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Lebens- und Anstandsfragen

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Lebens- und Anstandsfragen

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714787
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714787
Persistenter Identifier:
BV041698801
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde und der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
ISSN:
0949-6718
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1989
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712321
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712321
Persistenter Identifier:
1543423202173
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde und der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 115.1990
Erscheinungsjahr:
1990
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Conte, Ed. (Hg.): Macht und Tradition in Westafrika. Französische Anthropologie und afrikanische Geschichte
Sonstige Person:
Schlee, Günther
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Lebens- und Anstandsfragen
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Vorblatt
  • Anmerkungen: E. Schmidt. Heek
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Übersicht
  • Kapitel: Erster Abschnitt. Die Kunst zu leben
  • Vorblatt
  • Kapitel: I. Kultur, Bildung und Sitten
  • Kapitel: II. Die Veränderung der Sitten
  • Kapitel: III. Lebensweisheit
  • Kapitel: IV. Der Charakter
  • Kapitel: V. Menschliche Eigenschaften
  • Kapitel: VI. Die Höflichkeit
  • Kapitel: VII. Die Männer
  • Kapitel: VIII. Die Frauen
  • Kapitel: IX. Die Jugend
  • Kapitel: X. Arbeit und Erholung
  • Kapitel: XI. Essen und Trinken
  • Kapitel: XII. Kleidung und Mode
  • Kapitel: XIII. Die Reinlichkeit
  • Kapitel: XIV. Die Lektüre
  • Kapitel: XV. Frohsinn und Freude
  • Kapitel: XVI. Kindersonntag
  • Kapitel: XVII. Das Glück
  • Kapitel: XVIII. Die Sparsamkeit
  • Kapitel: XIX. Reichtum und Luxus
  • Kapitel: XX. Soziale Pflichten
  • Kapitel: XXI. Die Neujahrsnacht eines Unglücklichen
  • Kapitel: XXII. Ein langes Leben
  • Kapitel: Zweiter Abschnitt. Liebe und Ehe
  • Vorblatt
  • Kapitel: I. Die Liebe
  • Kapitel: II. Die männliche und die weibliche Jugend
  • Kapitel: III. Die geschlechtliche Aufklärung
  • Kapitel: IV. Die Wahl einer Braut
  • Kapitel: V. Die Wahl eines Bräutigams
  • Kapitel: VI. Vor der Ehe
  • Kapitel: VII. Die Verlobung
  • Kapitel: VIII. Trauung und Hochzeit
  • Kapitel: IX. Aus der Geschichte der Ehe
  • Kapitel: X. Hochzeitsgebräuche und Ehe-Symbole
  • Kapitel: XI. Mann und Frau im Ehestande
  • Kapitel: XII. Rechtliche Wirkungen der Ehe
  • Kapitel: XIII. Liebesbriefe
  • Kapitel: XIV. Eltern und Kinder
  • Kapitel: Dritter Abschnitt. Anstandsfragen im geselligen Verkehr
  • Vorblatt
  • Kapitel: I. Der Anstand
  • Kapitel: II. Aus der Geschichte des weiblichen Anstandes
  • Kapitel: III. Der Umgang mit Menschen
  • Kapitel: IV. Gruß und Kuß
  • Kapitel: V. Gesellschaftliche Bräuche
  • Kapitel: VI. Familienereignisse und Familienanzeigen
  • Kapitel: VIl. Briefe
  • Kapitel: VllI. Glückwünsche und Geschenke
  • Kapitel: IX. Musik und Theater
  • Kapitel: X. Der Tanz
  • Kapitel: XI. Sport und Spiel
  • Kapitel: XII. Auf der Straße und der Straßenbahn
  • Kapitel: XlIl. Wirtschaften und Hotels
  • Kapitel: XIV. Auf der Reise
  • Kapitel: XV. Die Bedienten
  • Kapitel: XVI. Trinkgelder
  • Kapitel: Vierter Abschnitt. Namen, Titel und Stand
  • Vorblatt
  • Kapitel: I. Die Namen
  • Kapitel: II. Vom Unterschied der Menschen
  • Kapitel: III. Behörden und Publikum
  • Kapitel: IV. Studenten und Studentinnen
  • Kapitel: V. Die Armee
  • Kapitel: VI. Etikette und Hofleben
  • Kapitel: Fünfter Abschnitt. Allerlei Anstandsfragen
  • Vorblatt
  • Kapitel: I. Anstand in der Literatur und in der Presse.
  • Kapitel: Il. Anstand in Versammlungen und im Parlament
  • Kapitel: III. Anstand am Fernsprecher
  • Kapitel: IV. Der Umgang mit Ausländern
  • Kapitel: V. Beleidigungen
  • Kapitel: VI. Zweikämpfe
  • Kapitel: VII. Krankheiten und Tod
  • Literaturverzeichnis: Literatur
  • Register: Personen- und Sach-Register
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

