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Globus, 45.1884

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 45.1884

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714787
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714787
Persistenter Identifier:
BV041698801
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde und der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
ISSN:
0949-6718
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1989
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712320
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712320
Persistenter Identifier:
1543422993933
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde und der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 119.1994
Erscheinungsjahr:
1994
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Impressum

Strukturtyp:
Impressum
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 45.1884
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1884
  • Die Certosa di Val d'Ema. (Nach dem Französischen von E. Müntz)
  • Abbildung: Die Certosa di Val d'Ema, von Galuzzo aus gesehen
  • Abbildung: Gesammtansicht der Certosa
  • Abbildung: Facade der Kirche in der Certosa
  • Abbildung: Der Klosterhof der Certosa
  • Kobelt, W.: Prof. Sachau's Reise in Syrien und Mesopotamien. III.
  • Amerlan, Albert: Die jüngste Argentinische Expedition nach dem Rio Pilcomayo
  • Metzger, Emil: Mittheilungen über Glauben und Aberglauben bei Sundanesen und Javanen. V. Das Opfer und die Sorge für die Seele
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1884
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1884
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

52 
Die Certosa di Val d'Ema. 
Königthums, sowie die Herzogstitcl von Melfi und von 
Athen (seine Nachkommen regierten in dieser letztern Stadt 
bis zum Jahre 1456). Schon früher hatte er sich durch 
seine Freigebigkeit gegen die Karthause von Neapel und 
verschiedene andere Klöster hervorgethan, als er im Jahre 
1341 beschloß, in der Nähe seiner Vaterstadt ein Heilig¬ 
thum zu gründen, dessen Pracht das Andenken des Stifters 
für alle Zeiten erhalten sollte. Der Eifer, mit dem er ans 
Werk ging, war ein so großer, daß kaum zwölf Monate 
ins Land gingen, um den Bau feiner Vollendung eutgegen- 
zuführen. Der große und kleine Kreuzgang, die Zellen, 
das Hospiz, die Officinen, der Kapitelsaal, der Glocken¬ 
thurm und die Kirche entstiegen dem Erdboden wie durch 
Zauberschlag und vor den Augen der überraschten Florentiner 
zeigten sich die Wappen der Acciasuoli: ein ausgerichteter 
Löwe, welcher eine entfaltete Standarte hält, mit der stolzen 
Inschrift: J,ck nullius pavebit occursum. 
Nach der Ueberlieferung soll kein Geringerer als der 
berühmte Orcagna, Architekt, Bildhauer und Maler zu¬ 
gleich, der Erbauer gewesen sein, indessen wird diese Be¬ 
hauptung bestritten. Nach Vasari waren es unbekannte, 
aber darum nicht minder zu preisende Meister, die zu 
Orcagna's Zeit lebten. 
Die florentinische Karthanse nahm einen raschen Auf¬ 
schwung; sie gab der Kirche eine große Anzahl bedeutender, 
durch Tugenden und Wissen ausgezeichneter Männer, unter 
denen dem selig gesprochenen Nicola Albergati (gest. 1444) 
der erste Rang gebührt. Die Unterstützung, welche die Kar¬ 
thanse den Künsten gewährte, trug nicht minder dazu bei, 
sie berühmt zu machen: für sich selbst verzichteten die Be¬ 
wohner des Klosters freilich daraus, ausübende Künstler 
nach dem Vorgänge der Dominikaner zu fein, unterließen 
aber nichts um die hervorragendsten Meister ihrer Zeit 
für die Ausschmückung ihres Klosters zu gewinnen. Im 
14. Jahrhundert beschäftigten sie Lorenzo Bnffalmacco, im 
15. den berühmten Miniaturmaler des Engelsklosters, 
Lorenzo Monaco, Fra Angelico und Antonio Veneziano. 
Im 16. Jahrhundert folgten Albertinelli, Pontormo, 
Der Klosterhof der Certosa. 
Bronzino, Francesco da Sangallo und Giovanni da 
Bologna und auch das 17. blieb mit Giovanni da San 
Giovanni, Poccetti und manchen anderen hinter seinen Vor¬ 
gängern nicht zurück. Als Karl V. im Jahre 1536 die 
Karthause besuchte, vermochte er nicht, fein Erstaunen und 
seine Ueberraschung über die vorhandene Pracht zurück¬ 
zuhalten. Im Jahre 1810, zur Zeit der Aufhebung, 
zählte die Karthause siebenzehn Brüder und ebensoviele 
Laienbrüder. 1818 wiedereröffnet, hat sie sich bis heute 
der Ausführung des Gesetzes von 1866 zu entziehen ge¬ 
wußt; vielleicht nicht mehr für lauge. 
Eine innere Treppe, welche im Falle eines Angriffs 
leicht zu vertheidigen scheint, führt den Besucher in einen 
großen rechteckigen Hof. Derselbe gewährt im Ganzen 
einen herrlichen Anblick, obgleich zwei von den vier Reihen 
der Arkaden, welche ihn einschlicßen, vermauert worden 
sind. In der Mitte einer Seite erhebt sich die Kirche, 
deren Fa^ade, im Stil des 17. Jahrhunderts gehalten, von 
grauen Steinen erbaut ist; die weißen Marmorornamente 
dazwischen gewähren einen wenig anmuthenden Anblick. 
Zwei Statuen des heiligen Peter und des heiligen Paul 
fallen hier besonders durch ihre außerordentlich grobe Arbeit 
unangenehm auf. Das Innere der Kirche zeichnet sich 
dagegen, wie viele andere Karthäuferkirchen, auch durch 
feine vortreffliche Instandhaltung, seinen seltenen Reichthum 
und vollendete Pracht aus. Der Orden des heiligen Bruno 
hat eben im Gegensätze zu den populären Franciscanern 
stets aristokratische Neigungen gehabt. Im Ganzen ge¬ 
nommen sind hier die dem Gottesdienste geweihten Bau¬ 
werke bis ins Unendliche zerstückelt und zerstreut; man hat 
es mehr mit einer ganzen Anzahl von Kapellen, denn mit 
einem einheitlichen Monument, wie bei Pavia, zu thun. 
Im weitern Verlauf der Besichtigung gelangt man zu 
einer andern, winzigen Kirche, die der Maria geweiht, im 
Jahre 1408 vom Kardinal Angelo Acciasuoli gegründet 
und in Form eines griechischen Kreuzes mit Spitzbogen¬ 
wölbung erbaut worden ist. Dieser Bau, von ziemlich 
eleganten Verhältnissen, ist leider 1601 und 1841 moder- 
nisirt (die Führer sagen dafür: restaurirt) worden; von 
seiner ersten Ausschmückung her bewahrt er noch ein Kirchen¬
	        

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