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Anthropos, 6.1911

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Anthropos, 6.1911

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712338
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712338
Persistenter Identifier:
1547212130952
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 96.1971
Erscheinungsjahr:
1971
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Hinterer Buchspiegel

Strukturtyp:
Hinterer Buchspiegel
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 6.1911
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index
  • Zeitschriftenheft: VI. Jahrgang 1911, Heft 1
  • Marie, Anastase: La découverte récente des deux livres sacrés des Yézîdis
  • Raymund: Die Faden- und Abnehmspiele auf Palau
  • Hurel, Eugene: Religion et Vie domestique des Bakerewe
  • Jettè, Julius: On the superstitions of the Ten´a Indians (middle part of the Yukon Valley, Alaska)
  • Clair, J. B.: Notes sur la Médecine annamite
  • Hofmayr, W.: Religion der Schilluk
  • Maes, J.: Notes sur quelques Objets des Pygmées-Wambuti
  • Conant, Carlos Everett: Consonant changes and vowel harmony in Chamorro
  • Rutz, Ottmar: Der Gemütsausdruck als Rassenmerkmal
  • Bird, W. H.: Ethnographical notes about the Buccaneer Islanders, North Western Australia
  • Häusler: Streiflichter in die Urreligion der arischen Inder
  • Analecta et Additamenta
  • Miscellanea
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau. - Revue des Revues
  • Zeitschriftenheft: VI. Jahrgang 1911, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: VI. Jahrgang 1911, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: VI. Jahrgang 1911, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: VI. Jahrgang 1911, Heft 5
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Einband
  • Hinterer Buchspiegel
  • Farbkeil

Volltext

Bibliographie. 
221 
wickelten Beziehungen des schöpferischen Allvaters zum Himmel und den Himmelskörpern und 
zugleich zum Menschen werden noch lange ein Problem bleiben. Die Kardinalfrage ist, inwie 
weit dieser Gestalt Gottesqualitäten zukommen, und ob die Fälle nachweisbarer Vergöttlichung 
wie auf Nias und Sumatra erst eine spätere Entwicklung darstellen oder als ursprüngliche Bil 
dungen aufzufassen sind. Der Verfasser entscheidet sich für das letztere. Er betont das Auftreten 
des schöpferischen Allvaters vor aller Mondmythologie und vor allem Animismus und sieht in 
dem Mangel sexueller Beziehungen dieses Wesens in den Mythen primitiver Völker den Beweis 
für eine ursprünglich höhere sittliche Gottesidee bei ihnen, die erst später unter dem Einfluß 
einer eingedrungenen geschlechtlich aufgefaßten Sonnenmythologie degenerierte. 
Hierbei ist es nicht immer leicht, den Deduktionen des Verfassers zu folgen. Werturteile 
in religiösen Dingen haben immer etwas mißliches. Der Theologe wird oft einen anderen Maßstab 
anlegen als der Ethnologe. Beide geraten gewöhnlich dabei in Konflikt. Stellen wir z. B. 
(s. S. 23) den einpersönlichen lebendigen Gott der Niasser höher als das abstrakte indische 
Brahman, so ist das zwar theologisch aber nicht philosophisch berechtigt. Der Ethnologe wird 
wiederum in dem bloßen Vorhandensein eines sexuellen Elements, selbst phallischer Agrikultur 
riten, noch keine Degenerationserscheinung sehen, solange derartiges nur Beiwerk bleibt. In 
allen ausgebildeten Religionen mischen sich niedere Elemente mit höheren. Ob der Glaube an 
einen mythischen Himmelsgott oder Allvater, neben dem gewöhnlich noch Geister und Dämonen 
ihr Wesen treiben, schon den Namen Monotheismus verdient, bleibt dahingestellt; nimmt man 
aber einen solchen schon für die primitive Stufe an, so braucht die Differenzierung weiterer 
Kultgottheiten noch keine Entartung zu sein, wenn nur der ethische Gehalt der Religion intakt 
bleibt oder sich weiter bildet, unter Zuriickdrängung der mythologischen und magischen Ele 
mente und Ersatz des anthropomorphen durch den vergeistigten Eingott. Betont man allzusehr 
die degenerativen Erscheinungen der Entwicklung, so kommt man leicht dahin, die höheren 
Religionen überhaupt als Entartungsprodukte einer reineren urzeitlichen Religion anzusehen, was 
wohl kaum im Sinne des Verfassers selbst liegt 1 . Näher kann hier auf diese schwierigen Fragen 
nicht eingegangen werden, ebensowenig wie auf einige streitige Einzelheiten. Mag die Arbeit 
auch sonst noch Widerspruch von berufener oder unberufener Seite erfahren, sicher ist, daß sie 
die vergleichende Mythologie ganz wesentlich gefördert hat und ihre Anregungen noch lange 
nachwirken werden. Ganz besonders dankenswert ist die überaus sorgfältige kritische Zusammen 
stellung des weit zerstreuten Materials, die das Buch für jeden Ethnologen unentbehrlich macht. 
Dr. P. Ehrenreich — Berlin. 
J. Köhler und A. Ungnad. Hammurabis Gesetz. Bd. IV: Übersetzte Ur 
kunden, Erläuterungen (Fortsetzung). IV -f-- 99 SS. Leipzig, Verlag von 
E. Pfeiffer. 1910. Preis: Mk. 8.— brosch., Mk. 9.20 geb. 
Dem 3. Bande der seinerzeit in dieser Zeitschrift („Anthropos“ V, S. 601) angezeigten, 
großzügigen Bearbeitung des altbabylonischen Rechtes haben die rührigen Herausgeber in kurzer 
Zeit den 4. folgen lassen. Derselbe bildet inhaltlich eine Fortsetzung des 3. Bandes und ent 
hält wie dieser eine Sammlung von Urkunden aus der praktischen Rechtssprechung in der Zeit 
der ersten Dynastie, dazu bestimmt, die aus dem Codex Hammurapi bekannten theoretischen 
Rechtssätze zu erläutern, zu ergänzen und auch einiges Licht in die Rechtsentwicklung zu 
bringen. Diese Zusammengehörigkeit der beiden Bände ist auch äußerlich dadurch dokumen 
tiert, daß die Einrichtung und Einteilung ganz die gleiche ist und sogar die Numerierung der 
Urkunden fortläuft. Die hier in Übersetzung gebotenen Texte — 310 an der Zahl — stammen 
aus Sippar, Dilbat, Nippur und Jocha und sind den neuesten Veröffentlichungen von Ungnad, 
Gauthier und Poebel entnommen. Im allgemeinen bestätigen diese neuen Quellen durchwegs 
die Erkenntnisse, die man bereits aus den früheren Urkunden über das altbabylonische Recht 
gewonnen hat. Nur einige wenige, anderweitig noch nicht belegte Rechtsinstitute lernen wir 
aus ihnen neu kennen. Unter diesen ist vor allem zu nennen die indirekte Dienstvermittlung, 
1 [Wie ich diese Dinge auffasse, habe ich in meinem Werke „Die Stellung der Pygmäen 
völker in der Entwickelung des Menschen“, S. 296—299 auseinandergesetzt. — P. W. Schmidt.]
	        

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