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Globus, 51.1887

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Globus, 51.1887

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714787
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714787
Persistenter Identifier:
BV041698801
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde und der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
ISSN:
0949-6718
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1989
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712320
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712320
Persistenter Identifier:
1543422993933
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde und der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 119.1994
Erscheinungsjahr:
1994
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorsatzblatt

Strukturtyp:
Vorsatzblatt
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 51.1887
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1887
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1887
  • Eine Reise nach Merw. (Nach dem Französischen des M. Edgar Boulangier.) V. (Schluß.) [Sämmtliche Abbildungen nach Photographien.]
  • Blumentritt, F.: Sitten und Bräuche der Ilocanen auf Luzon. (Nach dem Spanischen des Don Isabelo de los Reyes (Los Ilocanos und Folklore ilocano.) II. (Schluß.)
  • Keller, C.: Die Insel Réunion
  • Aus allen Erdtheilen
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

384 
Aus allen Erdtheilen. 
schlechte Wendungen, falsche Interpunktionen und Druckfehler- 
stehen geblieben sind. 
; verwandtschaftliche Beziehungen sind zwischen dell Bewohnern 
Californiens und Hawaiis geknüpft worden. 
A n st r a l i e it. 
— Den Messrs. Chaffey Brothers aus Toronto in 
Canada, welche in der Berieselung wüster Gegenden 
glänzende Erfolge erzielt haben, ist von der Regierung der 
Kolonie Südaustralien ein Areal von 250 000 Acres oder > 
I 8 V 2 deutschen Quadratmeilen als freies Eigenthum über 
wiesen worden. Dasselbe besteht ans einer an den Murray- 
Fluß stoßenden und mit Mnlga Scrnb (Acacia aneura) be- | 
staudenen sterilen Wüste, in welcher sich nur Kaninchen und 
wilde Hnnde aufhalten. Messrs. Chaffey verpflichten sich, 
das Areal vom Gestrüpp zu säubern, zu Planiren und durch 
Berieselung in fruchtbares Land umzuwandeln und müssen 
darauf im Verlaufe von 20 Jahren mindestens 3OO OOO Pfd. St. 
verwenden. Sie werden, um ihre Auslagen zu decken und 
weiteren Nutzen zu ziehen, das kulturfäh'ig gemachte Land 
in kleinen, 32 bis 64 ha im Umfange haltenden Grundstücken 
verkaufen. Die Arbeiten sollen ohne Verzug in Angriff ge 
nommen werden. Ein ähnlicher Vertrag wurde am 2 . März 
1887 auch von Seiten der Regierung der Kolonie Victoria 
mit den Messrs. Chaffey abgeschlossen. Das von ihnen 
durch Berieselung kulturfähig zu machende Land zieht sich 
elf Miles oder 18 hm östlich von der Mündung des Darling 
in den Murray (in 34° 5' südl. Br. und 141° 56' östl. v. Gr.) ! 
an letzterem Flusse hin und besteht aus dem werthlosesteu 
Scrnb - und Sandhiigelland, bekannt unter dem Namen 
„Mildura-Rnn". 
Inseln des Stillen Oceans. 
— Frankreich hat kürzlich die aus 12 kleinen Inseln 
bestehende Gruppe Uea, welche unter 13°24' südl. Br. nörd 
lich des Tonga-Archipels liegt, unter seinen Schutz gestellt, 
nachdem es schon 1842 mit derselben einen Handelsvertrag 
abgeschlossen hatte. Die Inseln wurden 1767 von Wallis 
entdeckt, dessen Namen sie auch mitunter tragen, sind meist , 
hoch, bergig und vulkanischen Ursprungs, deshalb auch sehr 
fruchtbar und werden von etwa 3500 katholischen Polynesiern, 
die in Sitten und Sprache den Tonganern sehr nahe stehen, be 
wohnt. Früher zum Staate Tonga gehörig, stehen sie jetzt unter 
einem eigenen Könige; sie produciren hauptsächlich Kokosöl. 
— Ein Drittel der Schiffahrt von San Francisco 
dient nach Dr. Arning (Verh. der Gesellschaft für Erdkunde 
zn Berlin, 1887, S. 195) dem Handelsverkehr mit 
Hawaii, von wo jährlich über 40 Millionen Mark Werth 
hawaiischer Produkte, darunter allein 150000 Tons Zucker 
nach San Francisco gelangen, und von wo andererseits ! 
