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Zeitschrift für Volkskunde, 71/72.1975/76

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Volkskunde, 71/72.1975/76

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711897
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711897
Persistenter Identifier:
1515154324621
Titel:
Anthropos, 93.1998
Erscheinungsjahr:
1998
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 93, 1998, Heft 1-3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Pele and Hi'iaka. The Hawaiian-Language Newspaper Series
Sonstige Person:
Charlot, John
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
  • Zeitschrift für Volkskunde, 71/72.1975/76
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: 71. Jahrgang 1975, I. Halbjahresband
  • Zeitschriftenheft: 71. Jahrgang 1975, II. Halbjahresband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Assion, Peter: Zur Kritik einer parapsychologischen Volkskunde
  • Wimmer, Wolf: Parapsychologie, Aberglaube und Verbrechen
  • Korff, Gottfried: Politischer "Heiligenkult" im 19. und 20. Jahrhundert
  • Köhle-Hezinger, Christel: Konfession als Forschungsproblem
  • Zeitschriftenrezension: Wörterbuch der deutschen Volkskunde. Begründet v. Oswald A. Erich u. Richard Beitl. 3. Aufl., neu bearbeitet v. Richard Beitl unter Mitarbeit v. Klaus Beitl (Kröners Taschenausgabe, Bd. 127)
  • Zeitschriftenrezension: Holm Sundhaussen, Der Einfluß der Herderschen Ideen auf die Nationsbildung bei den Völkern der Habsburger Monarchie (Buchreihe der Südostdeutschen Historischen Kommission, Bd. 27)
  • Zeitschriftenrezension: Hermann Gerstner, Brüder Grimm in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
  • Zeitschriftenrezension: Bernhard Badura, Klaus Gloy, Soziologie der Kommunikation. Eine Textauswahl zur Einführung (Problemata, 11). Franz Dröge, Rainer Weissenborn, Henning Haft, Wirkungen der Massenkommunikation (Fischer Athenäum Taschenbücher, Sozialwissenschaften 4024). Karl Held, Kommunikationsforschung - Wissenschaft oder Ideologie? Materialien zur Kritik einer neuen Wissenschaft (Reihe Hanser, 121)
  • Zeitschriftenrezension: Alfred L. Baldwin, Theorien primärer Sozialisationsprozesse. Aus dem Amerikanischen von Dietrich Eggert (Beltz Studienbuch, Bd. 54 u. 55). Hans-Peter Frey, Theorie der Sozialisation. Integration von system- und rollentheoretischen Aussagen in einem mikrosoziologischen Ansatz (Sozialisation und Kommunikation, Bd. 1). Dietmar Kamper (Hrsg.), Sozialisationstheorie (Studienführer zur Einführung in das kritische Studium der Erziehungs- und Sozialwissenschaften, zugl. Schriften des Willmann-Instituts München, Wien). Heinz Walter (Hrsg.), Sozialisationsforschung. Bd. 1: Erwartungen, Probleme, Theorieschwerpunkte; Bd. 2: Sozialisationsinstanzen, Sozialisationseffekte; Bd. 3: Sozialökologie - neue Wege in der Sozialisationsforschung (problemata, Bd. 25, 26 u. 27)
  • Zeitschriftenrezension: Ursula Gray, Das Bild des Kindes im Spiegel der altdeutschen Dichtung und Literatur. Mit textkritischer Ausgabe von Metlingers "Regiment der jungen Kinder" (Europäische Hochschulschriften, R. I, Bd. 91)
