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Globus, 61/62.1892

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 61/62.1892

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714851
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714851
Persistenter Identifier:
BV046441460
Titel:
Nachrichten über deutsche Altertumsfunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Asher
Erscheinungsjahr:
1890
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713096
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713096
Persistenter Identifier:
1608644811978
Titel:
Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 2.1891
Erscheinungsjahr:
1891
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 61/62.1892
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXI. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehler im LXI. Bande
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1892
  • Kobelt, W.: Der "Great Dismal Swamp"
  • Krause, Ernst H. L.: Das westindische St. Vincent. Reiseerinnerungen
  • Lüders, C. W.: Japanische Bronzen mit Inschriften
  • Verslaggever: Dr. Montagues Gefangenschaft unter den Tugerekannibalen (Neu-Guinea)
  • Sauer: Eine späte vulkanische Eruption im nördlichen Kalifornien und ihre Auswurfsmassen
  • Léon Faberts Reise in der südwestlichen Sahara
  • Aus allen Erdteilen
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 1892
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung]
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXII. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehler im LXII. Bande
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 1892
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 1892
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

272 
Aus allen Erdteilen. 
abgelegenen Winkel des Kaukasus entdeckt worden. Nach den 
Mitteilungen, die C. Hahn in der Beilage der Allgem. 
Zeitung vom 22 . März 1892 darüber giebt, liegt die Höhle 
in Digorien, im nördlichen Kaukasus bei dem Aul Sadelesk, 
im Quellgebiet des Terek. Sie besteht aus zwei Teilen, 
deren vorderer etwa 10 in lang und 7 in breit ist. Die 
Höhle liegt im Kalkfelsen und ist vorn durch eine Mauer 
mit Thor abgeschlossen. Das Innere zeigt eine geradezu 
überwältigende Masse von Opfergegenständen, die hier haufen 
weise umherliegen und hängen. In der Mitte steht ein 
Opferherd, wo die Opfertiere gebraten werden. Viele Gegen 
stände sind noch recht frisch, da die Opfer bis heute andauern, 
andre zeugen von hohem Alter. Man opfert hier zweimal 
iin Jahre, einmal beim Beginn der Heu- und Frnchternte 
und einmal etwas früher für das Wohlergehen der neuge 
borenen Kinder. Die Opfergaben, die Dinnik fand, bestanden 
in Löffeln, Tassen, Krügen, Schabraken, Kesseln, Münzen, 
Kugeln, Pfeilen, Lanzen. Von der Decke hängen zwei Stricke 
herab, in welche Holzstückchen eingeknotet sind; bei jedem 
neuen Opfer wird ein neues Stückchen eingebunden, so daß 
diese Stricke eine Art Kalender darstellen. Die wichtigsten 
Opfergaben sind jedoch die in gewaltigen Massen aufgehäuften 
Tierschädel. Steinbockhörner fehlen und Reste der Gemse sind 
hier selten; dagegen sind etwa 1000 Schädel von Hirschkühen 
und ganze Berge von Hirschgeweihen, darunter zahlreiche 
Mißbildungen, vorhanden. Dazu Unmassen von Ochsen-, 
Kuh-, Ziegen-, Schafschädeln und wenige Schädel von 
Kamelen. Am wichtigsten erscheint das Vorkommen von 
19 großen Auerochsenschädeln, die beweisen, daß der Auer 
ochs, der nur noch in den schwer zugängigen Gebirgs 
gegenden der oberen Laba und des Urup am Kaukasus lebt, 
einst auch in Digorien vorkam. Die Schädel waren geöffnet, 
um zn dein Gehirne zu gelangen; in einer Kiste lagen Trink- 
gefäße ans Auerochseuhorn bereitet. 
Der Name der Höhle ist Olissai-Donn; sie galt für 
heilig und die Osseten schwuren bei ihr Eide. Weibern ist 
der Eintritt versagt. Die Opfer von Ochsen werden noch 
jetzt alljährlich dort vollbracht und es ist dieses um so auf 
fallender, als die Digorzen mit wenig Ausnahmen Christen 
sind, welche Kirchen mit regelmäßigem Gottesdienst besitzen. 
Aber sie halten noch fest an vielen alten Gebräuchen der 
Heidenzeit und dazu gehören die Opferfeste in den Höhlen 
und heiligen Hainen. 
— Quer durch Asien. Am 30. März langten in 
Shanghai Kapitän Bower und Dr. Thorold nebst Be 
gleitern an, welche die Reise von Kaschmir durch Ladakh, 
Tibet und das westliche China vollendet hatten. 
— Entwickelnng des Eisenbahnwesens in den 
Bereinigten Staaten. Gegen Ende des Jahres 1830 besaß 