das große Ereignis vergessen habe oder vielleicht gar vergesen 
wolle die Umerhaltung vermeidet diesem Gesichtspunkte pr 
sprechend aufs ängstlichste jede Anrede. Man hört eine ganz 
Viertelstunde lang zwei Leute in In gitten und Partizipien 
sprechen Wenn man die Augen schließt, könnte man glauben, 
zwei Nigger reden zu hören. Beispielsweise: 
Raͤ neulich gut bekommen?“ 
Danke. Ebenso?“ 
N vbißchen Kopfschmerzen. Wie wär's, 'n Stündchen Tier⸗ 
garten fahren?“ 
—B J 
ver ticedenswuͤrdige Zuhorer wird nun natürlich nach Kräften 
bemůht sein, die beiden in die Verlegenheit zu bringen, mit einen 
DuFurbe zu dekennen. Gewöhnlich vildet irgend eine gh 
zußerung wie „Alter Jungel“ (mit kordialem Hieb aufs gniec 
ober Dummes Luder!“ die erlösende Brücke. Man reißt sich 
wiederum gegenseitig die ——— aus und ist aufrichtig be 
Pere seiner Herzlichkeit durch Schimpfworte oder Rippentriuen 
usdruck zu geben. Kaum hat man sich aber getrennt und fühlt 
ind in der Sscherheit des Aueinjeins, so sighnt man vor sich hin. 
errgott, muß ich betrunken gewesen sein, daß ich mit diesem ˖ 
usw. 
Es ist manchmal schwer zu bestimmen, von welche m 
Zeitpunkt an ein junger Mann oder ein junges 
Mädchen mit Sise anzureden ist. Eine genaue Alters⸗ 
grenze läßt sich im gewöhnlichen Verkehr nicht vor⸗ 
schreiben. In den höheren Mädchenschulen hat 
die Sache anige Sawieriagkeit. In Berlin herrschte big 
vor wenigen Jahren folgender Gebrauch: In der zweiten 
Klafse der höheren Madchenschulen mußten die Cehrer z 
den jungen etwa 15 Jahre alten Damen Sie sagen 
Ein stilischweigendes Ubereinkommen war es, daß die 
Lehrerinnen zu den Schülerinnen weiter Du sagten 
selbst in der ersten Klasse. Um die Sache einheitlich zu 
regeln, ist dann die Verordnung ergangen, daß in der 
weiten Klaffe von Lehrer und Lehrerinnen noch Du ge 
sagt werde, daß dagegen in der ersten Klasse nicht allein 
die Lehrer, sondern auch die Lehrerinnen Sie zu den 
Vdüte eensueene soen. Das it imofern begründet 
als damit zum Ausdruck gebracht wird, daß die schüle⸗ 
rinnen nicht mehr als Kinder zu betrachten sind, sobald 
sie die oberste Klasse erreicht haben und somit vor dem 
Eintritt ins Leben stehen. Damit ist zugleich für den 
Verkehr außerhalb der Schule ein Anhaltspunkt dafür 
3014
	        

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