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Zeitschrift für Ethnologie, 39.1907

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Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 39.1907

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712237
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712237
Persistenter Identifier:
1537977969531
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 110.1985
Erscheinungsjahr:
1985
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorsatzblatt

Strukturtyp:
Vorsatzblatt
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 39.1907
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Chronologisches Inhaltsverzeichnis der einzelnen Hefte. Verzeichnis der Tafeln und Kartenbeilagen
  • Zeitschriftenheft: Bd. 39, 1907, Heft 1/2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 39, 1907, Heft 3
  • Baelz, E.: I. Abhandlungen und Vorträge. 1. Zur Vor- und Urgeschichte Japans
  • Frobenius, Leo: 2. Ethnologische Ergebnisse der ersten Reisen der Deutschen Inner-Afrikanischen Forschungs-Expedition
  • Belck, Waldemar: 3. Die Erfinder der Eisentechnik, insonderheit auf Grund von Bibeltexten
  • Pöch, Rudolf: 4. Reisen in Neu-Guinea in den Jahren 1904-1906. (Hierzu Tafel I und II.)
  • Protokoll: II. Verhandlungen. Ausserordentliche Sitzung vom 16. Mär 1907
  • Protokoll: Sitzung vom 23. März 1907
  • Protokoll: Sitzung vom 20. April 1907
  • Protokoll: Sitzung vom 25. Mai 1907
  • Zeitschriftenrezension: Ill. Literarische Besprechungen. Fülleborn, Friedrich, Das Deutsche Nyassa- und Ruwumagebiet, Land und Leute, nebst Bemerkungen über die Schire-Länder. (Deutsch- Ostafrika Bd. IX.)
  • Zeitschriftenrezension: Woltmann, L., Die Germanen in Frankreich
  • Zeitschriftenrezension: Much, Matthäus, Die Trugspiegelung orientalischer Kultur in den vorgeschichtlichen Zeitaltern Nord- und Mitteleuropas
  • Zeitschriftenrezension: Seger, H., Die Steinzeit in Schlesien. Teil I: Die Bandkeramik. Arch. für Anthropologie 1906
  • Zeitschriftenrezension: Haberlandt, Michael, Völkerkunde (Sammlung Göschen). 2. vermehrte und verbesserte Auflage
  • Zeitschriftenrezension: Denett, R. E., At the back of the black man's mind or notes on the kingly office in West Africa
  • Zeitschriftenrezension: Retzius, Gustaf, Das Affenhirn in bildlicher Darstellung
  • Zeitschriftenrezension: Batres, Leopoldo, a) Teotihuacan, Memoria que presenta L. B., Inspector general y conservador de los Monumentos arqueológ. de la Rp. Mex. al XV. congr. Intern. de Americanistas. México. 1906. b) Teotihuacán ò la Ciudad Sagrada de los Tolteca
  • Literaturverzeichnis: IV. Eingänge für die Bibliothek
  • Korrekturen: Berichtigungen und Zusatz zum Vortrag über Steinzeitliche Forschungen in Südtunesien (S. 138-181) von G. Schweinfurth
  • Zeitschriftenheft: Bd. 39, 1907, Heft 4/5
  • Zeitschriftenheft: Bd. 39, 1907, Heft 6
  • Literaturverzeichnis: Alphabetisches Inhaltsverzeichnis
  • Leerseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Werbung
  • Leerseite
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Literarische. Besprechungen. 
45 
3 
nur eine „scheinbar: reine Rasse“ ergeben. Das von Woltmann mit grossem Fleiss 
und Sorgfalt ausgeführte Aufsuchen germanischer Charaktere in der körperlichen Er- 
scheinung berühmter Persönlichkeiten känn nur die Überzeugung einer stattgefundenen 
Kreuzung, niemals das Vorhandensein reiner Abstammung hervorrufen. 
. J Die Vererbungsfühigkeit somatischer Merkmale ist bekanntlich ausserordentlich ver- 
schieden und von eigentümlich launischem Charakter; derselbe lässt sich wohl nur so 
erklären, dass dabei unübersichtliche, atavistische Einflüsse, unterstützt von der allgemeinen 
