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Zeitschrift für Ethnologie, 69/70.1937/38

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 69/70.1937/38

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712557
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712557
Persistenter Identifier:
1562778018139
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 69/70.1937/38
Erscheinungsjahr:
1937/38
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 69, 1937, Heft 6
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Ringdolche, Armdolche und Schlagringe in Afrika
Sonstige Person:
Lagercrantz, Sture
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 69/70.1937/38
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 69, 1937, Heft 1/3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 69, 1937, Heft 4/5
  • Zeitschriftenheft: Bd. 69, 1937, Heft 6
  • Lentz, Wolfgang: I. Abhandlungen und Vorträge. Über einige Fragen der materiellen Kultur von Nuristan
  • Margwelaschwili, T. von: Der Kaukasus und der alte Orient. II [Teil 2/2]
  • Schellhas, Paul: Fünfzig Jahre Mayaforschung. Ein Epilog von Paul Schellhas
  • Lagercrantz, Sture: Ringdolche, Armdolche und Schlagringe in Afrika
  • Protokoll: II. Verhandlungen. Ordentliche Sitzung. Sonnabend, den 30. Oktober 1937
  • Protokoll: Ordentliche Sitzung. Sonnabend, den 20. November 1937
  • Protokoll: Ordentliche Sitzung. Sonnabend, den 18. Dezember 1937
  • Protokoll: Ordentliche Sitzung. Sonnabend, den 15. Januar 1938
  • Zeitschriftenrezension: Ill. Literarische Besprechungen. Wilhelm Mühlmann, Rassen- und Völkerkunde
  • Zeitschriftenrezension: Hilde Thurnwald, Menschen der Südsee, Charaktere und Schicksale. Ermittelt bei einer Forschungsreise in Buin auf Bougainville, Salomo-Archipel
  • Zeitschriftenrezension: Hans Schomburgk, Auf eigener Fährte. Zelte in Afrika
  • Zeitschriftenrezension: W. Lloyd Warner, A black civilization.
  • Zeitschriftenrezension: Stig Rydén, Archaeological Researches in the Department of La Candelaria. (Prov. Salta, Argentina.) Etnologiska studier 1936, Bd. 3
  • Zeitschriftenrezension: Hermann Baumann, Schöpfung und Urzeit des Menschen im Mythus der afrikanischen Völker
  • Zeitschriftenrezension: Dieterich Westermann, Die Glidyi-Ewe in Togo. Züge aus ihrem Gesellschaftsleben. Mitt. d. Sem. f. Orient. Sprachen an der Universität Berlin. Beiband zum Jg. XXXVIII
  • Zeitschriftenrezension: Günter Teßmann, Die Baja, ein Negerstamm im mittleren Sudan. Ergebnisse der 1913 vom Reichskolonialamt ausgesandten völkerkundlichen Forschungsreise nach Kamerun. 1. Bd. Materielle und seelische Kultur
  • Zeitschriftenrezension: E. Rickstedt, Rassenkunde und Rassengeschichte der Menschheit
  • Zeitschriftenrezension: J. Weninger, Rassenkundliche Untersuchungen an Albanern. Ein Beitrag zum Problem der dinarischen Rasse
  • Zeitschriftenrezension: E. Pittard, La castration chez l'homme et les modification morphologiques qu'elle entraine.
  • Zeitschriftenrezension: E. Eickstedt, Die rassischen Grundlagen des deutschen Volkstum
  • Zeitschriftenrezension: E. Rittershaus, Konstitution oder Rasse?
  • Zeitschriftenrezension: Lehrbuch der Völkerkunde. Unter Mitwirkung von Fachgenossen herausgegeben von Konrad Theodor Preuß
  • Zeitschriftenrezension: Reschke, Heinz: Linguistische Untersuchung der Mythologie und Initiation in Neuguinea. Anthropos Bibliothek III 5
  • Inhaltsverzeichnis: Namen- und Sachregister
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Impressum
  • Werbung
  • Titelseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 70, 1938, Heft 1/2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 70, 1938, Heft 3/5
  • Zeitschriftenheft: Bd. 70, 1938, Heft 6
  • Inhaltsverzeichnis: Namen- und Sachregister
  • Leerseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Impressum
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
   
   
     
  
  
  
  
  
   
     
    
    
  
