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Lichterfelde einst und jetzt

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Lichterfelde einst und jetzt

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713995
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713995
Persistenter Identifier:
BV047657549
Titel:
Lichterfelde einst und jetzt
Untertitel:
Ein Heimatbuch
Autor:
Muhs, Ulrich
Illustrator:
Preiß, Fritz
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Der Zirkel, Architekturverlag G.m.b.H
Erscheinungsjahr:
1919
Größe der Vorlage:
223 Seiten
Signatur:
LB 72032 B515 M9
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Raumforschung

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
I. Lichterfelde einst
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
2. Durch Krieg und große Schrecken
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Lichterfelde einst und jetzt
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel: Exlibris Friedrich Scheibert
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Literaturverzeichnis: Quellen
  • Kapitel: I. Lichterfelde einst
  • Vorblatt
  • Kapitel: 1. Die vorgeschichtliche Zeit
  • Kapitel: 2. Durch Krieg und große Schrecken
  • Kapitel: 3. Herrschaft und Bauern
  • Kapitel: 4. Kirche und Schule
  • Kapitel: II. Lichterfelde jetzt
  • Vorblatt
  • Kapitel: 1. Die örtliche Entwicklung
  • Kapitel: 2. Kirchenwesen
  • Kapitel: 3. Schulen
  • Nachwort: Nachwort
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

— — 
31 
herbeigeholt werden. Aus den Alten ergibt sich, daß Lichterfelde 
überhaupt nichts geliefert hat und Giesensdorf zwei irdene Schüsseln, 
zwei Töpfe und zwei Äxte. Das war aber auch nicht Eigentum der 
Bauern, sondern des Gutsinspektors gewesen. Von den Dörfern 
war nichts mehr zu holen, sie waren ruiniert. 
Im November 1808 rückten die französischen Truppen endlich 
ab, und die preußischen Truppen rückten ein, freudig begrüßt von der 
Bevölkerung, die nun voller Hoffnung einer neuen Zukunft ent—⸗ 
gegensah. Freilich so bald erfüllte sich diese nicht. Die Wunden 
waren zu tief gegangen, die Napoleon geschlagen hatte. Kriegs— 
kosten und Steuerlasten sogen das unglückliche Land völlig aus. 
Dazu war Handel und Wandel unterbunden, mehr und mehr schwand 
jede Aussicht auf Hilfe. Es kam schließlich sogar, als Napoleon 
den Krieg gegen Rußland unternahm, mit jenem zum Abschluß eines 
Vertrages, durch den sich Preußen zur Stellung eines Hilfskorps von 
20000 Mann verpflichtete. Auch aus Giesensdorf muß wenigstens 
ein Mann den Fahnen Napoleons gefolgt sein. Unter der Rubrik 
„Hinterlassene“ findet sich im Kirchenbuch bei dem 1814 verstorbenen 
Gottfried Haupt die Bemerkung: Der Sohn soll als Soldat in Ruß— 
land gefallen sein. 
Den durchziehenden französischen Truppen war zwar anbefohlen 
worden, das gute Einvernehmen mit der Einwohnerschaft aufrecht— 
zuerhalten, aber es war umsonst. Wir haben Berichte von Giesens⸗ 
dorf und Lichterfelde, denen zufolge das Betragen der Truppen trotz 
aller Anstrengungen, die man für die Verpflegung der Truppen 
machte, äußerst lästig war. So schrieb z. B. am 28. März der Guts— 
—& 
das Glück gehabt, 180 Mann und 60 Offiziere zu erhalten. Für 
Lichterfelde war die Zahl hart, und jeder Eigentümer hat sein weniges 
Saatgetreide, sowie Hafer, Heu und Stroh ganz verloren. 
Bald brach das Strafgericht über Napoleon auf den Schnee— 
feldern Rußlands herein. Seine stolzen, siegesgewissen Scharen kehr⸗ 
len als elende Flüchtlinge zurück, von den verfolgenden Russen be— 
drängt. Am 14. Februar 1813 waren schon wieder Franzosen in 
Giesensdorf, sie mußten in aller Eile von hier abrücken. In dem
	        

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