jährlich für 16 Millionen Mark amerikanischer Produkte nach 
jenem Jnselreiche verschifft werden. Man hört in San Fran 
cisco Hawaii oft erwähnen, meistens einfach'als die „Inseln", 
wie.umgekehrt auf Hawaii von San Francisco als „der 
Küste" gesprochen wird. Viele wohlhabende Familien San 
Franciscos haben den Inseln Besuche abgestattet, und manche 
Nordn m c r i k n. 
Der Mu ir-Gletscher in Alaska, welcher in die Glacier 
Bay unter 58° 50' nördl. Br. mündet, rückt nach den Messungen 
von Wright im August durchschnittlich um 40 Fuß täglich 
vor und dringt mit einer Fronthöhe von 250 Fuß und in 
einer Breite von einer Mile 516 Fuß tief ins Meer ein. 
Die täglich abbrechenden Eismassen betragen ungefähr 
140 Millionen Kubikfuß. Das Amphitheater, in dem er. 
seine Eismassen aus neun selbständigen Gletschern sammelt, 
schwankt in seinem Durchmesser zwischen 30 und 40 Miles. 
Von den Gletschern, welche den Mount Elias umgeben, 
schätzt Seton Karr die Oberfläche des Agassiz - und des 
Gnyot-Gletschers auf mindestens 1800 Quadratmiles; der 
an der Südwestseite des Berges gelegene Tyndall-Gletscher 
ist noch größer. Der Jones River scheint nur diesen Glet 
schern seinen Ursprung zu verdanken, wenigstens konnte Karr, 
der circa 1000' höher gelangte als Schwatka, keine Senkung 
in der Gebirgskette erkennen, aus welcher er hätte kommen 
können. Karr's Positionsbestinnnungen ergaben übrigens, 
daß der Eliasberg nicht auf 141° liegt, sondern westlich 
davon, also ganz auf kanadischem Gebiet. Die Vereinigten 
Staaten haben somit ihren Anspruch auf die Ehre, den 
höchsten Berg nördlich von Mexiko zu besitzen, aufzugeben. 
— Gegen die Echtheit des Menschenschädels, welcher im 
vorigen Jahre bei Worcester in Massachusetts mit Mam- 
muthknochen zusammen gefunden wurde, haben sich schwere 
Bedenken erhoben, welche nach an Ort und Stelle angestellten 
Nachforschungen wahrscheinlich begründet sind. Die Fälschung 
ist übrigens mit großem Geschick ins Werk gesetzt getvcsen. 
— Lieutenant Danenhower von der Marine der 
Vereinigten Staaten, einer der Theilnehmer an der berühmten 
Polarexpedition der „Jeanette", hat am 20. April in einem 
Anfalle von Geistesstörung in der „Naval Academy“ zu 
Annapolis Selbstmord begangen. 
— Dr. Hamy glaubt nach einer dem „Anthropoloxical 
Institute ot Ereat Lritain“ gemachten Mittheilung einen 
neuen Beweis für die Herkunft der centralamerikanischen 
Kultur aus Ostasien gefunden zu haben. Er hält nämlich 
einen sknlpirten Stein, eine Halbkugel, umgeben von einem 
geperlten Reifen mit einer runden Vertiefung ans der Höhe, 
von welcher zwei einander entgegengesetzte Bogenlinien zum 
Rande laufen, für eine Nachbildung des als Tai-Ki bekannten 
heiligen Zeichens der Chinesen, des Symbols des Anfangs 
aller Dinge. Nach Hamy ist dieses Zeichen erst unter der 
Dynastie Song oder Sung im zwölften Jahrhundert in China 
allgemeiner eingeführt worden; wenn das Monument in 
Copan wirklich ein Tai-Ki ist, tvas anwesende Kenner der 
chinesischen und amerikanischen Alterthümer freilich entschieden 
bestritten, könnte die Verbindung zwischen China und der 
Westküste von Centralamerika nicht vor dem dreizehnten Jahr 
hundert stattgefunden haben. 
B e r i ch t i g n n g e n. 
S. 60, Spalte 1, Z. 8 von oben lies „Na te nase s Hane“. S. 60, Spalte 2, Z. 10 von oben lies „INKZ“ (statt INRZ). 
S. 60, Spalte 2, Z. 28 von oben lies „mell a mliko“ (statt meda mliko). S. 61, Spatte 2, Z. 9 von oben lies „sroub“ 
(statt sroub). S. 61, Spalte 2, Z. 11 von oben lies „pekar“ (statt pecar). 
Inhalt: Eine Reise nach Merw. V. (Mit sieben Abbildungen.) (Schluß.) — Prof. F. Blumen tritt: Sitten und 
Bräuche der Jlocanen auf Luzon. II. (Schluß.) — Dr. C. Keller: Die Insel Reunion/ — Aus allen Erdtheilen: 
Europa. — Asien. -- Afrika. — Australien. — Inseln des Stillen Oceans. — Nordamerika. — Berichtigungen. (Schluß 
der Redaktion 5. Juni.) 
Redakteur: Dr. N. Kiepert in Berlin, S. W. Lindeustraßc 11, III Tr. 
Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn in Braunschwcig.
	        

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