  • Zeitschriftenrezension: Franz Pietsch, Geschichte der gelehrten Bildung in Kulmbach von den Anfängen bis zur Gegenwart. (Die Plassenburg, Bd. 33)
  • Zeitschriftenrezension: Hannes Kopp, Erziehung im Wandel. Kindererziehung in den Jahren um 1890 und 1970 im Spiegel je einer deutschschweizerischen Familienzeitschrift. Aussagenanalyse und Interpretation (Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde, Bd. 55)
  • Zeitschriftenrezension: Psi und Psyche. Neue Forschungen zur Parapsychologie. Hrsg. v. Eberhard Bauer. Festschrift Hans Bender
  • Zeitschriftenrezension: Hans Bender, Verborgene Wirklichkeit. Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. Hrsg. v. Eberhard Bauer
  • Zeitschriftenrezension: Ostjakische Heldenlieder. Aus József Pápay's Nachlaß. Hrsg. v. István Erdélyi (Pápay-Bibliothek, 1)
  • Zeitschriftenrezension: Kroatische Volksmärchen. Hrsg. von Maja Boskovic-Stulli. Übersetzt von Wolfgang Eschker und Vladimir Milak (Die Märchen der Weltliteratur). Albanische Märchen. Hrsg. und übersetzt von Martin Camaj und Uta Schier-Oberdorffer (Die Märchen der Weltliteratur). Westafrikanische Märchen. Hrsg. und übersetzt von Ulla Schild (Die Märchen der Weltliteratur). Provenzalische Märchen. Hrsg. und übersetzt von Felix Karlinger und Gertrude Gréciano (Die Märchen der Weltliteratur). Südfranzösische Sagen. Hrsg. und übersetzt von Felix Karlinger und Inge Übleis (Europäische Sagen, 9). Tochter des Zitronenbaums. Märchen aus Rhodos. Aus der Sammlung Anastásios Vróndis und der eigenen hrsg. von Marianne Klaar (Das Gesicht der Völker, 38). Elli Zenker-Starzacher, Der Senavogel und andere Kärntner Märchen. Walter Kainz, Weststeirische Sagen, Märchen und Schwänke. Mit einem Geleitwort von Hanns Koren. Peter Schütz, Sagen aus Weikertschlag und Umgebung. Aufgezeichnet in eigener Feldforschung (Waidhofener Museumsschriften, 4). Oskar Moser, Die Sagen und Schwänke der Apollonia Kreuter. Leben und Überlieferungen einer Kärntner Volkserzählerin. Siegfried Neumann, Eine mecklenburgische Märchenfrau. Bertha Peters erzählt Märchen, Schwänke und Geschichten. Plattdeutsche Legenden und Legendenschwänke. Volkserzählungen aus Mecklenburg. Hrsg. von Siegfried Armin Neumann. Bayerische Schwänke, "dastunka und dalogn". Hrsg. von Günther Kapfhammer. Kristin Bunsen, Günther Kapfhammer, Altmünchner Stadtsagen. Märchen der europäischen Völker. Unveröffentlichte Quellen. Im Auftrage der Gesellschaft zur Pflege des Märchengutes der europäischen Völker hrsg. von Christian Jenssen, Bd. 9
  • Zeitschriftenrezension: Märchenwelt des Preußenlandes. Hrsg. v. Alfred Cammann (Heimat und Volkstum. Bremer Beiträge zur niederdeutschen Volkskunde, 1973)
  • Zeitschriftenrezension: Peter Assion, Weiße, Schwarze, Feurige. Neugesammelte Sagen aus dem Frankenland
  • Zeitschriftenrezension: Alois Senti, Sagen aus dem Sarganserland (Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde, Bd. 56)
  • Zeitschriftenrezension: Otto Blehr, Folketro- og sagnforskning [Volksglaubens- und Sagenforschung] (Scandinavian University Books)
  • Zeitschriftenrezension: Popol Vuh. Das Buch des Rates. Mythos und Geschichte der Maya. Aus dem Quiché übertragen und erläutert von Wolfgang Cordan