die Union erst 37 km Eisenbahnen; im Jahre 1840 waren 
dieselben schon auf 4535 km angewachsen. Das folgende 
Jahr erlebte die Vollendung von 1153 weiteren Kilometern, 
und wenn diese hohe Zahl in den nächsten Jahren auch nicht 
erreicht wurde, so besaß die Union 1848 doch schon gegen 
9700 km. Von diesen: Zeitpunkte an aber nimmt das 
Eisenbahnwesen der Vereinigten Staaten einen geradezu 
beispiellosen Aufschwung: 1849 beziffert sich die Summe 
der Neuanlagen auf 2203, 1851 auf 3155, und 1853 über 
steigt sic sogar 3900 km, so daß das Eisenbahnnetz gegen 
Ende dieses Jahres im ganzen 24 700 km beträgt. Dieser 
Zuwachs bleibt von jetzt an ziemlich konstant: die Amerikaner 
haben erkannt, daß die Eisenbahnen bei den ungeheuren Ent 
fernungen ihres Landes ein Kulturmittel ersten Ranges sind. 
1856 wurden 5860 km gelegt, und das Eisenbahnnetz ist 
1860 auf 50 350 km angewachsen. Die bürgerlichen Un 
ruhen der nächsten Jahre führten natürlich einen ziemlichen 
Stillstand der Entwickelung herbei: im Jahre 1866 zählte 
man nur 59 224 km , d. h. nur etwa 9000 km mehr als 
1860. Um so rapider ist die Entwickelung in den folgenden 
zehn Jahren: 1876 belüuft sich das Gesamtnetz auf 108 966, 
1878 auf 131588 km. In den nächsten Jahren steigt die 
Ziffer der jährlichen Neulegungen auf 7752, 10 801, 
15 846, 18 618 km, um dann allerdings beträchtlich zurück 
zugehen. Sie sinkt 1883 auf 10851, 1884 auf 6313 und 
1885 auf 4715 km. Dann wieder ein plötzlicher Zuwachs: 
1886 auf 13 035, 1887 auf 20 715. Im Jahre 1888 
betrug die Zunahme 10 945, 1890 nur 9130 und 1891 
ist sie gar auf 6600 km zurückgegangen, worüber große 
Unruhe bei den Amerikanern. Aber sie können gleichwohl 
zufrieden sein; denn das Eisenbahnnetz der Union stellt mit 
einer Gesamtzahl von etwa 280000 km heute die Hälfte 
des Eisenbahnnetzes der ganzen Erde dar. 
— Die Mississippikorrekturen und die Schiff 
fahrt. Vorn amerikanischen Kongresse ist für die Ver 
besserung der Schiffahrt auf den: Vater der Ströme die 
hohe Summe von hundert Millionen Dollars verlangt wor 
den, die sich natürlich auf eine Reihe von Jahren verteilen 
soll. Daß dieselbe nötig, zeigt die traurige Beschaffenheit der 
Fahrbahn des Mississippi, die nebst der Schiffahrt ans dem 
selben von Prof. Waterhouse in St. Louis in einer be 
sondern Schrift besprochen wird, der das Folgende entnommen 
ist: Nach dem letzten Zensus befuhren den Mississippi und 
seine Zuflüsse im ganzen 7445 Schiffe mit einem Gesamt 
gehalt von 3 393 379,89 Tonnen, welche einen Wert von 
15 338 005 Dollars darstellten. Diese Schiffe (Fährboote 
eingeschlossen) wurden benutzt von 10 858 894 Personen, 
worunter 2 384 248 Ausflügler und Reisende. An Fracht 
wurden 29 405 046 Tonnen befördert. Alle Dampfer zu 
sammen legten einen Weg von 7 310 545 Meilen zurück. 
Die Einnahmen aus der Schiffahrt ans dem Mississippi und 
seinen Zuflüssen betrugen 16 335 503 Dollars, die Aus 
gaben 12 598 342 Dollars, bleibt also ein Reingewinn von 
3 737 161 Dollars. Die angeführten Zahlen sind ohne 
Zweifel sehr groß und zeigen die Bedeutung des Mississippi 
als Wasserstraße. Wenn nun aber die Schiffahrt nicht so 
häufig unterbrochen wäre, wenn der Fahrkanal immer tief 
genug wäre, welchen Umfang müßte dann erst der Verkehr 
ans dem Flusse annehmen! Wie viele Kaufleute ziehen jetzt 
die Eisenbahnen zur Beförderung ihrer Waren vor, weil sie 
fürchten, es möchte bei der Beförderung auf dem Flusse irgend 
eine Verzögerung eintreten! Herr Waterhouse mußte selbst 
einmal ans einem Ausfluge nach St. Paul 60 Stunden auf 
den verschiedenen Sandbänken zubringen. Dabei wäre die 
vorhandene Wassermenge genügend gewesen, um die größten 
Dampfer zn tragen, wenn eben das Wasser in einen ent 
sprechend engen Kanal gedrängt worden wäre. Aber in dieser 
Richtung ist bis jetzt von der Regierung verschwindend wenig 
geschehen. 
— Hebungen der Küste von Zamboanga (Min 
danao). Herr Cuadras, Platzmajor der Festung Zamboanga, 
teilte dein Jesuiten-Missionar P. Bangn« mit, daß die im 
Nordosten von der Festnng gelegene Küstenstrecke im Heben 
begriffen sei. Früher war dort eine kleine Bucht, welche 
heute eine mit Sand und Sumpf bedeckte Landfläche bietet, 
welche mit Muscheln, Meerschnecken, Koraüentrüminern n. dergl. 
bedeckt ist. Auch andere Küstenstrecken, ja auch der anliegende 
Teil des Binnenlandes zeigen dieselben Überreste der Meer- 
: fauna auf. 
Herausgeber: Dr. R. And ree in Heidelberg, Lcopoldstraße 27. 
Druck von Friedrich View eg und Sohn in Braunschweig.
	        

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