416 : Sture Lagercrantz: 
Wenn wir von ein paar archäologischen Belegen absehen, wird das 
Stachelarmband zunächst bei den Bariba!) und den Gurunsi?) angetroffen, 
woran sich noch das Vorkommen bei den Moba anschließt?). Cardinall 
bemerkt, die Moba tragen „on the right hand a sharply pointed knuckle- 
duster, und schon Frobenius hat hervorgehoben, daB ein Mobamann 
absolut einen Schlagring — dunken — zu seiner Tanztracht haben muB*)- 
Hierzu kommen ein paar Belege von Senegal. Raffenel beobachtete nüm- 
lich, wie die Bevólkerung in Bondu und die Fulbe zwischen Faleme 
und Gambia einen schweren Kupfer- oder Eisenring am rechten Handge- 
lenk trug ,,und hier und da grob zugeschnitzelt, dient er mehr zur Waffe 
als zum Sehmuck?)". Die Angabe scheint recht eigentümlich, wird aber 
bestätigt von Doelter, der beschreibt wie die Mandingo im Kabugebiet 
Ringe ,,mit pyramidalen, stachelfórmigen Erhóhungen'' verfertigen, die 
dann als Waffen angewendet werden$). 
Der Schlagringtyp, mit dem wir uns hier beschäftigen, ist auch in 
Benin vertreten (wo er aus Bronze hergestellt war)') und ebenso, wenn- 
gleich in sehr sekundárer Form, in Biskra. In Biskra heit der Schlagring 
übrigens souaq5). Was Benin anbelangt, so ist der Schlagring allem 
Anschein nach äußerst selten gewesen, so weit ich ersehen kann, wird er 
in der übrigen Beninliteratur nicht erwähnt. 
Bevor wir weitergehen zu den archäologischen Belegen, kann es an- 
gebracht sein, die Schlagringe zu nennen, die bei den Haussa — und zwar 
speziell den Magazawa — angewendet worden sind, wie auch die Art und 
Weise in der sie benutzt wurden. Die Anwendung war nämlich in der 
Hauptsache mit Zeremonien verknüpft, die einen magischen oder religiösen 
Charakter hatten. 
Tremearne beschreibt, wie „in the koraiya, a Magazawa contest, 
each arm was encased in leather, and an iron weapon, in shape something 
like the rim of a pulley-wheel, was placed upon each wrist, . . . Two youths 
then attended each other, and, if both were expert, each would prevent 
the other from touching him with the weapon, or if he had plenty of ma- 
gani (medicin) he would not be hurt even if he were struck°)“. Palmer hat 
sich mit dem Wort bori und dessen Etymologie beschiftigt. Er schreibt 
,another Hausa-word that contains the same idea as bori is the word 
baura. A baura is a metal bracelet with two sharp rims like flanges 
worn on the wrist by players at the game called baura (now practically 
obsolete)‘. Weiter wird der religiöse Charakter dieses Spieles hervor- 
gehoben, daß es mutmaßlich mit den Einweihungszeremonien zusammen- 
gehängt habe, und daß es mit dem Fulanispiel sharro (oder shadi) ver- 
wandt ist!°). Von größtem Interesse ist es da, daß ein Schlagring von 
dem hier beschriebenen Typ archäologisch von Nubien belegt ist!!), was 
darauf hindeutet, daß die baura-Zeremonie ein verhältnismäßig hohes 
Alter gehabt haben kann. 
Auch bei den Kyanga und Shanga kommt die baura-Zeremonie vor, 
aber die Schlagringe, welche angewendet werden, sind dort von Stachel- 
armbandtyp und werden bagussa („thing to cause fear‘) genannt. Von 
  
1) Menjaud, S. 38 (Schilde 18. 11. 1934). 
3) v. Francois, S.' 164. 3) Cardinall, S. 48. 
^) Frobenius (e), S. 434. 5) Raffenel, S. 353. 
$) Doelter, S. 175 (Lindblom). 
7) Ling-Roth, S. 16 und Abb. 44 ,,bronze-bracelet’* (Lindblom). 
8) Clouzot, S. 156 (Lindblom). ?) Tremearne (b), S. 208. 
1) Palmer (a) S. 114. Vgl. Palmer (B), S. 129, 193 und Abb. bei Meek 
(b), S. 47. 
11) U.A.C.: 32, 247. 
  
 
	        

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