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Zeitschrift für Ethnologie, 110.1985

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Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 110.1985

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712237
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712237
Persistenter Identifier:
1537977969531
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 110.1985
Erscheinungsjahr:
1985
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 110, 1985, Heft 2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Das traditionelle System der Oase Siwa (Ägypten)
Sonstige Person:
Bliss, Frank
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 110.1985
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 110, 1985, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 110, 1985, Heft 2
  • Nachtigall, Horst: I. Abhandlungen und Vortrage Darwinism and Anthropology
  • Fischer, Hans: Studienanfänger in Hamburg: Ergebnisse von Befragungen
  • Bliss, Frank: Das traditionelle System der Oase Siwa (Ägypten)
  • Hartmann, Roswith: Zur sogenannten "romana" im Andengebiet
  • Leerseite
  • Oberem, Udo: Die Reaktion im nördlichen Teil des Inkareiches auf den Aufstand des Inca Manco 1536
  • Idoyaga Molina, Anatilde: El Payák Una Estructura Mitica-Religiosa Del Mundo Pilaga
  • Leerseite
  • Frembgen, Jürgen: Ökonomischer Wandel in Nager (Nordpakistan)
  • Krause, Gernot: Warum orientiert sich die Entwicklungspolitik nicht stärker an der Ethnologie?
  • Zeitschriftenrezension: III. Buchbesprechungen und Bibliographien Berg, Eberhard: Zwischen den Welten: Anthropologie und Aufklärung und das Werk Georg Försters. Beiträge zur Kulturanthropologie, o. Nr
  • Zeitschriftenrezension: Somogyi, Tamar: Die Schejnen und die Prosten: Untersuchungen zum Schönheitsideal der Ostjuden in bezug auf Körper und Kleidung unter besonderer Berücksichtigung des Chassidismus. Kölner Ethnologische Studien, Band 2
  • Zeitschriftenrezension: Digard, Jean-Pierre: Techniques des nomades baxtyâri d'Iran
  • Zeitschriftenrezension: Ibsen al-Faruqi, Lois: An Annotated Glossary of Arabic Musical Terms
  • Zeitschriftenrezension: Scheven, Albert: Swahili Proverbs: Nia zikiwa, kilicho mbali huja
  • Zeitschriftenrezension: Schild, Ulla (Hrsg.): The East African Experience: Essays on English and Swahili Literature. Mainzer Afrika-Studien, Band 4
  • Zeitschriftenrezension: Hartmann, Richard: Afrikanische Bildungsgeschichte - das Beispiel Sambia
  • Zeitschriftenrezension: Aumüller, Ingeborg: Dekolonisation und Nationwerdung in Sansibar: Prozesse zur Unabhängigkeit und territorialen Integration. Afrikastudien Band 105
  • Zeitschriftenrezension: Jäcklein, Klaus: Los Popolocas de Tepexi (Puebla): Un estudio etnohistorico. Das Mexiko-Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Band 15
  • Zeitschriftenrezension: Huppertz, J.: Mobul: der Stammvater der Kambot-Leute in Nordost-Neuguinea
  • Zeitschriftenrezension: Munoz Camargo, Diego: Descripción de la ciudad y provincia de Tlaxcala de las Indias del Mar Océano para el buen gobierno y ennoblecimiento délias. Herausgegeben von René Acuna. (Faksimile der Handschrift)
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Das traditionelle politische System der Oase Siwa (Ägypten) 
Von 
Frank Bliss 
Die ägyptische Oase Siwa stellt mit ihren rund 7500 Einwohnern den östlich 
sten Ausläufer des berberischen Kulturraumes dar. Über 200.000 Dattelpalmen 
und fast 50.000 Olivenbäume bilden die wirtschaftliche Grundlage der verkehrs 
mäßig immer noch nicht erschlossenen Oase. Als ethnische Minderheit im ägypti 
schen Staat sind die Siwaner stolz auf ihre eigenständige Vergangenheit, ihren 
Volksglauben und die von den Sitten der Niltalfellahen abweichenden anderen 
Kulturelemente. Dem entgegen stehen die Bemühungen der Zentral Verwaltung in 
Cairo, die Eigenständigkeit einzelner ethnischer Gruppen zugunsten einer 
ägyptisch-arabischen Nationalkultur zurückzudrängen. Die Einführung des na 
tionalen Bildungswesens mit der für die Oasenbewohner bis vor wenigen Jahren 
unbekannten arabischen Sprache zeigt, daß diese Strategie von einigem Erfolg 
gekrönt wird, wenngleich die Entwicklung wesentlich langsamer vonstatten geht 
als geplant. Vor allem die Frauen garantieren auf Jahrzehnte die Fortexistenz des 
Siwi 1 in der Oase, und es wird immer deutlicher, daß „Entwicklung“ im moder 
nen Sinne nicht unaufhaltbar ist. 
7. Einführung 
Unsere Kenntnisse über die Oase Siwa verdanken wir weitgehend Reisenden 
oder Verwaltungsbeamten, die vor allem die Kuriositäten ausmalten und immer 
wieder anführten (besonders L. Robecchi-Bricchetti 1889 und 1900, aber auch 
Stanley 1911, C.D. Beigrave 1923, Falls 1910 und 1911 u.a.). Zu jener Zeit war 
Siwa bereits ja nach Zeitpunkt der Berichte fast 100 Jahre unter ägyptischer Kon 
trolle, nachdem die Oase 1820 durch Hassan-Bey erobert wurde (vgl. Toussoun 
1942). Das traditionelle politische System war in Auflösung begriffen und bis auf 
Wenige Elemente wie die öffentliche Sozialverwaltung (balt al-mäl) längst in die 
Hände von Niltalbewohnern übergegangen. Über die Phase von der islamischen 
Eroberung, die je Gewichtung der Fakten zwischen 1048 (Mitwally 1952: 127), 
Um H50 (Rohlfs 1885: 109) oder erst in das 14. Jahrhundert zu datieren ist (v. 
Minutoli 1824: 94), bis hin zum Jahre 1820 fehlen genaue Informationen zur po- 
1 Die Umschrift aus dem Berberischen (Siwi) bzw. Arabischen erfolgte in Anlehnung an die eng 
lische Schreibweise (z.B. g = gh, s = sh, b = kh), in der die meisten Quellen veröffentlicht sind. Im 
deutschen geläufige Wörter werden in der hier üblichen Form wiedergegeben (Scheich, Hedschra). 
Da im Siwi zahlreiche arabische Wörter verfälscht worden sind, können die dem Siwa-Manuskript 
e ntnommenen Termini von der Schreibweise, wie sie in gängigen Wörterbüchern abgedruckt sind, ab- 
' Ve ichen.
	        

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