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Zeitschrift für Ethnologie, 7.1875

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Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Zeitschrift für Ethnologie, 7.1875

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714810
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714810
Persistenter Identifier:
BV043551281
Titel:
Sociologus
Untertitel:
journal for social anthropology
ISSN:
0038-0377
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Duncker & Humblot
Erscheinungsjahr:
1932
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712193
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712193
Persistenter Identifier:
1534339765395
Titel:
Sociologus, N.F. 35/37.1985/87
Erscheinungsjahr:
1987
Signatur:
LA 6467
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
37. Jahrgang, 1987, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Schlesier, Erhard: Me'udana (Südost-Neuguinea). Teil 2: Das soziale Leben
Sonstige Person:
Fülleborn, Susanne
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 7.1875
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Inhaltsverzeichnis: Verzeichniss der Tafeln
  • Korrekturen: Druckfehler-Berichtigung [zu S. 261 u. 269]
  • Hildebrandt, Johann Maria: Vorläufige Bermerkungen über die Sómal. Hierzu Tafel I und II [Teil 1/2]
  • Bastian, Adolf: Australien und Nachbarschaft. (Fortsetzung.) (Fortsetzung folgt.) [Teil 3/4]
  • Kuchenbuch, Franz: Funde und Fundorte von Resten aus vorhistorischer Zeit in der Umgegend von Müncheberg, Mark Brandenburg
  • Stein, F. von: Die Skopzensekte in Russland, in ihrer Entstehung, Organisation und Lehre. Nach den zuverlässigsten Quellen dargestellt
  • Bastian, Adolf: Miscellen und Bücherschau
  • Mannhardt, Wilhelm: Die lettischen Sonnenmythen. (Fortsetzung folgt.) [Teil 1/3]
  • Meyer, K. F.: Die Sieben vor Theben und die chaldäische Woche. Als Beitrag zur Begründung einer Wissenschaft der vergleichenden Mythologie und Religionsgeschichte. I. Allgemeine Einleitesätze [Teil 1/3]
  • Bastian, Adolf: Völkerkreise in Afrika
  • Bastian, Adolf: Australien und Nachbarschaft. (Fortsetzung.) (Fortsetzung folgt.) [Teil 4/4, keine Fortsetzung in Zeitschrift]
  • Literaturverzeichnis: Uebersicht der Literatur für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte im J. 1874. Zusammengestellt von W. Koner
  • Miscellen und Bücherschau
  • Mannhardt, Wilhelm: Die lettischen Sonnenmythen. (Fortsetzung.) (Schluss folgt.) [Teil 2/3]
  • Lorange, Anders: Ueber Spuren römischer Cultur in Norwegens älterem Eisenalter. (Schluss folgt.) [Teil 1/2]
  • Miscellen und Bücherschau
  • Mannhardt, Wilhelm: Die lettischen Sonnenmythen. (Schluss.) [Teil 3/3]
  • Lorange, Anders: Ueber Spuren römischer Cultur in Norwegens älterem Eisenalter. Schluss. [Teil 2/2]
  • Miscellen und Bücherschau
  • Korrekturen: Infolge nicht deutlichen Manuscripts und der Unmöglichkeit, dem Autor Correctur der Druckbogen zu senden, hat sich leider in die Dalton-Flex'sche Ethnologie Bengalens eine ungewöhnliche grosse Anzahl Druckfehler eingeschlichen, deren Verzeichniss wir nachstehend publiciren. [Artikel s. Bd. 5.1873 u. Bd. 6.1874]
  • Leerseite
  • Stein, F. von: Die Mongolen
  • Stein, F. von: Die Tanguten
  • Schwartz, Wilhelm: Die neuste, durch die deutsche anthropologische Gesellschaft veranlasste Sagenbildung. Eine anthropologisch-mythologische Studie
