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Zeitschrift für Ethnologie, 13.1881

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 13.1881

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713012
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713012
Persistenter Identifier:
1604511403599
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 13.1881
Erscheinungsjahr:
1881
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Jahrgang 1881
Sonstige Person:
Virchow, Rudolf
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Protokoll

Strukturtyp:
Protokoll
Titel:
Sitzung am 12. November 1881 [s. Tafel IX]
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 13.1881
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Leerseite
  • Inhaltsverzeichnis: Verzeichniss der Tafeln. Verzeichnis der Holzschnitte
  • Hartmann, Robert: Die Bejah. (Schluss von Jahrg. 1879 S. 117) [Teil 4/4 ]
  • Ornstein, Bernhard: Ueber die physischen Verhältnisse Griechenlands und seiner Bewohner, mit besonderer Berücksichtigung der Langlebigkeit der letzteren und deren Ursachen
  • Nehringer, Alfred: Dr. Roth's Ausgrabungen in oberungarischen Höhlen
  • Finsch, Otto: Bemerkungen über einige Eingeborne des Atoll Ontong-Java ("Njua")
  • Zeitschriftenrezension: Bücherschau. N. Joly: Der Mensch vor der Zeit der Metalle. (Internat. wissensch. Bibl. 46. Bd.)
  • Zeitschriftenrezension: Ernst Oppert: Ein verschlossenes Land. Reisen nach Korea. Nebst Darstellung der Geographie, Geschichte, Producte und Handelsverhältnisse des Landes, der Sprache und Sitten seiner Bewohner
  • Goehlert, Vincent: Die Geschlechterverschiedenheit der Kinder in den Ehen
  • Pontoppidan, E.: Einige Notizen über die Kreolensprache der dänisch-westindischen Inseln
  • Schwartz, Wilhelm: Zur indogermanischen Mythologie
  • Voss, Albert: Miscellen und Bücherschau
  • Gatschet, Albert S.: Volk und Sprache der Timucua
  • Rabl-Rückhard, Hermann: Weitere Beiträge zur Anthropologie der Tiroler, nach den Messungen und Aufzeichnungen des Dr. Tappeiner zu Meran
  • Bartels, Max: Ueber abnorme Behaarung beim Menschen. (Dritter Aufsatz). (Hierzu Tafel VI)
  • Friedländer, Julius: Miscellen und Büccherschau
  • Hartmann, Franz Seraphin: Ueber Reste altgermanischer Wohnstätten in Bayern mit Rücksicht auf die Trichtergruben und Mardellen. (Hierzu Tafel VII u. VIII.) Vorgetragen in der ordentlichen Sitzung der Münchener anthropologischen Gesellschaft am 23. April 1880
  • Bartels, Max: Einiges über den Weiberbart in seiner kulturgeschichtlichen Bedeutung
  • Mestorf, Johanna: Miscellen und Bücherschau
  • Zeitschriftenheft: Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Jahrgang 1881
  • Titelseite
  • Personenindex: Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. 1881. [Mitgliederverzeichnis]
  • Protokoll: Sitzung am 15. Januar 1881
  • Leerseite
  • Protokoll: Sitzung am 19. Februar 1881 [s. Tafel I, II]
  • Protokoll: Sitzung am 19. März 1881 [s. Tafel III]
  • Protokoll: Sitzung am 16. April 1881 [s. Tafel, IV, V]
  • Protokoll: Sitzung am 21. Mai 1881
  • Leerseite
  • Protokoll: Sitzung am 18. Juni 1881
  • Leerseite
  • Protokoll: Sitzung am 16. Juli 1881
  • Leerseite
  • Protokoll: Sitzung am 15. October 1881
  • Leerseite
  • Protokoll: Sitzung am 12. November 1881 [s. Tafel IX]
  • Protokoll: Ausserordentliche Zusammenkunft am 14. November 1881 im Saale des zoologischen Gartens [s. Tafel X]
  • Protokoll: Sitzung am 17. December 1881
  • Inhaltsverzeichnis: Chronologisches Inhaltsverzeichnis der Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropolgie, Ethnologie und Urgeschichte im Jahre 1881
  • Inhaltsverzeichnis: Namen-Register. Sach-Register
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

