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Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 2.1891

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 2.1891

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714851
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714851
Persistenter Identifier:
BV046441460
Titel:
Nachrichten über deutsche Altertumsfunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Asher
Erscheinungsjahr:
1890
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713096
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713096
Persistenter Identifier:
1608644811978
Titel:
Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 2.1891
Erscheinungsjahr:
1891
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 2, 1891, Heft 4
Sonstige Person:
Virchow, Rudolf
Voss, Albert
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Die Burgwälle von Stangenhangen, Kreis Jüterbogk-Luckenwalde, und Zauchwitz, Kreis Zauch-Belzig, Prov. Brandenburg
Sonstige Person:
Weigel, Max
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Nachrichten über deutsche Altertumsfunde
  • Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 2.1891
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt. [Zeitschrift für Ethnologie]. Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte mit besonderer Paginierung. Nachrichten über deutsche Alterthumsfunde 1891 mit besonderer Paginierung
  • Inhaltsverzeichnis: Verzeichniss der Tafeln. Verzeichniss der Zinkographien, Autotypien und Holzschnitte im Text. Zeitschrift für Ethnologie, 1891. Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 1891
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichniss. [Nachrichten über deutsche Alterthumsfunde]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 2, 1891, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 2, 1891, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 2, 1891, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 2, 1891, Heft 4
  • Protokoll: Rheinische Funde. I. Aus dem Bericht der Verwaltung des Provincial-Museum zu Bonn 1890-1891. II. Aus dem Breicht der Verwaltung des Provincial-Museums zu Trier 1890-91
  • Schwartz, Franz: Schanzen in der Provinz Posen. I. Die Schwedenschanze bei Baranowo A, Kr. Strelno
  • Eccardt: 2. Die Schwedenschanze bei Lubin, Kr. Tremessen
  • Virchow, Rudolf: Weitere Funde bei Ausgrabung des Nord-Ostsee-Kanals in Holstein. (Vgl. Heft. 3)
  • Virchow, Rudolf: Gräberfelder bei Tschammer-Ellguth und Adamowitz, Kr. Gr.-Strehlitz, Schlesien
  • Treichel, Alexander: Prähistorische Fundstellen in Westpreussen und dem östlichen Pommern
  • Weigel, Max: Die Burgwälle von Stangenhangen, Kreis Jüterbogk-Luckenwalde, und Zauchwitz, Kreis Zauch-Belzig, Prov. Brandenburg
  • Weigel, Max: Bronze-Fund von Berlin
  • Zeitschriftenheft: Bd. 2, 1891, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: Bd. 2, 1891, Heft 6
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

— 63 — 
Ich fórderte eine Menge von braunen Thonscherben zu Tage, die nach den rauhen 
Aussenflichen und den sauber eingefurchten Ornamenten zu schliessen, in die vor- 
römische altgermanische Eisenzeit, also etwa in das 4.—1. Jahrhundert vor Chr. 
zu setzen sind; dann slavische Scherben vom Burgwall-Typus aus der älteren und 
jüngeren Zeit, also etwa dem 6.—11. Jahrhundert nach Chr. angehörig, und schliess- 
lich mittelalterliche Thonscherben aus dem 12—13. Jahrhundert. 
Für eine ursprünglich altgermanische Befestigung scheint mir der Raum zu 
klein zu sein, da die Burg- und Ringwälle dieser Periode gewöhnlich bei weitem 
grösser sind. So dürfte der ursprünglich natürliche Hügel zur Zeit der alten Ger- 
manen eine gewöhnliche Ansiedelungsstätte, vielleicht ein kleiner Begräbnissplatz 
gewesen sein. Die Wenden errichteten dann eine Befestigung darauf und diese 
ist, wie die Thonscherben beweisen, bis in die Zeit Albrecht des Bären und 
Jaczo’s benutzt und bewohnt worden. 
Ausser den Thonscherben, die immer und überall in chronologischer Beziehung 
die wichtigsten Leitmuscheln bilden, waren mir von besonderem Interesse die 
zahlreichen Lehmbewurfstücke, die letzten Ueberreste der wahrscheinlich recht 
primitiven Gebäude, deren Bauart mit Holzfachwerk und Lehmbekleidung ziemlich 
dieselbe gewesen sein wird, wie sie noch heutzutage auf dem Lande, besonders 
an Stallgebduden, vorkommt, und zwar vorwiegend in den östlichen Provinzen 
unseres Vaterlandes, wo früher eine slavische. Bevölkerung gesessen hat. — 
Ueber den Zweck dieser in einzelnen Gegenden Norddeutschlands ziemlich 
zahlreichen Burg- und Ringwälle ist man noch immer nicht ganz klar. Wenn 
sie Dr. Behla, der übrigens den zweiten der beiden beschriebenen Burgwälle 
erwähnt, alle mehr oder weniger für Heiligthümer hält, so dürften die so oft zahl- 
reichen Scherben, Thierknochen und besonders die vielen Geräthschaften für den 
täglichen Hausgebrauch, die Messer, Pfriemen, Kämme, Fischspeere, Schlitt- 
knochen, Spinnwirtel, Schleifsteine u. s, w. u. s. W. schwer zu erklären sein: 
ausserdem würden dann manche Gegenden Deutschlands, wie besonders das 
Randowthal zwischen Pommern und der Ukermark, früher mehr wendische 
Gótzentempel gehabt haben, als jetzt christliche Kirchen, was doch troiz der 
hierarchischen Neigungen der Wenden kaum anzunehmen ist. Auch als Zufluchts- 
orte in Kriegsgefahr für die umliegenden Ortschaften, als sogenannte Fliehburgen, 
wofür sie meistens angesehen werden, sind die wendisehen Anlagen durchweg zu 
klein, da innerhalb des Walles, zumal wenn noch einige Gebüude dort gestanden 
haben, kaum einige Dutzend Menschen, geschweige denn Viehheerden und Vor- 
ráthe einer ganzen Dorfbevólkerung Platz gefunden haben würden. 
Ich glaube, wir haben, wenige Ausnahmen abgerechnet, — wie z. B. Rethra 
und Arcona, wo es nachweislich Tempel gab, — in den alten wendischen 
Burgwüllen nichts weiter zu sehen, als die Sitze von wendischen Edlen, die, wie 
die Ritterburgen des Mittelalters, auf von Natur festen, unzugünglichen Plätzen 
errichtet, sichere Schlupfwinkel und vor plótzlichen Ueberfállen geschützte Wohn- 
plütze bildeten. Sie waren mit ihren primitiven Lehmhütten und dem auf dem 
Erdwall errichteten hohen Pallisadenzaun, den Ibrahim-ibn-Jakub beschreibt, ge- 
Wissermaassen die Vorlüufer der romantischen Ritterburgen des Mittelalters mit 
Ihren massiven Feld- und Backsteinbauten, die sich beide erst mit der Re- 
germanisirung und der christlichen Kultur im östlichen Norddeutschland verbreiteten. 
Ich glaube das um so mehr, weil fast auf allen Plätzen, wo in Norddeutschland 
östlich der Elbe mittelalterliche Ritterburgen gestanden haben, die unteren Erd- 
Schichten slavische Kulturüberreste aufweisen. Es scheint also, dass die eingewan- 
derten deutschen Ritter dieselben Burganlagen bezogen, die früher die alten Wenden
	        

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