  • Lyttelton Annesley: Erzählungen im Astor-Thal, Kashmir
  • Schwartz, Wilhelm: Zum Ursprung der Gebräuche der Urzeit. Miscelle
  • Miscellen und Bücherschau
  • Zeitschriftenheft: Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Jahrgang 1875
  • Vorsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Die' Mongolen. 355 
Der Chalat der Frauen weicht im Schnitte etwas von dem der Männer 
ab und wird ohne Gürtel getragen; gewöhnlich ziehen sie noch eine Art 
Kamisol ohne Aermel darüber. Uebrigens sind der Schnitt des Kleides und 
die Haartracht in den verschiedenen Theilen der Mongolei verschieden, 
Die allgemeine Wohnung der Mongolen ist das Filzzelt oder die Jurte 
(gyr), von einer Form, die in allen Theilen ihrer Heimath, selbst in den ent- 
ferntesten, eine und dieselbe ist. Jede Jurte ist rund und hat einen konischen 
Obertheil in welchem sich das Rauch- und Luftoch befindet. Die Seiten 
des Zeltes werden aus Holzstiben gebildet,') welche derartig mit einander 
verbunden sind, dass sie auseinandergezogen ein quadratfórmiges Gitterwerk 
von einem Fuss im Durchmesser bilden. Beim Aufstellen des Zeltes werden 
mehrere solcher Gitter mit Stricken zusammenssbunden, doch bleibt an einer 
Seite eine Stelle offen, in welche die hölzerne Thür von drei Fuss Höhe bei 
etwas geringerer Breite gestellt wird, durch die man in das Innere des Zeltes 
hineinschlüpft. Letzteres hat eine verschiedene Grösse, gewöhnlich aber 12 
bis 15 Fuss im Durchmesser und ist bis zum Rauchloch ungefähr 10 Fuss 
hoch. Oberhalb der Seitengitter und der Thür. werden Stäbe vermittelst 
Schlingen an die Spitzen der Gitter befestigt und mit den freien Enden in 
die Löcher eines aus hölzernen Reifen angefertigten Ringes gesteckt. Dieser 
Ring nimmt die Stelle in der Mitte der Jurte ein, hat 3 bis 4 Fuss im Durch- 
messer und bildet die obere Oeffnung und das Rauchloch. 
Wenn das ganze Holzgestel des Zeltes aufgestellt und mit Stricken ge- 
hörig befestigt ist, wird es von allen Seiten mit Filzdecken, im Winter ge- 
wohnlich doppelt umwickelt. Ueber die Thir und das Rauchloch werden 
Filzdecken gehängt und — die Wohnung ist fertig. Im Inneren derselben, 
gerade in der Mitte, wird der Herd angebracht; auf der dem Eingange gegen- 
überliegenden Seite werden die Burchanen (Gótter) aufgestellt; seitwárts findet 
allerlei Hausgeràth Platz. Rings um den Herd, auf welchem den ganzen Tag 
Feuer brennt, werden Filzdecken und in den Jurten Wohlhabender sogar 
Teppiche gelegt, die zum Sitzen und Schlafen benutzt werden. Ausserdem 
werden im Innern die Seiten der Jurten, die reichen Personen, besonders 
Fürsten, gehóren, m t baumwollenen, zuweilen sogar mit seidenen Stoffen be- 
hängt und hölzerne Fussböden hergestellt. Dem wenig anspruchsvollen No- 
maden kann seine Jurte durch nichts ersetzt werden. Er kann sie schnell 
auseinandernehmen und auf eine andere Stelle versetzen, und sie gewährt ihm 
zugleich Schutz gegen Kälte, Hitze und jede Unbill der Witterung. In der 
That ist es im Filzzelt, wenn das Feuer auf dem Herde brennt, selbst beim 
strengsten Froste ziemlich warm. Zur Nacht wird das Rauchloch mit seiner 
Filzdecke verschlossen und das Feuer ausgelöscht; wenn die Temperatur in 
solchem Filzzelt auch nicht gerade eine hohe ist, so ist es in demselben 
!) Das zu den Jurten nöthige Holz erhalten die Mongolen vorzugsweise aus dem holzreichen 
Theile von Chalcha, 
on*
	        

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