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Zeitschrift für Volkskunde, 54./56.1958/60

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Zeitschrift für Volkskunde, 54./56.1958/60

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-713012
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713012
Persistenter Identifier:
1604511403599
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 13.1881
Erscheinungsjahr:
1881
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
  • Zeitschrift für Volkskunde, 54./56.1958/60
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: 54. Jahrgang 1958
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft: 55. Jahrgang 1959
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt des 55. Jahrgangs 1959, 1. Halbjahresband
  • Schier, Bruno: Zur Stellung der Volkskunde im Wissenschaftsgefüge unserer Zeit
  • Peuckert, Will-Erich: Probleme einer Volkskunde des Proletariats
  • Grote, Ludwig: Expressionismus und Volkskunst
  • Zender, Matthias: Die Grabbeigaben im heutigen deutschen Volksbrauch
  • Grober-Glück, Gerda: Über Humor und Witz in der Volkskunde Eine Standortbestimmung
  • Siuts, Hinrich: Das Volkslied unserer Tage
  • Heilfurth, Gerhard: Nachrichten
  • Kramer, Karl-S.: Archivalische Quellenforschung
  • Bausinger, H.: Vereine als Gegenstand volkskundlicher Forschung
  • Zender, M.: Quellenwerke zur volkskundlichen Kulturraumforschung
  • Brückner, Wolfgang: Wallfahrtsforschung im deutschen Sprachgebiet seit 1945
  • Zeitschriftenrezension: Otto E. Moll, Sprichwörter-Bibliographie
  • Zeitschriftenrezension: Arnold van Gennep, Manuel de folklore francais contemporain
  • Zeitschriftenrezension: Nord och kontinenten. Föredrag och diskussioner vid Trettonde nordiska folklivs-och folkminnesforskarmötet i Lund 1957. Utgivare: Sigfrid Svensson. (Skrifter fran Folklivsarkivet i Lund, utgivna genom Sällskapet Folkkultur. Nr. 3)
  • Zeitschriftenrezension: Leopold Schmidt, Heiliges Blei in Amuletten, Votiven und anderen Gegenständen des Volksglaubens in Europa und im Orient (Leobener Grüne Hefte 32)
  • Zeitschriftenrezension: Hans von Hentig, Vom Ursprung der Henkersmahlzeit
  • Zeitschriftenrezension: Karl Sigismund Kramer, Bauern und Bürger im nachmittelalterlichen Unterfranken. Eine Volkskunde auf Grund archivalischer Quellen (Beiträge zur Volkstumsforschung, herausgegeben von der Bayrischen Landesstelle fürVolkskunde 11 = Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte IX, 12)
  • Zeitschriftenrezension: Hans Commenda, Volkskunde der Stadt Linz a. D. Herausgeben vom Kulturamt der Stadt Linz, Bd. I.
  • Zeitschriftenrezension: Ernst Fischer, Die Hauszerstörung als strafrechtliche Maßnahme im deutschen Mittelalter
  • Zeitschriftenrezension: Adolf Herrenbrodt, Der Husterknup, eine niederrheinische Burganlage des frühen Mittelalters, mit Beiträgen von Adelhart Zippelius, Wolf Herre und Gertraud Sierving
  • Zeitschriftenrezension: Wolf Lücking - Martha Bringemeier, Trachtenleben in Deutschland. Bd. I.
  • Zeitschriftenrezension: Hans Heinrich Leopoldi, Mecklenburgische Volkstrachten. I. Teil Bauerntrachten. Veröffentlichung des Instituts für Volkskunstforschung beim Zentralhaus für Volkskunst
  • Zeitschriftenrezension: Nagy János Berze, Magyar Népmesetipusok, ausgegeben durch I. Bano, 2 Bde.
  • Zeitschriftenrezension: Gustav Grannas, Plattdeutsche Volkserzählungen aus Ostpreußen. (Schriftenreihe des Volkskunde-Archivs Marburg, hrsg. von G. Henßen, Bd. 6.)
  • Zeitschriftenrezension: Arnold Büchli, Mythologische Landeskunde von Graubünden. Ein Bergvolk erzählt. I.Teil: Fünf Dörfer, Prätigau, Plessurtal, Chur, Davos
  • Zeitschriftenrezension: Hans Fink, Eisacktaler Sagen, Bräuche und Ausdrücke (Schlernschriften 164)
  • Zeitschriftenrezension: Karl Schmeing, Seher und Seherglaube. Soziologie und Psychologie des "Zweiten Gesichts"
  • Zeitschriftenrezension: Willy Schrödter, Magie, Geister, Mythos
  • Zeitschriftenrezension: Anton Schwind, Bayern und Rheinländer im Spiegel des Pressehumors von München und Köln. Ein Beitrag zur Wesenskunde zweier Stämme
  • Zeitschriftenrezension: Selma Nielsens Viser, Et repertoire af folkelige sange fra det 19. arhundredes slutning, udg. af Nils Schiorring
  • Zeitschriftenrezension: Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes, Band VI. Hsg. vom Österreichischen Volksliedwerk im Selbstverlag des Bundesministeriums Unterricht
