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Baessler-Archiv, 9=34.1961

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 9=34.1961

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714851
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714851
Persistenter Identifier:
BV046441460
Titel:
Nachrichten über deutsche Altertumsfunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Asher
Erscheinungsjahr:
1890
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713096
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713096
Persistenter Identifier:
1608644811978
Titel:
Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 2.1891
Erscheinungsjahr:
1891
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Hinterer Buchspiegel

Strukturtyp:
Hinterer Buchspiegel
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 9=34.1961
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Zeitschriftenheft: N. F. Bd. 9, 1961, Heft 1
  • Disselhoff, H. D.: Dr. Rebeca Carrión Cachot de Girard, 6. April 1960 [Nachruf]
  • Zeitschriftenrezension: Kohl-Larsen, Ludwig: Unter roten Hibiskusblüten
  • Disselhoff, H. D.: Berliner Museum für Völkerkunde: Neuerwerbungen mexikanischer Altertümer
  • Leerseite
  • Walter, H.: Geschichte, Probleme und heutiger Stand der Sambaqui-Archäologie. Die Sambaquí-Sammlung im Museum für Völkerkunde, Berlin
  • Leerseite
  • Haberland, W.: Tontrommeln in El Salvador
  • Leerseite
  • Reinhard, Kurt: Das Berliner Phonogramm-Archiv
  • Dias, Margot: Makonde-Töpferei
  • Laade, Wolfgang: Fischgatter auf den Kerkennah-Inseln und der Insel Djerba, Tunesien
  • Leerseite
  • Nachtigall, Horst: Beiträge zur Ethnographie der tunesischen Nomaden
  • Zeitschriftenrezension: Lindig, Wolfgang: Die Seri. Ein Hoka-Wildbeuterstamm in Sonora, Mexiko. Veröffentlicht im Internationalen Archiv für Ethnographie, Bd. XLVIX
  • Zeitschriftenrezension: Horkheimer, Hans: Nahrung und Nahrungsgewinn im vorspanischen Peru. Bibliotheca Ibero-Americana. Bd. II.
  • Zeitschriftenrezension: Hotz, Gottfried: Indianische Ledermalereien. Figurenreiche Darstellungen von Grenzkonflikten zwischen Mexiko und dem Missouri um 1720
  • Leerseite
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: N. F. Bd. 9, 191961, Heft 2
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt [nach Autoren sortiert]
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Werbung
  • Farbkeil

Volltext

132 
Laade, Fischgatter auf den Kerkennah-Inseln 
Palmwedeln gebildet wird. An der Spitze liegt ein zusammengesetztes Gatter. 
Vor dessen Eingang sind — wie „Widerhaken“ — in spitzem Winkel zwei 
kurze Palmwedelwände errichtet, an deren Enden einfache Gatter angebracht 
sind. Auch vor deren Eingang tritt zu der Hauptwand noch ein Stück 
kürzere Wand, so daß auch hier ein trichterförmiger Treibzaun zum Eingang 
hinführt. So sind Vorkehrungen getroffen, daß die Fische sowohl bei Ebbe 
als auch bei Flut in die Falle gehen und daß selbst bei der Ausweichung vor 
den Hauptgattern sie sich doch in den kleinen Nebengattern fangen. 
Insgesamt besitzt Amor ben Amira sechs derartige Anlagen, und er plant, 
noch weitere acht zu errichten, was als durchaus großzügiges Vorhaben zu 
bezeichnen ist. 
DIE HERSTELLUNG DER FISCHGATTER 
Das Material und die Vorbereitung 
Zunächst werden frische, grüne Wedel der Dattelpalme mit dem in ganz 
Tunesien gebräuchlichen halbmondförmigen Sichelmesser (auf Djerba ranzfi 
genannt) auf eine Länge von 270 bis 300 cm zugeschlagen. Aus diesen wird 
dann im Meere die lange, dichte Wand errichtet, wie noch zu beschreiben ist. 
Langwieriger ist die Herstellung der Gatter selber. Sie bestehen aus ein 
jährigen, d. h. trockenen Palmwedelrippen, die mit Haifaschnüren zu Zäunen 
oder besser Matten zusammengebunden werden. Der Abstand von Stab zu 
Stab bei diesen Matten muß kleiner als fingerbreit sein, damit die Fische 
nicht hindurchschlüpfen können. Das Gatter ist 250 bis 300 cm hoch, in 
Anpassung an die Höhe der Palmwedelwand und des Wasserstandes. Die 
gesamte Anlage soll auch bei Flut über den Wasserspiegel hinausragen. 
Bei der Vorbereitung des Hauptgatters liegen immer zwei Matten neben 
einander, die zu einer großen Matte von etwa 10 m Länge zusammen 
geschnürt werden; gemessen wurden einmal 10,30 m und einmal 10,50 m. 
Das herzförmige Hauptgatter besteht aus zwei solchen Doppelmatten. Die 
Matten der Nebenkammer sind etwa halb so groß, was besagt, daß die 
Matten grundsätzlich in einer Länge von etwa 5 m hergestellt werden. 
Sind die Matten fertiggestellt, so werden an ihnen dickere Pfähle be 
festigt, die zum Einrammen des Ganzen in den Meeresgrund und zur Be 
festigung von Halteseilen dienen. Sie überragen die Matten um etwa 70 bis 
80 cm mit den Enden, die in den Boden gesenkt werden sollen. Der Abstand 
von Pfahl zu Pfahl an den Matten beträgt vier Fuß, welche Distanz sorg 
fältig vom raiss selber mit den Füßen abgemessen wurde. Wo die Matten 
beim späteren Aufbau nach innen umgeschlagen werden, um den trichter 
förmigen Eingang zu bilden, wird der Pfahl nicht auf der späteren Innen
	        

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