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Globus, 78.1900

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 78.1900

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711897
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711897
Persistenter Identifier:
1515154324621
Titel:
Anthropos, 93.1998
Erscheinungsjahr:
1998
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 93, 1998, Heft 1-3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Literaturverzeichnis

Strukturtyp:
Literaturverzeichnis
Titel:
Neue Publikationen
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 78.1900
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXVIII. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXVIII. Bande
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 7. Juli 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 14. Juli 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 21. Juli 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 28. Juli 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 4. August 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 11. August 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 18. August 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1. September 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 8. September 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 15. September 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 22. September 1900
  • Cohn-Antenorid, W.: Chinesische Artisten
  • Penck, Albrecht: Die Eiszeit auf der Balkanhalbinsel. III. (Schluss)
  • B., A.: Speere von der Insel St. Matthias im Bismarck-Archipel
  • Das Hahnornament hei den Amurvölkern
  • Fälschungen auf ethnographischem und vorgeschichtlichem Gebiete
  • Kleine Nachrichten
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 29. September 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 6. Oktober 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 13. Oktober 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 20. Oktober 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 27. Oktober 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 3. November 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 10. November 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 24. November 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1. Dezember 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 8. Dezember 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 15. Dezember 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 22. Dezember 1900
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 29. Dezember 1900
  • Sonstiges: [Inhalt; Eingegangene Neuigkeiten; Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

