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Sociologus, N.F. 35/37.1985/87

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Sociologus, N.F. 35/37.1985/87

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714810
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714810
Persistenter Identifier:
BV043551281
Titel:
Sociologus
Untertitel:
journal for social anthropology
ISSN:
0038-0377
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Duncker & Humblot
Erscheinungsjahr:
1932
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-712193
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712193
Persistenter Identifier:
1534339765395
Titel:
Sociologus, N.F. 35/37.1985/87
Erscheinungsjahr:
1987
Signatur:
LA 6467
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
35. Jahrgang, 1985, Heft 2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Nutini, Hugo G. und Betty Bell, Ritual Kinship. The Structure and Historical Development of the Compadrazgo System in Rural Tlaxcala, Vol. I
Sonstige Person:
Hauschild, Thomas
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sociologus
  • Sociologus, N.F. 35/37.1985/87
  • Zeitschriftenheft: 35. Jahrgang, 1985, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: 35. Jahrgang, 1985, Heft 2
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt / Contents
  • Bargatzky, Thomas: Wörter, Frauen und Familien. Über einige Probleme bei der Rekonstruktion des traditionellen samoanischen Gesellschaftssystems
  • Forth, Gregory: Layia (FZS, ZH, m.s.): The Evolutionary Implications of Some Sumbanese Affinal Terms
  • Soen, Dan: The Bedouin in Israel – Political Organisation and Behaviour in a Tribal Sedentary Population
  • Kensok, Peter: Initiation in einem modernen Kleinhandwerk in Westafrika: Die Fitter in Ghana
  • Zeitschriftenrezension: Emotion and Reason in American Indian Studies
  • Protokoll: Die gemeinsame Tagung der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde, der Österreichischen Ethnologischen Gesellschaft und der Anthropologischen Gesellschaft in Wien vom 7.– 1. Oktober 1985 in Lübeck
  • Zeitschriftenrezension: Best, Günther: Nomaden und Bewässerungsprojekte – eine Studie zum rezenten Wandlungsprozeß der Eheform und Familienstruktur bei den Turkana am oberen Turkwell, Nordwest-Kenia
  • Zeitschriftenrezension: Nutini, Hugo G. und Betty Bell, Ritual Kinship. The Structure and Historical Development of the Compadrazgo System in Rural Tlaxcala, Vol. I
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: 36. Jahrgang, 1986, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: 36. Jahrgang, 1986, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: 37. Jahrgang, 1987, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: 37. Jahrgang, 1987, Heft 2
  • Farbkeil

Volltext

190 
Buchbesprechungen 
afrikanischen Hirtenvölker und des modernen Kulturwandels bei ihnen an 
dieser Untersuchung nicht vorbeikommen. 
Jürgen Jensen, Hamburg 
Nutini, Hugo G. and Betty Bell: Ritual Kinship. The Structure and Historical 
Development of the Compadrazgo System in Rural Tlaxcala, Vol. I, Prince- 
ton (N. J.), Princeton University Press, 1982. 494 pp. Index, Glossar. Preis: 
37 $ (Leinen) bzw. 15 $ (paperback). 
Im Zeichen rapiden Kultur wandeis und der Verstädterung auch entlegen 
ster Gebiete der Dritten Welt wendet sich die Ethnologie zunehmend von 
traditionellen Verwandtschaftsstudien ab. In den Vordergrund tritt die Ana 
lyse informeller, auf freier Vereinbarung beruhender Sozialbeziehungen 
(Netzwerkanalyse), der Klassenstrukturen und (z. B.) freier Assoziationen. 
Dabei wächst die Gefahr, daß die Ethnologie ihre Eigenständigkeit aufgibt, 
indem sie bewährte Perspektiven und Begrifflichkeiten übereilt vernachläs 
sigt zugunsten scheinbar neuer Sichweisen, die sich aber oft nur als „alte 
Hüte“ der soziologischen und psychologischen Stadtforschung der 20er Jahre 
erweisen. Die Untersuchung von Gebieten, in denen forcierter Kulturwandel 
und Synkretismus seit Jahrhunderten zur vorherrschenden Erfahrung wur 
den, kann diese Illusion einer völligen Auflösung der Tradition in die Mo 
derne jedoch zweifelhaft machen. Bei Mittelmeer- und Lateinamerikastudien 
haben herkömmliche „tribalistische“ Konzepte der Ethnologie jedenfalls noch 
nicht ausgedient. 
Lateinamerikanische „rituelle Verwandtschaft“ (hier: Patenschaft) zum Bei 
spiel ist — so Nutini und Bell in ihrer umfassenden Studie — nur verstehbar 
als Äquivalent „des Verwandtschaftssystems von Stammesgesellchaften“ 
(S. 11). Entsprechend ist das Vorgehen der Autoren bei der Beschreibung von 
Patenschaftsbeziehungen in Tlaxcala, Mexiko (Kap. 1 - 6), noch bestimmt 
von der Herausarbeitung einiger Grundformen, was an die Analyse z. B. 
spezieller Heiratsformen erinnert. Zum Angelpunkt der Betrachtung werden 
aber hier schon die Rituale und die einzelnen Beteiligten an sich und nicht — 
wie bei Verwandtschaftsstudien üblich — die Qualität der zugrundeliegenden 
sozialen Beziehungen. Auch den Leser, der schon mit südeuropäischen Paten 
schaftssystemen vertraut ist, muß dabei die ungeheure Menge ritueller Akte 
beeindrucken, die in Mexiko zur Herausbildung von Gemeinschaftsgefühl 
zwischen Einzelpersonen und Gruppen im Zeichen des gegenseitig ange 
wendeten Terminus „Gevatter“ (compadre, comadre) Anlaß geben können. 
Nutini und Bell unterscheiden Taufe, Erstkommunion, Firmung und Heirat 
als „Sakramente“, d.h. als Situationen, in denen auch kirchlicherseits ein 
Pate oder Zeuge vorgesehen ist, von zahlreichen „nichtsakramentalen“ For 
men wie: Patenschaft kleiner Mädchen für ganze Dörfer, wo sie zu Weih 
nachten das Jesusbild in der Krippe betten; Patenschaften für heilige Bilder 
und Kirchenmobiliar oder die Einführung junger Frauen in die Gruppe der 
Heiratsfähigen; Patenschaften zu Reinigungsritualen bei Krankheit und 
Schwangerschaft, ganz zu schweigen von einer Reihe sekundärer Formen wie 
Patenschaften für die Silberhochzeit oder neue Autos. 
Die Autoren geben jeweils eine ausführliche Beschreibung der insgesamt 
einunddreißig verschiedenen Möglichkeit und legen dabei besonderes Gewicht 
auf die genaue Beschreibung der Rituale, der dabei geäußerten formelhaften
	        

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