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Baessler-Archiv, 41/42=66/67.1993/94

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Kunst und Ethnographie

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714851
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714851
Persistenter Identifier:
BV046441460
Titel:
Nachrichten über deutsche Altertumsfunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Asher
Erscheinungsjahr:
1890
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713096
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713096
Persistenter Identifier:
1608644811978
Titel:
Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 2.1891
Erscheinungsjahr:
1891
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 2, 1891, Heft 4
Sonstige Person:
Virchow, Rudolf
Voss, Albert
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Schanzen in der Provinz Posen. I. Die Schwedenschanze bei Baranowo A, Kr. Strelno
Sonstige Person:
Schwartz, Franz
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Kunst und Ethnographie
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Kapitel: Berliner Blätter, Heft 46, 2008
  • Kapitel: Vorwort
  • Kapitel: Arbeiten (an) der Imagination. Einleitende Überlegungen zum Verhältnis von Kunst und Ethnographie
  • Kapitel: Kunst (des) Forschen(s)
  • Vorblatt
  • Kapitel: Andere Bilder. Im Dienste ethnographischer Repräsentationskritik
  • Kapitel: Der gebrochene Blick. Kunstwerke als feed back loops
  • Kapitel: „Social Disease“. Andy Warhols Gesellschaftsfotografie als Teilnahme und Beobachtung
  • Kapitel: Die Fotografie als Forschungsmethode: das Beispiel des Porträts
  • Kapitel: Die Kunst des dichten Zeigens. Aus der Praxis kamera-ethnographischer Blickentwürfe
  • Kapitel: Ethnographische Surrealisten und visuelle Ethnographen. Zum Verhältnis von Kunst, Fotografie und Feldforschung in Frankreich 1930 bis 1940
  • Kapitel: Naive Kunst. Ein Phänomen der Moderne
  • Kapitel: Ander(e)s Sehen. Methodische Überlegungen für einen adäquaten Umgang mit zeitgenössischer Kunst aus einem unbekannten (kulturellen) Kontext
  • Kapitel: Doing research inbetween. Lokal-globale Verwebungen in der Kunst: Ein Plädoyer für einen (stadt-)ethnologisch-kunstwissenschaftlichen Dialog
  • Kapitel: Stadt als Feld künstlerischer Interventionen
  • Kapitel: Ausstellungsprojekte - reflexiv
  • Autorenindex: Autorinnen und Autoren
  • Werbung
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Sabine Grosser 
Wie ist eine sprachliche 
Annäherung möglich? 
Die grundlegende Frage bleibt: Wie kann 
man sich den Erfahrungen und Erwar- 
tungen, der kulturellen und in unserem 
Fall der künstlerischen Praxis und dem 
Selbstverständnis von Kunstschaffenden 
annähern, ohne in der Vorgefasstheit des 
eigenen Denkens und Wahrnehmens ver- 
haftet zu bleiben? Wie ist es möglich Kunst 
aus einem fremdkulturellen Kontext nicht 
nur als Kuriosum oder Inspiration zu be- 
:rachten, sondern einen Zugang zu finden, 
welcher dem jeweiligen Kontext angemes- 
sen ist, also einen „gewaltfreien, entkolo- 
a1isierten Diskurs“ anstrebt?! 
Der Umgang mit „Fremdem“ wurde 
vor allem in den Sozial- und Kulturwis- 
senschaften in den letzten Jahren verstärkt 
diskutiert.!? Insbesondere Derrida formu- 
liert die Frage, wie sich etwas von der Tra- 
dition Verschiedenes denken lässt, wenn 
das Denken selbst durch diese Tradition 
geprägt ist. Hierarchische Strukturen wur- 
den in den Post Colonial, Cultural sowie 
den Gender Studies in Texten von Edward 
Said, Stuart Hall, Gayatrie Spivac, Homi 
Bhaba und anderen hinterfragt. Diese vor 
allem für den Bereich der Literatur ge- 
führten Diskussionen um das Verhältnis 
von Postkolonialismus und Kultur stel- 
len binäre Oppositionen wie Okzident/ 
Orient, das Eigene/das Fremde, Täter/Op- 
fer, Kolonisator/Kolonisierte in Frage. Für 
den Bereich der Kunstwissenschaft bedeu- 
tet dies, hierarchische Dichotomien wie 
Text/Bild, High and Low Culture, Zen- 
crum/Peripherie, Original/Kopie in Frage 
zu stellen. 
Heute gehört es zum Common Sense, 
dass jede Form von Selbstbezogenheit und 
Ethnozentrismus, begriffliche Auffas- 
sungsraster, Deutungsmuster und Denk- 
formen, die zu sehr an eigene Lebens- und 
Erfahrungshintergründe gekoppelt sind, 
eine sprachliche Annäherung verhindern. 
Diskursive, bevormundende Attitüden, 
die häufig genug konkrete Formen von 
Machtstrukturen begünstigt haben, wer- 
den aufgedeckt und geächtet. Moralisch- 
normative Argumente haben in dieser 
Diskussion an Gewicht verloren. Episte- 
mologischen Fragen, die mit der Problema- 
tik des Fremdverstehens verbunden sind, 
können aber bis heute nicht ausreichend 
beantwortet werden. 
Für die Kunstwissenschaft erfordert 
diese Situation eine Rückbeziehung auf das 
Werk. Das Ziel ist, die Bedingtheiten der 
eigenen Wahrnehmung zu reflektieren und 
für neue Zusammenhänge zu öffnen. 
Zur „Besonderheit“ von Bildern 
Bei einer solchen Annäherung ist die „Be- 
sonderheit“ von Bildern zu berücksichti- 
gen. Dazu gehört in jeder Kultur, dass sie 
sich zunächst vorsprachlich vermitteln. 
Eine Annäherung an Bilder, die nicht auf 
eine Kommunizierbarkeit abzielt, kann 
davon ausgehen, dass das Medium Bild 
zunächst aus sich selbst heraus einen vor- 
reflexiven Zugang möglich macht.! Ein 
Sachverhalt, der sich ja auch im Alltagwis- 
sen in der Redewendung, „ein Bild sagt 
mehr als 1000 Worte“ widerspiegelt. Gott- 
{tried Boehm beschreibt diese Besonderheit 
von Kunstwerken mit einer Ontologie des 
Bildes und ihrer eigenartigen Phänome- 
nalität.'* Durch die visuelle Erfassbarkeit 
ist zunächst im Sinne einer phinomeno- 
logischen Betrachtung ein direkter Zu- 
gang möglich. Luhmann bezeichnet dies 
als Beobachtung erster Ordnung. Imdahl
	        

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