EVIFA - virtuelle Fachbibliothek Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Zeitschrift für Volkskunde, 51.1954

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Volkskunde, 51.1954

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709847
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709847
Persistenter Identifier:
DE-11-001929024
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, 51.1954
Erscheinungsjahr:
1954
Signatur:
LA 8001-51
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Stand und Aufgaben der Gulfhausforschung
Sonstige Person:
Folkers, Johann Ulrich
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
  • Zeitschrift für Volkskunde, 51.1954
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt des 51. Jahrgangs 1954
  • Einleitung: Prof. Dr. Jost Trier zur Feier des sechzigsten Geburtstages dargebracht
  • Schier, Bruno: Über die Zusammenarbeit der vorgeschichtlichen und volkskundlichen Hausforschung
  • Folkers, Johann Ulrich: Stand und Aufgaben der Gulfhausforschung
  • Eitzen, Gerhard: Die älteren Hallenhausgefüge in Niedersachsen
  • Schlee, Ernst: Die Herdstelle im niederdeutschen Hallenhaus
  • Hinz, Hermann: Zur Entwicklung des Darrenwesens
  • Bendermacher, Justinus: Über eine Hausform mit Dächern ohne Querverband
  • Giese, Wilhelm: Die Verbreitung des Fachwerkbaus in Frankreich
  • Gebhard, Torsten: Das Erlebnis des Pittoresken und die Entdeckung der Volkskunst
  • Helm, Rudolf: Entartungserscheinungen der Volkstracht
  • Grundmann, Günther: Volkskundliche Aufgaben bei der Bearbeitung des deutschen Glockenatlas
  • Bach, Adolf: Volkskunde der deutschen Großstadt
  • llg, Karl: Zur volkskundlichen Bedeutung des Sonntags
  • Schoof, Wilhelm: Neue Beiträge zur Entstehungsgeschichte der Grimmschen Märchen. I. Teil Zwei vergessene Märchenerzählerinnen
  • Anderson, Walter: Das sogenannte Märchen vom Eselmenschen
  • Beranek, Franz J.: Volkskundliches aus der Pardubitzer Deutscheninsel
  • Leerseite
  • Kasparek, Oskar Loorits; Max Udo: Kleine Beiträge
  • Nachruf: Otto Lauffer (1874-1949)
  • Nachruf: Gustav Friedrich Meyer (1878-1945)
  • Nachruf: Karl Bohnenberger (1863-1951)
  • Nachruf: Karl Wilhelm von Sydow (1878-1952)
  • Zoder, Raimund: Über die Anlage eines Volkstanzarchivs
  • Anmerkungen: Atlas der deutschen Volkskunde. Außerdeutsche Atlaswerke
  • Dölker, Helmut: Allgemeiner Volkskundlicher Kongreß (8. Deutscher Volkskundetag) in Passau 26.-31. August 1952
  • Dölker, Helmut: Allgemeiner Volkskundlicher Kongreß (9. Deutscher Volkskundetag) in Celle, 20.-24. April 1954
  • Dölker, Helmut: Sondertagungen des Verbandes der Vereine für Volkskunde e. V.
  • Dölker, Helmut: Tagungen der Commission Internationale des Arts et Traditions Populaires (CIAP)
  • Schepers, J.: Der Arbeitskreis für deutsche Hausforschung e. V. und seine Jahrestagungen von 1950 bis 1954
  • Zeitschriftenrezension: Hermann Schilli, Das Schwarzwaldhaus
  • Zeitschriftenrezension: Gerhard Heilfurth, Das Bergmannslied. Wesen, Leben, Funktion. Ein Beitrag zur Erhellung von Bestand und Wandlung der sozialkulturellen Elemente im Aufbau der industriellen Gesellschaft
  • Zeitschriftenrezension: Josef Hanika, Siedlungsgeschichte und Lautgeographie des deutschen Haulandes in der Mittelslowakei. Veröffentlichung des Instituts für Kultur- und Sozialforschung in München
  • Zeitschriftenrezension: Karl Bohnenberger, Die alemannische Mundart - Umgrenzung, Innengliederung und Kennzeichnung
  • Zeitschriftenrezension: Hans Diplich und Alfred Karasek, Donauschmwäbische Sagen, Märchen und Legenden
  • Zeitschriftenrezension: 1. Frederick Grice, Folk Tales of the North Country, drawn from Northumberland and Durham. 2. Eirwen Jones, Folk Tales of Wales. 3. Winifred M. Petrie, Folk Tales of the Borders. 4. Frederick Grice, Folk Tales of the West Midlands. 5. H. L. Gee, Folk Tales of Yorkshire. 6. V. Day Sharman, Folk Tales of Devon
  • Zeitschriftenrezension: Paraskevas I. Miliopulos, Mazedonische Märchen. Übertragen Bernhard Vonderlage
  • Zeitschriftenrezension: Maximilian Lambertz, Die geflügelte Schwester und die Dunklen der Erde. Albanische Volksmärchen. (Das Gesicht der Völker. Der balkanische Kulturkreis. Albanische Dichtung)
