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Band: Handbuch der Architektur, 1. Teil, Allgemeine Hochbaukunde, 4. Band, Die Keramik in der Baukunst

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Band: Handbuch der Architektur, 1. Teil, Allgemeine Hochbaukunde, 4. Band, Die Keramik in der Baukunst

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713167
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713167
Persistenter Identifier:
1614868937475
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 7.1875
Erscheinungsjahr:
1875
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Miscellen und Bücherschau
Sonstige Person:
Bastian, Adolf
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Handbuch der Architektur
  • Band: Handbuch der Architektur, 1. Teil, Allgemeine Hochbaukunde, 4. Band, Die Keramik in der Baukunst
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Kapitel: Einleitung
  • Abbildung: Fig. 1. Tonfliese aus Tanger [...] Fig. 2. Mosaik von glasiertem Ton aus Spanien (XIV. bis XV. Jahrhundert nach Chr.) (Original im Kunstgewerbe-Museum zu Berlin.)
  • Abbildung: Fig. 3. Persisches Mosaik aus glasiertem Ton (XVI. Jahrh.) Ergänzt. (Original im Kunstgewerbe-Museum zu Berlin.)
  • Abbildung: Fog. 4. Tonmosaik (Querschnitt)
  • Kapitel: 1. Abschnitt. Die Baukeramik im Altertum
  • Kapitel: 2. Abschnitt. Die Baukeramik des Orients im Mittelalter
  • Kapitel: 3. Abschnitt. Die Baukeramik im Abendlande
  • Kapitel: 4. Abschnitt. Die Baukeramik im XIX. Jahrhundert
  • Nachwort: Schlußwort
  • Literaturverzeichnis: Literatur
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Farben. 
[+ 
Sgraffiti. 
8. 
Molaik. 
(Soda oder Potafche) als Flußmittel in Verbindung mit 
einem Quantum Bleioxyd. Die alkalilchen Glafuren 
haften nicht, wie die gemeine Bleiglafur auf dem gewöhn- 
lichen Töpferton, fondern fetzen eine ihnen in gewilfem 
Sinne homogene Malfe voraus, in welcher neben dem 
Hauptbeftandteile, der Kiefelerde, auch Alkalien vorhan- 
den find. Die alkalilchen Glafuren herrichen im ganzen 
Bereich der orientalilichen Keramik vor. 
Da die Blei- und alkalilchen Glafuren durchlichtig 
find, daher das Rohmaterial durchichimmern laffen, fo 
werden fie, falls diefes nicht felbit ein reiner, weiß 
brennender Ton ilft, zumeilt auf einem Anguß aus weißer 
Erde verwendet. Eine folche Unterlage erhält auch die 
aus dem Kupferoxyd gewonnene grüne Glafur der altdeutichen Öfen; wo diefe 
Glalur auf den roten Naturton aufgebracht wird, wie bei den glafierten mittel- 
alterlichen Fliefen und Bauteilen, erfcheint fie falt fchwarz. 
4) Die Zinnglafluren, die eigentlichen Emails, entitehen durch Beimilchung 
von Zinnafche zum Bleioxyd, wodurch die Glafur undurchfichtig und dickflülfig 
wird. Infolgedelfen decken fie den Tonkern und bedürfen keiner Anguß- 
unterlage, (Die italienilchen Majoliken, die Arbeiten der Bildhauerfamilie della 
Robbia, die [Ipanifchen, franzöfilchen und holländilchen Fayencen nebft deren 
Nachahmungen.) 
Die Glafurfarben find Metalloxyde, die fich in der Glafur löfen und mit ihr 
verfichmelzen. Die gebräuchlichften dieler Oxyde bilden: Zinnoxyd zur Herltel- 
lung von Weiß, Antimonoxyd für Gelb, Kobalt für Blau, Kupferoxyd oder eine 
Milchung von Kobalt und Antimonoxyd für Grün, Manganoxyd für Schwarz. An 
Stelle der chemifch reinen Oxyde verarbeitete man in der Praxis zumeilt leichter 
zu befchaffende Stoffe: ftatt Eilenoxyd Eilenocker, ftatt Kupferoxyd Kupferafche, 
[tatt Kobalt gelegentlich Smalte, ftatt Manganoxyd den häufig vorkommenden 
Braunftein. Für Rot verwendete man, da die rote Kupferglafur bis in neuere Zeit 
nur den Chinelen gelungen war, einen in der Glalur allerdings nicht löslichen, 
mehrfach gebrannten Bolus, 
Einfache Flächenmulter laflfen fich durch Auskratzen der Glafur oder der 
deckenden Engoben und Bloßlegen 
des Tongrundes gewinnen. Man Fig. 2. 
kann diefes Verfahren als Sgraffito 
bezeichnen. Es ilt im Handwerks- 
betriebe zu allen Zeiten neben der 
eigentlichen Kunlfltkeramik einher- 
gegangen und hat fich in Italien zu 
derfelben Zeit, als die Majolika- 
malerei ihre Blüte erreichte, felbft 
zur Kunltiphäre erhoben. — Aus der 
Glafur ausgekratzte Multer finden 
fich in der Keramik des Islam 
häufig (Fig. 1). 
Das nächltliegende Mittel zur 
Herftellung vielfarbiger Multer bil- 
det das Molaik aus einzelnen ein- 
Fig. 1, 
Molaik von glafiertem Ton aus Spanien 
(XIV. bis XV. Jahrhundert nach Chr.) 
(Original im Kunftgewerbe-Muleum zu Berlin.)
	        

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