Accommodation, wirksam werden. Die Mischung der Charaktere bei geistig und körperlich 
hochstehenden; in der Geschichte rühmlich ‚genannten Persönlichkeiten spricht für den 
günstigen Einfluss einer stattgehabten Kreuzung, aber nicht für ein Ob. 
siegen der ,reinen Rasse*. 
Der Ausdruck „reine Rasse“ ist schon ein Widerspruch in sich selbst; denn im 
Unterschied von „Art“, der, man, als solche Begriffsbildung entstand, Unveränderlich- 
keit zusprach, sollte die ,Rasse* etwas Gewordenes, Veründerliches darstellen; 
die Arten für veründerlich zu halten, aber zugleich an die Ewigkeit der Rasse zu glauben 
(Kollmann), widerspricht der allgemein angenommenen Begriffsbildung. Wäre die Rasse 
wirklich ewig, so bedeutete dies eine Wiederherstellung des Artbegriffs im Sinne der 
Bystematiker; denn man müsste alsdann die Rasse als Art bezeichnen. Die Rasse 
bleibt „ewig“, solange sich die Daseinsbedingungen nicht ändern und 
günstige Vermischungen ferngehalten werden; es entsteht eine neue, sobald 
diese Verhältnisse sich ändern, 
Woltmann würde sicherlich im weiteren Verlauf seiner emsigen Studien manche 
der allzu sehroffen Ecken seiner Weltanschauung abgeschliffen haben; jedenfalls war er 
eifrig bemüht, weitere Erfahrungen zu sammeln. So plante er schon eine neue Forschungs- 
reise im südlichen Frankreich, um auch dort den Spuren des Germanentums nachzugehen, 
als der unerbittliche Tod ihn so jàh dahinriss. 
Als einem Mann von seltener Überzeugungstreue, . unermüdlichem Forschungsdrang 
und grosser Liebenswürdigkeit im Verkehr wird ihm gewiss allseitig ein ehrendes Gedenken 
bewahrt bleiben. Gustav Fritsch, 
Ts 
i | 
Much, Matthäus, Die Trugspiegelung orientalischer Kultur in den vor- 
geschichtlichen Zeitaltern Nord- und Mitteleuropas. Mit 50 Abbildungen 
im Text. Jena: H. Costenoble 1907. 8°. 
Mit Fug und Recht tritt der Verf. entschieden gegen die Geringschätzung kultureller 
Leistungen der ältesten Bewohner Europas auf, wie sie Sophus Müller in seiner „Ur- 
geschichte Europas“ zu begründen gesucht hat. Die vorliegende Streitschrift beschäftigt 
sich daher‘ hauptsächlich mit den Zeugnissen für die Begabung der Menschen, welche die 
prähistorische Kultur in unserem Erdteile hinterlassen haben. Im ersten Kapitel wird 
durch einen Vergleich ägyptischer und amerikanischer Kulturerzeugnisse der Beweis ge- 
liefert, dass Ahnlichkeit zweier Objekte bestehen kann, wo eine Entlehnung absolut aus- 
geschlossen ist. In den beiden folgenden Abschnitten wird die Entwicklung der euro- 
päischen Steinzeit kurz dargestellt, um den Nachweis zu führen, dass dieselbe ,boden- 
ständig“ und die Annahme ihrer Entlehnung aus dem Orient, wie Sophus Müller 
behauptet, weder notwendig sei, noch durch die Tatsachen begründet werde. Dasselbe 
wird im vierten und fünften Abschnitt für die Kupfer- und frühe Bronzezeit und im 
sechsten auch für den Gräber- und Ahnenkult zu erweisen gesucht. 
Fragt man nun, wie es môglich ist, dass zwei so gewissenhafte Forscher und so 
gründliche Kenner der Vorgeschichte zu so entgegengesetzten Ergebnissen gelangen 
konnen, so findet man, dass beide die Lücken unseres Wissens durch subjektive, noch un- 
bewiesene Annahmen zu überbrücken suchen und dabei entschieden übertreiben. So leitet 
Müller z. B. die nordische Steinzeit vom Orient her, weil er in den Megalithen nur eine 
barbarisehe Nachbildung der Kuppelgräber von Mykenae sieht, was durchaus nicht be- 
wiesen ist, — wührend Much wiederum die Herkunft des Kupfers in der ersten euro- 
päischen Metallzeit aus Grossbritannien behauptet, — was ebensowenig erwiesen ist.
	        

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