  • Zeitschriftenrezension: Kähler, Hans: Die Insel der schönen Si Melu. Indonesische Dämonengeschichten, Märchen und Sagen aus Simalur. Mit 2 Gebietskarten
  • Zeitschriftenrezension: Nevermann, Hans: Die Reiskugel. Sagen und Göttergeschichten, Märchen, Fabeln und Schwänke aus Vietnam. Mit 2 Gebietskarten
  • Zeitschriftenrezension: Internationale volkskundliche Bibliographie. Années 1948 et 1949. Rédigé ..... par Robert Wildhaber
  • Zeitschriftenrezension: Akademia Athenon: Epeteriz tu Laographiku Archeiu. Tomoz ektoz; ete 1950 - 1951. Dasselbe, tomoz ebdomoz; etoz 1952
  • Schriftleitung, Die: Zum 65. Geburtstag Adolf Bachs
  • Dölker, Helmut: Will-Erich Peuckert zum 11. Mai 1955
  • Nachtrag: Zwei Ergänzungen und Erwiderungen 1. Zu Jg. 50 (1955), S. 315 ff. dieser Zeitschrift
  • Nachtrag: 2. Zu Jg. 50 (1953), S. 290 dieser Zeitschrift
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Stand und Aufgaben der Gulfhausforschung 
Somit ergab sich die Frage: Welcher Haustypus war denn vor 
dem Gulfhause an der Nordseeküste verbreitet? 
Im Jahre 1916 veröffentlichte der niederländische Landwirtschafts 
lehrer K. Uilkema eine bedeutsame Entdeckung 7 : Er hatte in Mittel 
friesland (d. h. in der niederländischen Provinz Friesland) die letz 
ten Exemplare eines Haustypus aufgefunden, den er als das „alt 
friesische Weidebauernhaus“ (Oud-Friesdie greidboerderij) bezeich- 
nete. Damit hatte er den Haustypus entdeckt, der vom Gulfhaus 
verdrängt und überdeckt worden ist. Ein Irrtum war es allerdings, 
daß Uilkema daneben noch einen zweiten ebenso altertümlichen 
Haustypus entdeckt zu haben glaubte: die Oud-Friesche Bouro- 
boerderij, die bereits Gulfe aufgewiesen haben soll. Uilkemas Be 
weisgründe sind schwach: er könne sich nicht denken, daß ein ge 
regelter Ackerbaubetrieb z. Z. Karls des Großen mit weniger Wirt 
schaftsraum ausgekommen sei. Bei diesem Versuch, durch ein bloßes 
Haisonnement das Vorhandensein des Gulfhauses in karolingische 
Zeiten zurückzuprojizieren, übersah Uilkema die Bedeutung der 
wirtschaftsgeschichtlichen Entwicklung. Zur Zeit Karls des Großen 
war weder die Flächengröße der friesischen Bauernhöfe noch die 
Absatzmöglichkeit für Getreide ausreichend, um eines Großwirt 
schaftshauses von der Art des Gulfhauses zu bedürfen. 
Rhamm 8 war der Meinung, „daß das sächsische Haus mit seiner 
weiten Däle, die die anderen Räume geradezu an die Wand drückt, 
und seinem riesenhaften Kornboden auf die Vorherrschaft der Ge 
treidewirtschaft gegründet ist“, daß dem gegenüber der „Heuberg“, 
d. h. das Gulfhaus, „dem Überwiegen der Vieh Wirtschaft seine Ent 
stehung verdankt“. Mit dieser Ansicht hat Rhamm bis auf den heu 
tigen Tag viele Nachfolger gefunden, vor allem im populären 
Schrifttum. Aber selbst ein Hausforscher vom Range Otto Leh 
manns 9 nennt den Haubarg „das der eigenartigen Viehwirtschaft, 
der Fettgräsung unübertrefflich angepaßte Haus Eiderstedts“. Das 
ist eine erstaunliche Behauptung, die allen Tatsachen der Wirklich 
keit ins Gesicht schlägt, da es vollkommen klar vor aller Augen 
liegt, daß das Verschwinden der Haubarge durch den Rückgang 
des Getreidebaues und das Überhandnehmen der Fettgräsung be 
dingt ist. Die Zählebigkeit der Meinung, daß das niedersächsische 
Haus auf Ackerbau, das neufriesische Gulfhaus auf Viehzucht zuge 
schnitten sei, ist ein merkwürdiger Beweis für die psychologische 
Tatsadie, daß alteingewurzelte Vorurteile leicht den gesunden Men 
schenverstand überwältigen und ihn dazu bringen, daß er die Dinge 
7 K. Uilkema, Het Friesdie boerenhuis, l.De tekst, 2. De platen, Leeuwar- 
den 1916. 
8 Karl Rhamm. Der heutige Stand der deutschen Hausforschung und das 
neueste Werk Meitzens, im: Globus, 71. Bd., Braunschweig 1897, S. 206-214. 
8 Otto Lehmann, Das Bauernhaus in Schleswig-Holstein, Altona 1927, S. 138.
	        

Download

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bildanzeige Vorschau Bildanzeige Klein Bildanzeige Mittel Bildanzeige Master ALTO TEI Volltext Mirador

Seitenauswahl

Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der erste Buchstabe des Wortes "Baum"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.