  • Zeitschriftenrezension: Volker Roloff, Reden und Schweigen. Zur Tradition und Gestaltung eines mittelalterlichen Themas in der französischen Literatur (Münchener Romanistische Arbeiten, H. 34)
  • Zeitschriftenrezension: Heinz Mundschau, Sprecher als Träger der "tradition vivante" in der Gattung "Märe" (Göppinger Arbeiten zur Germanistik, Nr. 63)
  • Zeitschriftenrezension: Ulrich Wyss, Theorie der mittelhochdeutschen Legendenepik (Erlanger Studien, 1)
  • Zeitschriftenrezension: Edgar Marsch, Biblische Prophetie und chronographische Dichtung. Stoff und Wirkungsgeschichte der Vision des Propheten Daniel nach Dan. VII (Philologische Studien und Quellen, H. 65)
  • Zeitschriftenrezension: Manfred Derpmann, Die Josephgeschichte. Auffassung und Darstellung im Mittelalter (Beihefte zum "Mittellateinischen Jahrbuch", 13)
  • Zeitschriftenrezension: Gerhard Heilfurth, Der Wald als "Fundort" und "Schauplatz" in den Bergbausagen des deutschen Sprachgebietes (Leobener Grüne Hefte, H. 138)
  • Zeitschriftenrezension: Popularität und Trivialität. Fourth Wisconsin Workshop. Herausgegeben von Reinhold Grimm und Jost Hermand (Wissenschaftliche Paperbacks, Literaturwissenschaft)
  • Zeitschriftenrezension: Rolf Engelsing, Zur Sozialgeschichte deutscher Mittel- und Unterschichten (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, 4). Rolf Engelsing, Analphabetentum und Lektüre. Zur Sozialgeschichte des Lesens in Deutschland zwischen feudaler und industrieller Gesellschaft. Rolf Engelsing, Der Bürger als Leser. Lesergeschichte in Deutschland 1500 bis 1800
  • Zeitschriftenrezension: Adolf Dresler, Kalender-Kunde. Eine kulturhistorische Studie
  • Zeitschriftenrezension: Bernd Balzer, Bürgerliche Reformationspropaganda. Die Flugschriften des Hans Sachs in den Jahren 1523-1525 (Germanistische Abhandlungen 42)
  • Zeitschriftenrezension: Jörg Scheibe, Der "Patriot" (1724-1726) und sein Publikum. Untersuchungen über die Verfassergesellschaft und die Leserschaft einer Zeitschrift der frühen Aufklärung (Göppinger Arbeiten zur Germanistik, Nr. 109)
  • Zeitschriftenrezension: Jan Knopf, Geschichten zur Geschichte. Kritische Tradition des "Volkstümlichen" in den Kalendergeschichten Hebels und Brechts
  • Zeitschriftenrezension: Kaspar Maase, Leseinteressen der Arbeiter in der BRD. Über Leseverhalten, Lektüreinteressen und Bedürfnisentwicklung in der Arbeiterklasse der Bundesrepublik (Sammlung Junge Wissenschaft)
  • Zeitschriftenrezension: Science Fiction. Theorie und Geschichte. Hrsg. von Eike Barmeyer (Uni-Taschenbücher, Bd. 132)
  • Zeitschriftenrezension: Kurt Koszyk, Vorläufer der Massenpresse. Ökonomie und Publizistik zwischen Reformation und Französischer Revolution, Öffentliche Kommunikation im Zeitalter des Feudalismus (Das wissenschaftliche Taschenbuch, Geisteswissenschaften 5)
  • Zeitschriftenrezension: Jürgen Alberts, Massenpresse als Ideologiefabrik. Am Beispiel "Bild" (Sozialwissenschaftliche Paperbacks)
  • Zeitschriftenrezension: Harald Schäfer, Struktur-Untersuchungen zur Situation der Familie vor und auf dem Bildschirm (Marburger Studien zur vergleichenden Ethnosoziologie, 4)