  • Zeitschriftenrezension: Max Währen, Der Königskuchen und sein Fest
  • Literaturverzeichnis: Zur Besprechung eingesandte Schriften
  • Anmerkungen: Redaktioneller Hinweis
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft: 56. Jahrgang 1960
  • Zeitschriftenheft
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Buchbesprechungen 
165 
^ ar >db ern ^ we niger Beachtung fand als die Grundschichten, vor allem die 
t W V S!“ run * ^ine Gefahrenquelle für falsche Ausdeutung ist dabei, 
v iclviell G ~ diesem Fall also Wesenszüge der „Stämme“ - von indi- 
die s • llr *d geistesgeschichtlich bedingten nicht zu scheiden. Schwind hat 
gr 0 ß e r> a dgemeinen beachtet. Wenn er nun z. B. feststellen kann, welch 
ti Schen m^mtung die Satire in den Münchener Blättern hat - alle unpoli- 
i 0 l iti Münchener Blätter sind fremder Herkunft (S. 47), während etwa 
kei nc n e ]] UQ d antiklerikale Äußerungen in der Kölner Presse so gut wie 
iil(j es . e spielen (S. 144 f., 206 f.) wenn er auf die wichtige Rolle des 
(S. 66 y n ~ der Münchener Presse hinweist, das in Köln stark zurücktritt 
Münchener Blätter sind fremder Herkunft (S. 47), während etwa 
Bildes 
(S. ^6 f~' 
de r p ■’ 208 ); wenn er zeigen kann, daß der Versuch, den Münchener Typ 
llll d c ] U ‘ S f i na d 1 tszeitung nachzuahmen, in Köln schließlich scheiterte (S. 162) 
Köljj a Sc hon allein die Anzahl der Witzblätter - 150 in München, 30 in 
(S. 208 : Zeichnend ist für die Art, Humor zum Ausdruck zu bringen 
Wit 2 Lj 7 Wen n er die rheinische Neigung herausstellt, feste Typen in den 
dies all ern au fireten zu lassen, die in München fehlen (S. 136): so sind 
abr Un( j es ^üge, die das volkskundliche Bild dieser Städte bereichern und 
bet en ea \ Das gilt auch von den Formen, die in den Witzblättern auf- 
”Krät ? ] ^ Vorliebe des Kölner Witzblattes für das kurze, pointierte 
Wlt ( (l Clen<l en ^ s P r icht wahrsdreinlich kölnisch-rheinischer Wortgewandt- 
e ln München ebenso zurücktritt wie die heitere Kurzform in den 
lh , e SSeß Iler Witzblättern. - Ob freilich die Vorliebe für das Diminutiv im 
de s Q„ u ) ri0r beider Städte tatsächlich als Ausdruck der großen Bedeutung 
mi r n j c j u *s gewertet werden kann (S. 215), ist eine Frage, deren Bejahung 
(] aß 
m 2 lls . C en jeweiligen Mundarten Diminutivgebrauch und Gemütsausdruck 
gerlj^ rnrnen hang stehen; möglich ist aber auch, daß im Bereich der bür- 
aiI 1 e\voi n Umgangssprache dem Diminutiv ein stärkerer Gemütsgehalt 
.ücht» a ^ s ländlichen, so daß hier eine Differenzierung nach sozialen 
^MnciV° r l iegen könnte. - Einen sehr instruktiven Unterschied hebt 
daß er hervor: Es scheint zum Wesen des Münchener Bürgers zu gehören, 
u Ucß die^iu 6 ^kannte Derbheit weitgehend aus der Presse ausschließt, wie 
(S. iq^ e Mundart erst spät Eingang in Zeitungen und Zeitschriften fand 
^craßg’ .^ährend der Kölner Pressehumor hier keine Rüdesichten kennt. - 
die ^ ln solchen Beobachtungen liegt m. E. die Bedeutung des Buches für 
Sa hikeit ensc haftliche Volkskunde. Sie muß untersuchen, welche Gemein 
den^ (^ n Ull( l welche Unterschiede sich innerhalb einer landschaftsgebun- 
l ln tikl er -f Up P e na ch sozialen Schichten ergeben, so z. B. fragen, wie sich die 
matter • a e un d überhaupt angriffslustige Haltung der Münchener Witz- 
^hiüth 11 ? ^chwankgut des Landes spiegelt, ob die starke Neigung zum 
°Uch j a a . ^-Besinnlichen, die Schwind im Kölner Pressehumor findet (S. 157), 
^•tze, SCaa ftlichem Verhalten entspricht, ob die Kölner Wortbedeutungs- 
■ imi’sdi le - Scinvind s * e an lührt (S. 135 f.), auch in einem größeren Gebiet 
! a Welpi. Slnc l wie etwa die Wortwitze Obersachsens, oder auch ermitteln, 
l üig uJ r p Weise Themen der „Wert- und Gesellschaftskunde“ (z. B. Stel- 
Nl^. Bewertung der Frau, Bedeutung des Essens und Trinkens, Ein- 
I r Heam Um überirdischen) grundschichtlidiem Leben entsprechen. 
jmd S(; .j Wortung s °l c l ier Fragen wird neben überliefertem Volksgut die 
' * Gs mit p S ^ e l )un dene Presse als Quelle herangezogen werden müssen. Daß 
h 0 r *olg geschehen kann, zeigt das vorliegende Buch. 
Gerda Grober-Glück 
s o sicher erscheint. Dazu müßte erst der Beweis erbracht werden,
	        

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