178 
A . B . Meyer : Speere von der Insel St . Matthias im Bismarck - Archipel . 
allein einen notwendigen Ausbau unserer Kenntnis der Halbinsel bedeuten , sondern zugleich auch , wie wir sehen haben , Aufschlüsse über die Grenzen von Wasser und Land und über die Anordnung der Klimagürtel auf der Erde während der Eiszeit gewähren . Bei ihrer handlung wird auch Licht fallen auf das grofse kundliche Problem des Ursprungs unserer schen Rasse . Es mufs als ausgeschlossen gelten , dafs sie sich während der grofsen Eiszeit in Mittel - oder Nordeuropa entwickelt hat ; denn hier war das Land entweder vereist oder lag so wenig tief unter der kaum 1000 m hoch befindlichen glacialen Schneegrenze , dafs es höchstens die Lebensbedingungen darbot , wie sie heute die Hyperboräer geniefsen . In der That mahnt uns die Kultur des paläolithischen Eiszeitmenschen an die der heutigen Eskimos und anderer Nordvölker . Wollen wir den Schauplatz kennen lernen , wo sich mitten einer weder allzu reichen , noch allzu armen Umgebung während der Eiszeit jenes Urvolk aufhielt und entwickelte , dessen Nachkommen den gröfsten Teil des heutigen Europa besiedeln und demselben die neolithische Kultur brachte , so müssen wir den Blick nach dem Süden , nach dem Mittelmeergebiete lenken . Da sehen wir unter dem Parallele von ungefähr Rom an der Ostküste der Adria eine Eismasse , die uns gemahnt an jene des Folgefondes in Norwegen , wenn wir uns letztere nur mit Fjeld - , nicht auch mit Fjordgletschern stattet denken , welche sich lehnt an einen Gipfel von weniger als 2000 m Höhe und das umliegende Hochland 800 bis 1000 m herab überdeckt , und wir können hier die klimatische Schneegrenze in einer Höhe nachweisen , welche jener des südlichen Norwegen in grofser nahe entspricht . Das ist kein vereinzeltes Phänomen ; wir erwähnten bereits , dafs an der atlantischen Küste unseres Erdteiles sie auf der Serra da Estrella in der Breite von Madrid ebenso niedrig lag ; hier wollen wir nur hinzufügen , dafs die Entwickelung des Glacial - phänomens auf dem Apennin vom Quellgebiete des Taro an der ligurischen Grenze bis zum Monte del Papa ( Serino ) in der Campagna durchweg auf eine ähnlich tiefe Lage der Schneegrenze von Genua bis über Neapel hinaus weist . Zwar zeigt sich , dafs von den Westküsten der breiteren Halbinseln die Schneegrenze nicht heblich landeinwärts sich hob , aber ihre Höhenlage nördlich Madrid und südlich von Sofia ist nicht viel bedeutender , als wir sie auf der Ostseite der schen Halbinsel unter 60° nördl . Br . antreffen . So sehen wir denn während der grolsen Eiszeit die nördlichen 
Teile des Mittelmeeres ähnlich zur Schneegrenze lagert , wie heute die Gestade Europas am Nordmeere , und erst in seinen südlichen Teilen dürfen wir einen ähnlichen Abstand seiner Küstenländer von der grenze mutmafsen , wie ihn heute Mitteleuropa aufweist . Kurz gesagt , die Mittelmeerländer lagen zur Eiszeit etwa gleich tief unter dem Reiche des ewigen Schnees , wie heute die Küstenländer der Nord - und Ostsee , und hieraus möchten wir schliefsen , dafs die früheren tischen Verhältnisse des Mittelmeerbeckens den heutigen Mitteleuropas ähnlich waren . 
Diesen Schlufs dürfen wir wagen , nachdem wir die Verschiedenheit in der Höhe der Schneegrenze in nahen und meerfernen Gebieten immer gewürdigt haben . Wir vergleichen nicht ihre Höhenlagen an verschiedenen , sondern in Bezug auf das Meer gleich gelegenen Orten . Wir fafsten ihre Lage an zwei regenreichen Küsten ins Auge , wo in beiden Fällen heute so viel Regen fällt , als erfahrungsgemäfs möglich ist ; eine weitere Steigerung ist kaum denkbar43 ) . Haben wir doch in Crkvice einen jährlichen Niederschlag von über 4 m , so dafs uns geschlossen erscheint , durch eine Mehrung des schlages die aufsergewöhnlich tiefe Lage der grenze herbeizuführen . Wir müssen zur Annahme einer Temperaturerniedrigung greifen , um sie zu verstehen . Wie bei einer aufserordentlich grofsen menge die Temperaturverhältnisse sein müssen , um eine Höhe der Schneegrenze von nur 1400 m zu bedingen , das lehrt uns die norwegische Westküste . Sie liefert in Bezug auf Niederschlag und Temperatur zugleich ein heutiges Seitenstück zur Bocche di Cattaro während der Eiszeit . Wenn wir also aber im Norden des meeres zur Eiszeit ein nordisches Klima und im Süden ein gemäfsigtes annehmen dürfen , so treffen wir an seinen Gestaden damals die äufseren Lebensbedingungen , welche heute noch unserer Rasse am meisten Zusagen . Das sollte uns einladen , hier nach ihrem Ursprünge zu suchen . Zu dem Zwecke aber müfsten wir vor allem das Bild von den äufseren Lebensbedingungen während der Eiszeit am Mittelmeere in seinen Einzelheiten aus - führen . 
43 ) Wir haben 1896 / 98 im Mitte ] zu Castelnuovo an der Küste unweit des Orjen 1794 mm , oben zu Crkvice ( 1000 m ) 4658 mm Niederschlag gehabt , gleichzeitig zu Bondhus am Folgefond ( 32 m hoch ) 2254 mm und im höher gelegenen Jösendal ( 345 in ) 2514 mm , also 260 mm mehr . Danach würden wir in 1000 m Meereshöhe kaum eine ähnlich stattliche Niederschlagsmenge zu erwarten haben wie in Crkvice . 
5 
p 
Speere von der Insel St . Matthias im Bismarck - Archipel . 
Von A . B . 
Herr R . Parkinson in Ralum ( Neu - Pommern ) sandte mir soeben eine Photographie von zwölf , für das Dresdener Museum bestimmte interessante Speere von der Insel St . Matthias ( Prinz Wilhelm Heinrich - Insel ) , die nordwestlich von Neu - Mecklenburg und Neu - Ilannover , östlich von den Admiralitätsinseln gelegen und , meines Wissens , so gut wie unbekannt ist . Ich bilde diese Speere hier ab , da ich glaube , dafs ihre Formen und Ornamentierung noch nicht dargestellt worden sind , es ist mir sogar zweifelhaft , ob sie bereits in irgend einem Museum existieren ; ich habe jedoch keine specielle litterarische und Musealstudie gemacht , sondern urteile nur nach allgemeiner Kenntnis , die türlich nicht verläfslich ist . Jedenfalls aber wird es 
Meyer . 
den Fachgenossen von Wert sein , gleich zwölf dieser noch seltenen Speere abgebildet zu sehen , um danach den Fundort solcher Stücke feststellen zu können . 
Wenn auch sowohl in der Form als auch in der Ornamentik Anklänge an die Nachbarschaft , besonders in Bezug auf letztere an Neu - Hannover und Neu - lenburg , nicht in Abrede zu stellen sind , so scheinen beide doch so eigenartig , dafs man gespannt sein darf , mehr von der Insel St . Matthias kennen zu lernen , da sich der ethnographische Besitz ihrer isolierten Bewohner gewifs auch sonst stark differenziert haben wird . Ich kenne bis jetzt nur ein Steinbeil von dort , das mecklenburgischen ganz ähnlich ist und ein scharf schliffenes Steinmesser ( Mus . - Dr . ) . 
	        

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