C11) 
Ich war wohl der erste, welcher ein solches Grüberfeld osteologiseh studirte. 
In der Sitzung vom 18. October 1873 (Verh. S. 159) beschrieb ich 4 Schádel von 
dem Grüberfelde von Platiko bei Müncheberg (Mark Brandenburg), bei deren einem 
ein Schlifenring gefunden war. Ich berechnete einen Breitenindex im Mittel von 
72,3, einen Hóhenindex von 72,2. Sonderbarerweise war darunter gleichfalls ein 
auffallend kleiner weiblicher Schüdel von nur 1100 ccm Rauminhalt. Ich schloss 
damals: ,[m Ganzen ergiebt sich daher eine Gestalt, wie wir sie von dem Ger- 
manenschädel des Westens seit längerer Zeit kennen, und man wird kaum fehl- 
gehen, wenn man dieses Gräberfeld einem älteren deutschen Stamme zuschreibt.“ 
Ich brauche wohl nicht hinzuzufügen, dass damals die Arbeit von Hrn. Sophus 
Müller noch nicht geschrieben war). 
Im darauf folgenden Jahre erschien die Untersuchung schlesischer Gráber- 
felder von Schwanowitz, Rackwitz und KI. Tinz (22. Vereinsbericht der schles. 
Gesellschaft) von Dr. Biefel. Es waren gleichfalls Schläfenringe gefunden. Der 
Verfasser erklärte die Gräber als germanische Reihengräber kurz vor der Vôlker- 
wanderung und stützte sich in erster Linie gleichfalls auf die rein dolichocephale 
Schädelform. Auch nach dem Erscheinen der Arbeit von Hrn. S. Müller suspendirte 
Hr. Biefel noch sein Urtheil. 
Hr. Lissauer war um dieselbe Zeit auf Thatsachen gestossen, welche ihn zu 
der Meinung führten, dass „in der Provinz Preussen in vorhistorischer Zeit ein 
dolichocephales Volk gelebt habe, dessen Schädel den Charakter der Reihengräber- 
schädel in prägnantester Weise darboten“ (Zeitschr. f. Ethnol. 1874. VI. S. 189), 
oder, wie er an einer anderen Stelle sagt, „dass die Menschen, welchen diese Schädel 
gehört hatten, mit dem Volk der süddeutschen Reihengräber ganz gleichschädelig 
gewesen seien* (S. 212). Er brachte sie daher mit den Turcilingern und Rugern 
in Verbindung (S. 221). Erst, als die Funde von Kaldus und die Kenntniss der 
Schläfenringe ihm weiteres Material geliefert hatten, entschied er sich dahin, dass 
diese alte Bevölkerung „physisch den Pruzzen verwandt“ sei (Zeitschr. f. Ethnol. 
1878. S. 132). 
Aber noch nach dieser Zeit kam Hr. Kopernicki, wie schon angeführt, auf die 
germanische Natur der Schádel zurück. Er sagt von den Schádeln aus dem Gráber- 
felde von Dirschau, dass ,ihr Bau von dem Bau der slavischen Schädel gänzlich 
abweicht und dem Bau der germanischen aus den Reihengräbern Südwest-Deutsch- 
lands sehr nahe verwandt ist.“ Ja, er findet auch die Schädel aus volhynischen 
Gräbern „ausgezeichnet dolichocephal“, sie zeigen „keine Spur einer Rassenver- 
bindung mit den Vorfahren der jetzigen kurzkópfigen Bewobner dieses Gebietes,“ 
vielmehr „die grösste Aehnlichkeit und kraniologische Verwandtschaft mit den vor- 
historischen langkópfigen Schädeln des westlichen Europas, hauptsächlich mit den 
germanischen aus den Reihengräbern.“ 
Eine grössere Uebereinstimmung der Urtheile ist kaum möglich. Wie ist nun aber 
diese Differenz der osteologischen und der archäologischen Thatsachen zu schlichten? 
Wenn noch in einer Zeit, welche schon der beglaubigten Geschichte angehört, in 
einer Zeit, wo unzweifelhaft in dem ganzen Gebiete, welches hier in Frage kommt, 
slavische, zum grossen Theil polnische Bevölkerungen lebten, die Gräberfelder 
dolichocephale Schädel liefern, so haben wir scheinbar nur die Wahl zwischen zwei 
Hypothesen. Entweder waren diese Bevölkerungen nur slavisirte Germanen, 
1) Wir haben seitdem noch ein zweites, hierher gehöriges brandenburgisches Gräberfeld 
kennen gelernt, das auf der Oder-Insel Neuenhagen (Kr. Kónigsberg, N.-M.). Alle 5 Schädel 
von da waren lange (Zeitschr. f. Eth. 1879. Verh. S. 375). 
de. 
24
	        

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