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Die deutsche Heldensage

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Objekt: Die deutsche Heldensage

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-720463
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-720463
Persistenter Identifier:
BV047108209
Titel:
Jahrbuch für Volkskunde
ISSN:
0171-9904
Erscheinungsort:
Paderborn ; München ; Wien ; Zürich
Verlag:
Schöningh
Erscheinungsjahr:
1978
Signatur:
LA 3820
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-720467
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-720467
Persistenter Identifier:
1686214934247
Titel:
Jahrbuch für Volkskunde, 4.1981 N.F.
Herausgeber:
Brückner, Wolfgang
Grass, Nikolaus
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Echter
Erscheinungsjahr:
1981
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 3820
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Translationen heiliger Leiber als barockes Phänomen
Sonstige Person:
Achermann, Hansjakob
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die deutsche Heldensage
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel: G.J. Göschen'sche Verlagshandlung, Leipzig [Verlagsinformationen]
  • Werbung
  • Titelseite
  • Anmerkungen: Karl Assmann. 1970
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Literaturverzeichnis: Einführung in die Literatur
  • Kapitel: Ursprung der deutschen Heldensage
  • Kapitel: Die Wielandsage
  • Abbildung: Tafel I. Die Wielandszene auf dem angelsächsischen Runenkästchen (The Franks Casket). Nach Originalphotographie. Vgl. Seite 25
  • Kapitel: Die Ermanarichsage
  • Kapitel: Die Nibelungensage
  • Abbildung: Tafel II. Die Holztüren von Hyllestad. Vgl. Seite 98. Mit Erlaubnis der Kgl. Nord. Oldskriftselskab nach der Reproduktion in ihrem Besitze
  • Abbildung: Tafel III. Der Ramsund-Stein. Vgl. Seite 98. Mit Erlaubnis der Kgl. Nord. Oldskriftselskab nach der Reproduktion in ihrem Besitze
  • Kapitel: Die Walthersage
  • Kapitel: Der Sagenkreis von Dietrich von Bern
  • Abbildung: Tafel IV. Erzstandbild Theodorichs des Großen. Von Peter Vischer ([verst.] 1529). Vgl. S. 112
  • Kapitel: Die Ortnit-Wolfdietrich-Sage
  • Kapitel: König Rother
  • Kapitel: Die Hilde- und Gudrunsage
  • Register: Register
  • Werbung
  • Hinterer Buchspiegel: G.J. Göschen'sche Verlagshandlung, Leipzig [Verlagsinformationen]
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Ursprung und Herkunft der Sage. 107 
personen übereinstimmt, die Hildesage. Auch hier erscheint 
ein Hagen, der mit seinem ehemaligen Freunde und Bluts— 
bruder um einen Schatz und eine Jungfrau Hilde kämpft: 
aber nicht auf die Bitten eines räuberisch gesinnten Königs, 
sondern weil er dem Entführer gegenüber seine Vaterrechte 
gewaltsam geltend machen will. Alle Widersprüche der Sagen— 
bildung erklären sich mit einem Schlage, sobald hinter der 
Handlung des Epos dieser Hintergrund auftaucht. Den An— 
stoß zu der Verschiebung des Zusammenhanges gab die 
Parallele der Nibelungensage, in der Hagen als Vasall des 
Burgunderkönigs erscheint. Ihr übermächtiger Einfluß be— 
wirkte, daß Gunther in die Handlung mit einbezogen, da— 
durch aber in die schiefe Stellung gedrängt wurde, die in 
Widerspruch mit seinem sonstigen Charakterbilde in der Sage 
steht. Die Notwendigkeit neuer Motivierungen besorgte dann 
den weiteren Ausbau der Umformung. 
Bei welchem germanischen Stamme diese Umbildung 
vorgegangen ist, läßt fich aus inneren Gründen erschließen. 
Die Franken sind ausgeschlossen durch die ungünstige Auf— 
fassung Gunthers und die günstige Attilas. Aber auch die 
Westgoten standen in feindlichem Verhältnis zu den Hunnen. 
Nur bei den Ostgoten oder den nächsten Erben ihrer Sagen 
und Uberlieferungen, den Alemannen, den Grenznachbarn 
und zeitweise auch Angehörigen des ostgotischen Reiches, war 
eine solche väterliche Rolle Attilas denkbar, wie sie ja auch 
in der Dietrichsage ihre Parallele findet (vgl. S. 93). Aus 
Alemannien ist der Waltharius hervorgegangen; darnach 
dürfte er bodenständige alemannische Sage enthalten. Ob 
darüber hinaus sich noch zu den gotischen Völkern Fäden 
spinnen, worauf die Beziehung Walthers zu dem west— 
gotischen Aquitanien zu deuten scheint, entzieht sich sicherer 
Entscheidung.
	        

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