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Globus, 90.1906

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Globus, 90.1906

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714851
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714851
Persistenter Identifier:
BV046441460
Titel:
Nachrichten über deutsche Altertumsfunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Asher
Erscheinungsjahr:
1890
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713164
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713164
Persistenter Identifier:
1614867927031
Titel:
Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 13.1902
Erscheinungsjahr:
1902
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 13, 1902, Heft 6
Sonstige Person:
Voss, Albert
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Gefässe des Lausitzer Typus in West-Deutschland
Sonstige Person:
Voss, Albert
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 90.1906
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des XC. Bandes
  • Korrekturen: Berichtigungen zum XC. Bande
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 5. Juli 1906
  • Sapper, Karl: Tenerife. Mit 6 Abbildungen nach Aufnahmen des Verfassers
  • Koch-Grünberg, Theodor: Kreuz und quer durch Nordwestbrasilien. Mit Abbildungen nach Aufnahmen des Verfassers. IV.
  • Abbildung: Abb. 1. Sao Felippe
  • Abbildung: Abb. 2. Alter Karútana (Derunei) aus Mumbáka. (Rio Icana)
  • Abbildung: Abb. 3. Tukáno "Pedro" vom Rio Caiary. Diener in Sao Felippe
  • Abbildung: Abb. 5. Felsritzungen auf den "Pedras de camarao". (Unterer Rio Icana.)
  • Karte: Völkerkarte des Gebiets am oberen Rio Negro und Yapurá. Entworfen von Dr. Theodor Koch-Grünberg
  • Abbildung: Abb. 4. Makú-Mädchen vom Rio Tiquié. Dienerin in Sao Felippe
  • Abbildung: Abb. 6. Karútana (Mabátsi-dákeni) von Sta. Anna. (Rio Icana.)
  • Abbildung: Abb. 7. Cachoeira de Tunuhy. Blick den Icana abwärts
  • Krämer: Anthropologische Notizen über die Bevölkerung von Sierra Leone
  • Gerland: Das Zentralbureau der Internationalen seismologischen Assoziation in Straßburg
  • Singer, H.: Die Wellmansche Polarfahrt
  • Zeitschriftenrezension: H. Sundermann, Niassisch-Deutsches Wörterbuch. Mit einem Anhang: Zur Vergleichung des Niassischen mit anderen malaiopolynesischen Sprachen
  • Zeitschriftenrezension: W. Vallentin, Chubut. Im Sattel durch Kordillere und Pampa Mittel-Patagoniens (Argentinien). Mit 47 Abbildungen
  • Zeitschriftenrezension: Franz Krauß, Der Völkertod. Eine Theorie der Dekadenz. II.
  • Zeitschriftenrezension: Geographen-Kalender. In Verbindung mit vielen Fachgenossen herausgegeben von Hermann Haack. 4. Jahrgang. Mit 1 Porträt, 10 Karten und 12 Tafeln in Farbendruck
  • Zeitschriftenrezension: Paul Langhans: Wandkarte der Roherzeugung der Erde für den Welthandel und größeren Eigenverbrauch der Produktionsländer. Maßstab 1:20 000 000. 8 Blätter
  • Zeitschriftenrezension: Else Sonnenberg: Wie es am Waterberg zuging. Ein Beitrag zur Geschichte des Hereroaufstandes. 2. Aufl. Mit 9 Abb.
  • Kleine Nachrichten
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 12. Juli 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 19. Juli 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 26. Juli 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 2. August 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 9. August 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 23. August 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 30. August 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 6. September 1906
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 13. September 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 20. September 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 27. September 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 4. Oktober 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 11. Oktober 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 18. Oktober 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 25. Oktober 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1. November 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 8. November 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 22. November 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 29. November 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 6. Dezember 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 13. Dezember 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 20. Dezember 1906
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 27. Dezember 1906