  • Zeitschriftenrezension: Theoretische Literatur zum Kinder- und Jugendbuch. Bibliographischer Nachweis von den Anfängen im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart nach den Beständen der Deutschen Staatsbibliothek, Berlin. Bearb. v. Heinz Wegehaupt. Vorwort Horst Kunze
  • Zeitschriftenrezension: Göte Klingberg, Kinder- und Jugendliteraturforschung. Eine Einführung. Hubert Göbels, Das "Leipziger Wochenblatt für Kinder" (1772-1794). Eine Studie über die älteste deutschsprachige Kinderzeitschrift
  • Zeitschriftenrezension: Hans Ulrich Scheller, Das Bild des Mittelalters an den Zürcher Volksschulen. Ein Beitrag zur Geschichte des Geschichtsunterrichtes und der volkstümlichen Historiographie
  • Zeitschriftenrezension: Karlheinz Rossbacher, Lederstrumpf in Deutschland. Zur Rezeption James Fenimore Coopers beim Leser der Restaurationszeit
  • Zeitschriftenrezension: Klaus Doderer, Helmut Müller (Hrsg.), Das Bilderbuch. Geschichte und Entwicklung des Bilderbuchs in Deutschland von den Anfängen bis zur Gegenwart
  • Zeitschriftenrezension: Wolfgang Kempkes, Bibliographie der internationalen Literatur über Comics. International Bibliography of Comics Literature. David Kunzle, History of the Comic Strip vol. I: The Early Comic Strip. Narrative Strips and Picture Stories in the European Broadsheet from c. 1450 to 1825. Wolfgang K. Hünig, Strukturen des Comic Strip. Ansätze zu einer textlinguistisch-semiotischen Analyse narrativer Comics (Studia semiotica. Series practica, 6). André Stoll, Asterix, das Trivialepos Frankreichs. Die Bild- und Sprachartistik eines Bestseller-Comics (Dumont Kunsttaschenbücher, 17). Manfred Welke, Die Sprache der Comics (Jugend- und Pädagogische Probleme, 3). Das Mädchen aus der Volkskommune. Chinesische Comics. Mit einer Einleitung von Gino Nebiolo und Kommentaren von Jean Chesneaux und Umberto Eco. Deutsch von Arno Widmann (das neue buch rowohlt, 2). Jutta Wermke, Wozu Comics gut sind?! Unterschiedliche Meinungen zur Beurteilung des Mediums und seiner Verwendung im Deutschunterricht (Theorie - Kritik - Geschichte, 2)
  • Zeitschriftenrezension: Märchen, Sagen und Abenteuergeschichten auf alten Bilderbogen neu erzählt von Autoren unserer Zeit. Hrsg. v. Jochen Jung. Mit einem illustrationsgeschichtlichen Anhang und Katalog der wiedergegebenen Bilderbogen von Ulrike Eichler
  • Zeitschriftenrezension: V. E. Clausen, Populäre Druckgraphik Europas. Skandinavien vom 15. bis zum 20. Jahrhundert
  • Zeitschriftenrezension: A. Hyatt Mayor, Populäre Druckgraphik. Amerika vom 16. bis zum 20. Jahrhundert
  • Zeitschriftenrezension: Ulrike Eichler, Münchener Bilderbogen (Oberbayerisches Archiv, Bd. 99)
  • Zeitschriftenrezension: Wolfgang Brückner, Elfenreigen, Hochzeitstraum. Die Öldruckfabrikation 1880-1940. Mit einem Beitrag von Willi Stubenvoll (Dumont Kunst-Taschenbücher, 22)
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: 72. Jahrgang 1976, I. Halbjahresband
  • Zeitschriftenheft: 72. Jahrgang 1976, II. Halbjahresband
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Buchbesprechungen 
(Erikson vor allem), der Soziologie ( Parsons zum Beispiel), kurz: interpretiert. 
