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Zeitschrift für Volkskunde, N.F.8=46.1936/37

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Volkskunde, N.F.8=46.1936/37

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713167
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713167
Persistenter Identifier:
1614868937475
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 7.1875
Erscheinungsjahr:
1875
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Die lettischen Sonnenmythen. (Fortsetzung folgt.) [Teil 1/3]
Sonstige Person:
Mannhardt, Wilhelm
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
  • Zeitschrift für Volkskunde, N.F.8=46.1936/37
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Zeitschriftenheft
  • Titelseite
  • Werbung
  • Leerseite
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Leerseite
  • Boehm, Fritz: Johannes Bolte. Sein Leben und sein volkskundliches Werk. (Mit einem Bildnis.)
  • Anderson, Walter: Ein Vexiermärchen aus San Marino
  • Basler, Otto: Sprach- und Volkskundliches
  • Christiansen, Reidar Th.: Der Wilde Jäger in Norwegen
  • Gaster, M.: Zwei Erzählungen aus der rumänischen Volksliteratur. Füchsin und Kater. - Die vier Unglücklichen
  • Hansen, Wilhelm: Karl Weinholds Sammlung steirischer Volkslieder
  • Klapper, Joseph: Oberschlesische Volksdichtung des 17. und 18. Jahrh.
  • Koepp, Johannes: Deutsche Volkslieder in den Niederlanden von 1750 bis zur Gegenwart
  • Kügler, Hermann: Zum Lobe Berlins
  • Lauffer, Otto: Grillenmusik
  • Leyen, Friedrich v. der: Über das Germanische und Deutsche im deutschen Märchen
  • Lüdeke, Hedwig: Das "Aschenbrödel" als griechische Volksballade
  • Mackensen, Lutz: Gedanken über die Rigaer Zeit des Burkard Waldis und die deutsche Literatur Alt-Livlands im 16. Jh.
  • Meier, John: Muttertag
  • Meyer, Gustav Fr.: Zur Entstehung geschichtlicher Sagen
  • Mincoff-Marriage, Elizabeth: Lied aus einem Album Amicorum (1595-1603)
  • Norlind, Tobias: Ist der Neck ein schwedisches Naturwesen? I.
  • Ranke, Friedrich: Kunstmärchen im Volksmund
  • Spamer, Adolf: Wenn mancher Mann wüßte, wer mancher Mann wär..?
  • Stückrath, Otto: Zur Entstehungsgeschichte eines Volksbuches vom Schinderhannes. (Mit einer Abbildung.)
  • Sydow, C. W. von: Einige kritische Bemerkungen zur Wandertheorie
  • Tardel, Hermann: Hamburgische Stadtwahrzeichen. (Mit einer Abbildung.)
  • Taylor, Archer: A Collection of Swedish Legal Riddles
  • Vasmer, Max: König Trojan mit den Ziegenohren
  • Vries, Jan de: Die Vereinheitlichung der Volkskundekarten
  • Weiser-Aall, Lily: Erlebnisgrundlagen der Volksüberlieferung
  • Wesselski, Albert: Der Schmied von Jüterbog im Kiffhäuser
  • Nachtrag: Nachträge zur Bolte-Bibliographie (N.F. 4,7 ff.)
  • Register: Register
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

. 14 
Boehm: Johannes Boite. 
so tue ich das mit einem Gefühl begreiflichen Zagens, denn ich vermag 
nicht, von wichtigen Forschungsergebnissen zu reden, sondern nur von 
geduldiger Kleinarbeit, von der Zurichtung einiger Bausteine, die andere 
zur Aufführung eines vollständigen Gebäudes nutzen mögen.“ Die Be 
scheidenheit, die sich in diesen Worten ausspricht, verbot es ihm auch, 
auf die Arbeit der anderen herabzusehen, wenn sie nur gründlich und ehrlich 
war wie seine eigene. Nie hütete er argwöhnisch die Schätze seines Wissens, 
sondern er war stets bereit, seine Zeit zu opfern, um anderen zu helfen und 
Auskunft zu geben. Denn ebenso groß wie seine Bescheidenheit war seine 
Herzensgüte. Er suchte in jedem Menschen und in jedem Werk das Gute 
und erkannte es an, selbst wenn es von allerlei Schwächen verdunkelt war. 
Stümper und Blender lehnte er ruhig und sachlich ab, aber Gehässigkeit, 
ja auch nur Schärfe und Ironie war seinem Urteil fremd. Wer mit ihm 
freundschaftlich verkehren durfte, dem erschloß sich die ganze Wärme und 
Liebenswürdigkeit dieses Mannes, den sich so viele Fernerstehende als einen 
trockenen Schreibtischmenschen vorgestellt haben. Er war keine Wagner 
natur, daß er sich nur in seinem Studio unter seinen Bücherschätzen wohl 
gefühlt hätte. Das Wandern in der freien Natur und der Genuß edler 
Kunst, vor allem der Musik, waren ihm stets ein Lebensbedürfnis, und seine 
Notizen berichten auch von leichteren Ergötzungen, von Kino- und Zirkus 
besuchen und dergleichen. In größerer Öffentlichkeit zurückhaltend und 
fast schüchtern, ging er im engeren Freundeskreise aus sich heraus, freute 
sich, wenn um ihn alles fröhlich war, und machte dann auch gern praktischen 
Gebrauch von seiner verblüffenden Kenntnis von allerlei Schwänken und 
Schnurren. 
Alle Wesenszüge Boites, seine Unverzagtheit und Fröhlichkeit, seine 
Treue und Güte, seine Demut und seine Stille, hatten ihren letzten Grund 
in seiner tiefen Frömmigkeit. In der religiösen Atmosphäre seines Vater 
hauses aufgewachsen, dann lange Jahre an der Seite einer Gattin mit 
starkem religösem Eigenleben, geprüft durch schwere Schickungen, hatte 
er sich sein kindlich frommes Gemüt bis zuletzt bewahrt. Wohl beteiligte 
er sich auch am kirchlichen Leben, dessen Probleme ihn gerade in den 
letzten Zeiten tief bewegten, doch trug er sein Bekenntnis nicht auf den 
Lippen, ebensowenig wie die warme Liebe zu seinem deutschen Vaterland, 
dessen Aufstieg, Zusammenbruch und Neugeburt er mit ganzer Seele mit 
erlebte, und dem er durch die Erforschung des deutschen Geisteslebens und 
Volkstums an seinem Teile freudig und gern gedient hat. 
So steht er vor uns in Schlichtheit und Güte, als Gelehrter wie als Mensch 
aller Verehrung und Liebe wert. Eine ausländische Freundin hat einmal 
gesagt, er verdiene, wie der große französische Gelehrte Littré, die Be 
zeichnung eines „saint laïque“, und einer von Boites besten Freunden hat 
ihr darin beigestimmt. Wir glauben, daß er solche weltliche Heiligsprechung 
ebenso abgelehnt haben würde wie den „Doktor Allwissend“. Diesen frei 
lich noch viel mehr, denn er kannte ja das Grimmsche Märchen, das unter 
dieser Überschrift geht, und seinen Helden, den dummschlauen und hab
	        

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