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Baessler-Archiv, 22/23.1939/40

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 22/23.1939/40

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717503
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717503
Persistenter Identifier:
BV049310748
Titel:
Zur Überlieferung und Systematisierung der obersorbischen Sprichwörter
Autor:
Hose, Susanne
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek
Erscheinungsjahr:
1990
Zusätzliche Information:
Tag der Verteidigung: 28.9.1990
Signatur:
90 HB 6801
Lizenz:
Attribution-NonCommercial 4.0 International (CC BY-NC 4.0)
Sammlung:
DDR Hochschulschriften > Ethnographie und Völkerkunde
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Titel:
Inhaltsverzeichnis
Sammlung:
DDR Hochschulschriften > Ethnographie und Völkerkunde

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 22/23.1939/40
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 2, 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 4
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 2, 3
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 4
  • Mengin, Ernst: Unos Annales Históricos de la Nacion Mexicana Die Manuscrits mexicains Nr. 22 und 22Bis der Bibliothèque Nationale de Paris. Teil II Der Kommentar (Teil I ist im Baeßler-Archiv, Band XXII, Heft 2-3 erschienen)
  • Zeitschriftenrezension: Lehmann, Walter: Die Geschichte der Königreiche von Colhuacan und Mexico. Text mit Übersetzung von ... (Quellenwerke zur alten Geschichte Amerikas, aufgezeichnet in den Sprachen der Eingeborenen. Herausgegeben vom Ibero-Amerikanischen Institut, Berlin. 1.)
  • Zeitschriftenrezension: Kurt Lück: Der Mythos vom Deutschen in der polnischen Volksüberlieferung und Literatur. Forschungen zur deutsch-polnischen Nachbarschaft im ostmittel-europäischen Raum. Historische Gesellschaft für Posen
  • Leerseite
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

BESPRECHUNGEN 
142 
verachtungsvoll bei Seite gelassen. Die wissenschaftliche 
Literatur wird nur insoweit herangezogen, als ihre 
gröbsten Geschichtsklitterungen enthüllt werden. 
Nach dem Lückschen Buch ergeben sich als Ursachen 
des polnischen Deutschenhasses: Einmal die verwirrende 
Verzahnung der beiderseitigen Siedlungsgebiete, die eine 
Unzahl von Reibungsstellen bedingt. Diese an allen 
Volkstumsgrenzen zu beobachtenden Reibereien brauchen 
an sich noch nicht zum Haß zu führen: in anderen Ge 
bieten Europas leben Deutsche friedlich mit ihren anders 
völkischen Nachbarn zusammen. Erst die Eigenheit des 
polnischen Volkscharakters macht ein friedliches Zusam 
menleben anderer Völker mit ihnen unmöglich (z. B. auch 
der Ukrainer und Weißrussen). Da der Deutsche in Polen 
nicht nur als Träger einer höheren Kultur auftritt, sondern 
auch seinen indolenten polnischen Nachbarn an Fleiß, 
Tatkraft, Intelligenz, Sparsamkeit, Sauberkeit usf. über 
trifft, so wird in diesem ein tiefes Minderwertigkeitsgefühl 
erweckt; da der deutsche Kolonist wegen seiner guten 
Eigenschaften von den polnischen Landherren durch 
Gewährung von Sonderrechten nach Polen gelockt wurde, 
vertiefte sich nur der Neid der polnischen Bauern. Anstatt 
dem Deutschen in edlem Wettstreit nachzueifern, war es 
dem stolzen Polen bequemer, sein Minderwertigkeits 
gefühl durch Verächtlichmachung des Deutschen und 
seiner Leistungen zu übertönen. Wenn der deutsche 
Kolonist auf einem Boden wohlhabend wird, den der Pole 
ob seiner Dürftigkeit verschmäht hat, so hat er dies nicht 
seinem Fleiß, sondern seinem Bündnis mit dem Teufel 
zu verdanken; seine Ländereien hat er nicht durch saures 
Urbarmachen der Wildnis erworben, nein, dem gut 
mütigen polnischen Bauern ist sein Land mit brutaler 
Gewalt oder teuflischer List entwendet worden; der 
deutsche Fabrikant ist nicht durch seine Initiative und 
Tüchtigkeit reich geworden, sondern durch grausame 
Ausbeutung des polnischen Arbeiters usw. Die polnische 
Eitelkeit und Kunst des Selbstbetruges wird so weit 
gesteigert, daß von Kulturerrungenschaften, die nach an 
fänglicher hohnvoller Ablehnung schließlich doch von den 
Deutschen entlehnt worden waren, deren deutscher Ur 
sprung niemals anerkannt, ja diese oft genug als polnische 
Erfindungen ausgegeben wurden. 
All dieser im Volkstumskampf sich angesammelte Haß 
würde aber wohl kaum zu solch schrecklichem Ausbruch 
geführt haben, wenn nicht die polnische Intelligenz 
eine unauslöschliche Blutschuld auf sich geladen hätte 
durch ihre maßlose Verhetzung der polnischen Massen, 
durch ihre Haßpredigten und -Schriften. Der Verf. trägt 
ein überwältigendes Material dafür bei, wie die polnischen 
Literaten mit ihren unerhörten Geschichtsfälschungen 
und verlogenen Schilderungen dem polnischen Leser, 
ja jedem Schulkinde, neben eitler Selbstüberschätzung 
einen wütenden Haß gegen alles Deutsche eingeimpft 
haben. 
Der Verf. hegte die Hoffnung, mit seiner Arbeit einen 
Beitrag zum besseren Verständnis zwischen Deutschen 
und Polen zu liefern und die vernünftige Minderheit der 
polnischen Intelligenz zu bestimmen, energischer als bis 
her gegen die Verhetzung des polnischen Volkes anzu 
kämpfen, auf daß die Deutschen in Polen eine Brücke 
zwischen beiden Völkern bilden könnten. Die jüngsten 
Ereignisse haben gezeigt, daß es dazu bereits zu spät war 
und daß erst die Schaffung klarer völkischer Grenzen in 
Osteuropa das beiderseitige Verhältnis wieder entgiften 
kann. 
Auch das ausführlichste Referat kann dem vorliegen 
den, über 500 Seiten umfassenden, mit allem wissen 
schaftlichen Rüstzeug geschriebenen Werke nicht gerecht 
werden, seine Lektüre sei jedem Deutschen ans Herz 
gelegt. K. Dittmer.
	        

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