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Sociologus, N.F. 35/37.1985/87

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Sociologus, N.F. 35/37.1985/87

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714810
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714810
Persistenter Identifier:
BV043551281
Titel:
Sociologus
Untertitel:
journal for social anthropology
ISSN:
0038-0377
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Duncker & Humblot
Erscheinungsjahr:
1932
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712193
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712193
Persistenter Identifier:
1534339765395
Titel:
Sociologus, N.F. 35/37.1985/87
Erscheinungsjahr:
1987
Signatur:
LA 6467
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
35. Jahrgang, 1985, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Sonstiges

Strukturtyp:
Sonstiges
Titel:
Announcement
Sonstige Person:
Malm, Krister
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 31=56.1983
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: N. F. Bd. 31, 1983, Heft 1
  • Koch, Gerd: [Nachruf für Hans Nevermann]
  • Herrmann, Bernd: Bemerkungen zu den beiden Mumien von der Torres-Straße im Berliner Völkerkunde-Museum
  • Krüger, Norbert: Selbstmord in Samoa
  • Probst, Peter: Beobachtung und Methode. Johann Stanislaus Kubary als Reisender und Ethnograph im Spiegel seiner Briefe an Adolf Bastian
  • Hagemann, Almut: Bootsbau in Mali
  • Leerseite
  • Schienerl, Peter W.: Vom Amulett zum Schmuckstück. Zur Typologie der ägyptischen Zu'Ra-Amulette
  • Ben-Amos, Paula: Who is the Man in the Bowler Hat? Emblems of Identity in Benin Royal Art
  • Leerseite
  • Graulich, Michel: Vues obliques et trois dimensions dans l'art Maya
  • Leerseite
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: N. F. Bd. 31, 1983, Heft 2
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

112 
Hagemann, Bootsbau in Mali 
sich auf halbem Wege zwischen Gao und Gourao zum Kampf, der unentschieden 
ausgeht. Darauf folgt eine jahrelang andauernde Feindschaft und gleichzeitige 
Annäherung (Fono heiratet eine Tochter Faran Makas), während derer beide in 
Gao leben. Der wiederaufgenommene Kampf endet letztlich damit, daß sie sich 
in ihren Booten verfolgen, sich durch Blicke gegenseitig verletzen, was zur Folge 
hat, daß Faran Мака erkrankt und nach kurzer Zeit (in Bamba) stirbt und Fono 
sich in einen Affen verwandelt. In diesem Zusammenhang werden auch ihre 
Boote beschrieben: Faran Мака hat ein Boot aus vernähten Holzstücken, was 
von einem Bruder seiner Mutter, namens Bilali Tabakali, in Sakoera, nicht weit 
von Tillaberi hergestellt wurde. Zur Herstellung wurden 3 Monate benötigt. Es 
nennt sich „kalakoene“ (= „wo gehst du hin“) und ist ein magisches Boot, das 
den Anweisungen seines Herren folgt. Es wird von 100 Lehrlingen Faran 
Makas gepaddelt und faßt 333 Flußpferde. Fonos Boot ist aus einem Stück bzw. 
Baumstamm gearbeitet, es wurde von Fono selbst hergestellt und faßt ebenfalls 
100 Lehrlinge und 333 Flußpferde. — Soweit die mythische Darstellung. 
Die Person des Faran Мака aus diesem Mythos läßt sich aufgrund zahlreicher 
Einzelheiten als der von Delafosse 40 , Rouch 41 und Tymowski 42 43 erwähnte Faran 
Мака Bote wiedererkennen. Er war nach ihren Aussagen der Anführer einer 
Gruppe von Sonrhai-Fischern, die vom Süden flußaufwärts wanderten, Gao 
gründeten und im 7. Jahrhundert im Delta „bis an den See Debo zogen, wo sie 
zwar mit den dort ansässigen Soninke-Bozo zusammenstießen, sich aber doch 
das Recht zur ungestörten Ausübung ihres Gewerbes sicherten“ 44 / 44 . 
Zum Bau des ersten genähten Plankenbootes in Djenne wurde mir folgender 
Mythos erzählt: — Ein alter, weiser Bootsbauer aus der Familie Kontao befin 
det sich etwa 3 Tagesmärsche von Djenne entfernt in einem Wald auf der Suche 
nach geeigneten Holzstangen für sein Netz. Er trifft dabei auf den „Teufel 
Samarus“ (eine nur mit den islamischen Marabuten in Kontakt stehende mytho 
logische Gestalt), der dabei ist, ein Boot aus Holzstücken und Schnur zusammen 
zusetzen. Kontao beobachtet genau den Bauvorgang, nimmt sein Wissen mit 
nach Djenne und beginnt dort diese neuartige Technik anzuwenden. Er ist 
damit sehr erfolgreich, da für den Handelsverkehr große Transportboote ge 
braucht werden. — 
40 vgl. Delafosse 1972, S. 63. 
41 vgl. Rouch 1950, S. 7, 8. 
42 vgl. Tymowski 1974, S. 14. 
43 Westermann 1952, S. 92. 
44 Lediglich Cissoko (1975, S. 156) interpretiert die Mythologie um Faran Мака und 
sein Verhältnis zu Fono etwas anders, als ich es hier wiedergegeben habe.
	        

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