  • Sonstiges: [Sonstiges, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Dr. Theodor Koch-Grünberg: Kreuz und quer durch Nordwestbrasilien. 
11 
Abb. 4. Makli-Miulchen vom RÍO Tiquié. Dienerin in Sao Felippe. 
tragen. Außer einigen deutlich erkennbaren Abbildungen 
von Vögeln und Fischen finden sich hier in einer Reihe 
angeordnet drei seltsame Figuren, die ich nach Vergleich 
mit anderen für menschliche Darstellungen halte, während 
die Indianer in ihnen Krabben (port.: camaräo) sehen, 
daher der Name des Platzes (Abb. 5). Auf mehreren 
Felsen bemerkt man runde polierte Gruben und lanzett 
förmige glatte Rillen, Steinaxtschliffe aus alter Zeit, die 
fast stets in Gesellschaft der Felsbilder anzutrefEen sind. 
Hier ist die größte Enge des Stromes. 
Die Uferszenerie des unteren Igana ist außerordent 
lich einförmig. Fast in gerader Horizontale, wie eine 
ununterbrochene dichte Wand, schneidet der dunkle 
Hochwald gegen den Himmel ab. Das Tierleben tritt 
ganz zurück, kaum daß man durch einen Schwarm grüner 
Papageien und ein Paar leuchtender Araras, die mit 
heiserem Geschrei vorüberfliegen, an die Tropen erinnert 
wird. In kurzen Stößen flattert der komische Tukano 
(Pfeilerfresser) 7 ) hinter seinem unförmigen Schnabel her. 
Hier und da taucht, durch die Ruderschläge aufgeschreckt, 
ein neugieriger Delphin mit halbem Leib aus dem Wasser 
und treibt nahe beim Boot laut prustend sein neckisches 
Spiel, unbekümmert um die Menschen, die er 
nicht zu fürchten hat, da sein Tod ihnen nichts 
nützen kann. Unsere Jäger müssen oft weit 
in die kleinen Nebenbäche hineinfahren, um 
einen Mutum 8 ) oder einige Fische zu erbeuten. 
Der Igana ist in seinem unteren Lauf ein 
„Hungerfluß“, ein „rio faminto“, wie der Bra 
silianer sagt, und die Anwohner haben häufig 
selbst nichts zu essen, zumal sie oft monate 
lang im Dienste der weißen Ansiedler des Rio 
Negro stehen und dadurch ihre Pflanzungen 
vernachlässigen. Die Strömung ist durchweg 
reißend, besonders an vorspringenden Fels 
ecken, wo sich die Wasser brechen. Unsere 
Ruderer haben schwere Arbeit. 
Wir machten starke Tagereisen, da Sal 
vador die verlorene Zeit wenigstens teilweise 
wieder einholen wollte. Zudem war der Fluß 
schon sehr gefallen, und er mußte befürchten, 
sein schweres Boot nicht mehr über die Strom 
schnellen bringen zu können. Ich habe auf 
dieser Reise oft die zähe Ausdauer der Indianer 
bewundert. Mit nur lA/gständiger Mittags 
pause arbeiteten sie täglich durchschnittlich 
18 Stunden in stoischem Gleichmut. 
7 ) Rhamphastus spec. 
8 ) Crax spec. 
Erst spät abends, wenn die Sonne 
schon längst hinter den dunklen Uferwald 
getaucht ist, machen wir Halt und schla 
gen unser Lager auf einer der riesigen 
Sandbänke auf, die der sinkende Fluß 
bloßgelegt hat. Schnell haben die Indianer 
Pfähle in den weichen Sand gerammt, die 
Hängematten werden angeknüpft, und mit 
wohligem Behagen streckt man die durch 
das lange ruhige Sitzen im Boot steif 
gewordenen Glieder in der kühlen Nacht 
luft. Sie haben ihren eigenen Reiz, diese 
Äquatorialnächte unter freiem Himmel, 
besonders in der schönen Jahreszeit, wenn 
man keinen störenden Regen zu befürchten 
braucht. Gleich funkelnden Diamanten 
leuchten die zahllosen Sterne durch die 
klare Luft auf uns herab und werfen 
lange glitzernde Streifen auf den Wellen 
des Flusses. Im Südwesten erstrahlt das 
herrliche Sternbild des Skorpion, das die Indianer wegen 
seiner kühnen Windungen „die große Schlange“ nennen. 
Das gleichmäßige Zirpen der Zikaden, das melancholische 
Konzert der Frösche führt uns allmählich in das Reich 
der Träume, bis kurz nach Mitternacht der Ruf des 
Führers ertönt und zur Weiterfahrt mahnt. Der Voll 
mond ist emporgestiegen und zeigt uns mit seinem 
hellen Schein den Weg. 
Wir holen im Boot noch etwas den kurzen Schlaf 
nach. Von Zeit zu Zeit, wenn wir an Häusern vorbei 
kommen, entlockt ein Ruderer einer großen Seemuschel, 
die Salvador stets auf seinen Reisen mit sich führt, 
dumpfe Töne, die lebhaft an das Heulen einer Sirene 
erinnern. Man glaubt fast, sich auf einem Dampfer 
zu befinden, wozu freilich der taktmäßige Ruderschlag 
der Indianer nicht passen will. Das wohlbekannte Zeichen 
soll die Bewohner beruhigen und ihnen Kunde geben, 
daß ihr Herr naht. 
Die nicht unbedeutende Bevölkerung des unteren 
Igana verteilt sich auf einzelne Häuser (Sitios) oder 
kleine Dörfer (Povoagoes), meistens frühere Missions 
stationen, die an hohen Orten stets in der Nähe eines 
Abb. 6. Karútana (Mabátsi-dákeni) von Sta. Anna. (Rio Igana.)
	        

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