu suchen ist. Eine genauere Lokalisierung 
Ophirs ist eine aussichtslose Aufgabe. Peters hat sie 
bekanntlich mit seinem Inyakafura versucht — ohne 
Glück, darüber ist man sich ja wohl einig. Auch Sofala 
hat, wie Oppert aufs neue zeigt, mit dem Namen Ophir 
nichts zu tun. Man geht sicherlich nicht fehl, wenn 
man annimmt, daß Ophir kein bestimmter Ort oder Hafen 
ort Südostafrikas war, sondern eine Landschaft, ein 
Goldland, wie Peru oder Australien. Schon die alt- 
testamentlichen Autoren sprachen jedenfalls von Ophir 
als von einem Lande. 
In einer Beziehung freilich ist uns Oppert eine an 
nehmbare Aufklärung schuldig geblieben. Wir sprachen 
oben von den „indirekten Beweisen Peters’“ und meinten 
damit seinen wiederholten Hinweis darauf, daß die 
Juden ihr Ophirgold aus einem Lande geholt haben 
müßten, wo sie dasselbe nicht zu bezahlen, sondern 
nur zu nehmen brauchten, und daß ihnen das nur in 
Südostafrika möglich gewesen sein konnte. Mit Recht 
betont Peters, daß Gold zu allen Zeiten und bei allen 
Völkern ein sehr geschätztes, seinem Werte nach wohl 
gekanntes Produkt war, für das man, wenn man es 
eintauschen wollte, ein richtiges Äquivalent zu geben 
hatte. Was aber konnten die Juden oder selbst die 
Phönizier den Indern oder den Bewohnern Südarabiens 
für ihr Gold bieten? Für die riesigen Quantitäten, die 
die Ophirflotten heimbrachten, jedenfalls nichts. Also 
konnte Ophir nicht in Indien und auch nicht in Süd 
arabien liegen. Oppert verweist auf industrielle Erzeug 
nisse, für die die Flotten in Indien Absatz gefunden 
hätten. Das wird schon stimmen, aber viel werden die 
Juden und Phönizier damit dort nicht haben eintauschen 
können außer an Ort und Stelle billigen Kuriositäten, 
wie Affen und Pfauen. Mit dem indischen Golde wird 
es nicht weit her gewesen sein. Der Umstand, daß die 
Indienfahrten nur alle drei Jahre im Gegensatz zu den 
alljährlich stattfindenden Ophirfahrten sich wiederholt 
haben, würde diese unsere Ansicht unterstützen. Oppert 
ist geneigt, die längeren Pausen zwischen den Indien 
fahrten damit zu erklären, daß Indien schwerer zu 
erreichen gewesen sei als Ostafrika. Es ist aber nicht 
recht einzusehen, warum das eine schwerer zu erreichen 
gewesen sein soll als das andere; setzen wir in beiden 
Fällen Küstenschiffahrt voraus, so ist die Entfernung 
nach Musiris sogar geringer als die nach den Gebieten 
südlich vom Sambesi. Der dreijährige Zwischenraum 
erklärt sich vielmehr wohl daraus, daß die Seefahrer soviel 
Zeit brauchten, um ihre Waren gegen indische Produkte 
einzuhandeln; es wird ihnen das eben nicht ganz leicht 
geworden sein. 
Anders verhält es sich mit dem Ophirgolde Südost 
afrikas. Daß, als die Juden an den reichbesetzten Tisch 
Ophirs herangelassen wurden (im 10. Jahrhundert v. Chr.), 
die Phönizier und die übrigen dem Indischen Ozean be 
nachbarten Semiten schon lange von diesem Tisch sich 
genährt hatten, ist auch Opperts Ansicht; er nennt mit 
Peters sogar die Ägypter. Er meint nun aber, die 
Goldgewinnung wäre ein einfaches Tauschgeschäft ge 
wesen (S. 65 und 72), und es könnte fast scheinen (S. 72), 
als glaube er, die dortigen Eingeborenen hätten die Minen 
auf eigene Faust bearbeitet, um das Tauschgold zu
	        

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