Die Ausbreitung der Zitate aus dem SFW und der AB gewinnt, von hinten her 
gesehen, den Charakter eines Beleg-Anhanges. Überhaupt wäre zur Methode 
a nzumerken, daß möglicherweise entweder eine synchronische Betrachtung - So 
zialisation um 1890, dann aber eben nicht nur auf der Basis des SFW-Mate- 
r ials! - oder aber eine anders angelegte diachronische - Sozialisation von 1890 
bis 1970, aber dann nicht nur mit dem AB-Material! — ergiebiger gewesen 
wäre. Denn bedarf es einer Analyse des AB-Materials, um zu wissen, „daß 
kluttermilchsurrogate gelegentlich die Brustnahrung ergänzen“ (S. 132), daß 
Wegwerf windeln verwendet werden (S. 140), „daß sich körperliche Züchtigung 
langsam aus der Erziehung zurückzieht“ (S. 164)? 
Gerechterweise muß man sagen, daß dies herausgepickte Zitate sind. Es ist 
schon legitim, Meinungen zu sammeln und damit eine Deskription zu probieren. 
Nur darf man von der besprochenen Arbeit nicht erwarten, daß sie wesentliche 
Schritte in Richtung auf eine Erklärung des konstatierten Wandels tut. Selten 
die Stellen, wo sich Kopp vortastet (warum braucht unsere Zeit nicht den dres 
sierten Menschen, S. 160?, warum spielt der Spargedanke eine solche Rolle, S. 
284?). Zumeist wird nur beschrieben, welcher Wandel eingetreten ist, die 
Warum-Frage bleibt unbeachtet. Warum Einsamkeitstraining (S. 177), woher 
»die psychologische Haltung gegenwärtiger Erziehungsberater“ (S. 257) usw.? 
Nir scheint, daß unter anderem die immer noch allzu bereitwillig ergriffenen 
theoretischen Konstrukte von Richard Weiss (Volkskultur vs. Individualkultur, 
»lebendige Sitte') und David Riesman (Traditionslenkung, Innenlenkung, Aus- 
Se nlenkung - und zwar ausgesprochen historisch verstanden) dazu geführt ha 
ben, daß nicht viel mehr als ein im Hinblick, auf seine möglichen Ursachen nicht 
Reiter hinterfragter Absinkprozeß herausgestellt wird: „die Sitte scheint sich 
lrn Sinne der Rezeption psychologischen Wissens ändern zu wollen“ (S. 274). 
Genau da wäre auf die Bedeutung des Wissens und seiner Popularisierung zu 
reflektieren gewesen. 
Es soll alles andere als ein billiger Trick sein, wenn ich sage, ich habe die 
Kritik an Hannes Kopps Buch deshalb so ausführlich gehalten, weil ich das Buch 
v °n seiner Fragestellung her so ungeheuer wichtig finde. Es hat, indem es einen 
»blinden Punkt' volkskundlicher Forschung ins Visier rückt, trotz den Arbeiten 
etwa von Helmut Moeller und Ingeborg Weber-Kellermann, immer noch echte 
Wissenschaftliche Innovationsfunktion, und das kann ihm nicht hoch genug an 
gerechnet werden. Säuglingsalter, Reinlichkeitstraining, Geschlechtsrollenidenti- 
Ekation und Rollenerwartung — das sind hochwichtige kulturgeschichtlich- 
v olkskundliche Fragen; Stillen, Säuglingsnahrung, Zeitplanung, der ,tyranni- 
Sc he' oder der zu tröstende Säugling, Schlafplatz, Wickeln, Schnuller, Lutschen, 
Zahnen, Entwöhnung, Abstillen, Schlecksucht; dann Sauberwerden, Trotzen, 
Eugen, Stehlen, Strafen; Ängste, Streit, Geschlechtsrollen, Rivalitäten, sexuelle 
Aufklärung, Elternrolle undsoweiter: hier geht es doch stets darum, wie der 
Nensch in eine je spezifische Gesellschaft und Kultur hineinwächst. 
Deshalb wünscht man dem Buch Nachfolger; denn die Sozialisationsforschung 
^ann kulturhistorische Impulse dringend brauchen. 
Tübing en 
Martin Scharfe
	        

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