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Anthropos, 93.1998

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 93.1998

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711897
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711897
Persistenter Identifier:
1515154324621
Titel:
Anthropos, 93.1998
Erscheinungsjahr:
1998
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 93, 1998, Heft 1-3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Rezensionen
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 93.1998
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt] Anthropos 93.1998/1-3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 93, 1998, Heft 1-3
  • Formoso, Bernard: Bad Death and Malevolent Spirits among the Tai Peoples
  • Werbung
  • Wieringa, Edwin: Who Are the Kalang? An Unknown Minority Group on Java and Their So-Called Myth of Origin
  • Dpal-ldan-bkra-shis: Perilous Novelties. The A-mdo Tibetan klu-rol Festival in Gling-rgyal Village
  • Werbung
  • Charlot, John: Pele and Hi'iaka. The Hawaiian-Language Newspaper Series
  • Werbung
  • Kronenfeld, David B.: Stranger Communities and "Sweetheart Dances"
  • Seeber-Tegethoff, Mareile: Zum großen Erfolg der "Igreja Universal" in Brasilien
  • Werbung
  • Cervone, Emma: Festival Time, Long Live the Festival. Ethnic Conflict and Ritual in the Andes
  • Werbung
  • Widlok, Thomas: Unearthing Culture. Khoisan Funerals and Social Change
  • Kisiara, Richard: Some Sociopolitical Aspects of Luo Funerals
  • Hamer, John H.: The Sidama of Ethiopia and Rational Communication Action in Policy and Dispute Settlement
  • Werbung
  • Doja, Albert: Inscription patronymique et mythologie de fondation. Eléments d'analyse pour une généalogie des noms de personne chez les Albanais
  • Tripaldi, Maurizio: The Way to Monte Carmine. Pilgrimage and Devotion in a Southern Italian Town
  • Werbung
  • Wolbert, Barbara: [Berichte und Kommentare] Getrennte Kunstwelten. Überlegungen zu einer symmetrischen Anthropologie der Kunst
  • Brügge, Joachim: Der Ödipusmythos in der Deutung von Claude Lévi-Strauss. Ein vielgescholtener Klassiker gibt Anlaß zum Nachdenken
  • Onukawa, M. C.: Kwe-Names and the Complementary Dual Concepts in Igbo
  • Smets, Peer: Money-Go-Rounds for Women. Finance as Instrument or as Ultimate Goal in Lottery ROSCAs
  • Büttner, Thomas Th.: Naturlaut und Sprachklang. Ein Beitrag zur diskursiven Praxis in einer amazonischen Sprache
  • Heinz, Andreas: Countless Thoughts and Thoughts That Count. A Reply to T. O. Beidelman
  • Miszellen
  • Zeitschriftenrezension: Rezensionen
  • Miszellen
  • Literaturverzeichnis: Neue Publikationen
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau
  • Autorenindex
  • Werbung
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt] Anthropos 93.1998/4-6
  • Zeitschriftenheft: Bd. 93, 1998, Heft 4-6
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Autorenindex
  • Inhaltsverzeichnis: Rezensenten
  • Inhaltsverzeichnis: Geographischer Index
  • Werbung
  • Sonstiges: Information for Authors
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Rezensionen 
. Arzäpalo Marín, Ramón: Calepino de Motul. Dic 
cionario Maya-Español; 3 vols. México: Universidad 
ac ional Autónoma de México, 1995. 2182 pp. ISBN 
y 68-36-4082-6. 
Das “Calepino de Motul” ist ein Manuskript aus 
er Hand des spanischen Franziskanermönches Fray 
ntonio de Ciudad Real (1551—1617), der im Zuge der 
Jssionierung Mexikos bei den Maya auf der Halbinsel 
Uc atán wirkte. Sein Werk enthält ein etwa 1000 Seiten 
Un d fast 16.000 Artikel umfassendes, bis jetzt paläo- 
j= ra Phisch nicht bearbeitetes Sprachwörterbuch Maya- 
P a nisch, welches die im 16. Jh. im Norden Yucatáns 
j^räuchliche Vielfalt des Yukatekischen Maya doku 
mentiert. Es ist für die Erforschung dieser Sprache 
0ri unschätzbarem Wert, denn im Yukatekischen Maya 
. nd Hieroglyphentexte verfaßt, und in der Kolonialzeit 
Urden ethnographisch interessante Texte nach vorspa- 
nj^ner Tradition niedergeschrieben, zum Beispiel die 
k Ucher des Chilam Balam”. Da sich der Verfasser 
er nühte, Wörter und Phrasen zu fast jedem Aspekt der 
ate riellen und geistigen Kultur der Maya-Gesellschaft 
zuzeichnen, ist das “Calepino” für die Auswertung 
^ eser Quellen bestens geeignet. Ciudad Real widmet 
n deinen Bedeutungsunterschieden zwischen seman- 
c h verwandten Wörtern besondere Aufmerksamkeit; 
y a er gibt damit einen differenzierten Einblick in die 
0rs tellungswelt der Maya. 
Wie von einem Nachschlagewerk des 16. Jh. nicht 
er s zu erwarten, genügt das “Calepino de Motul” 
v - uernen linguistischen Standards allerdings nicht: Sich 
^ er grammatischer Vorgänge und der Methoden der 
^ ed uktion auf die Grundform (Lemmatisierung) nicht 
6w ußt, gruppierte Ciudad Real auch flektiertes Sprach- 
y eria l und ganze Phrasen gemäß einer strikt alphabe- 
** Anordnung. Darüber hinaus scheint der semanti- 
® Gehalt mancher spanischer Einträge problematisch. 
Dieses Erscheinungsbild machte eine philologische 
Erarbeitung des umfangreichen und ansonsten in sei- 
l^ r Präzision beispielhaften “Calepino de Motul” seit 
zum Desiderat der Forschung. Nachdem das 
^ ar) Uskript bisher nur in einer unsorgfältig gesetzten 
incr 8abe VOn *929, e * ner späteren Faksimilierung und 
jy lre kt in dem synthetischen Wörterbuch von Alfredo 
^*rera Vásquez (Diccionario Maya. 1980) zugänglich 
r > hat sich der in Köln promovierte mexikanische Lin- 
des ^ Pam ° n Arzápalo Marín, ein ausgewiesener Kenner 
'Ukatekischen Maya, der überfälligen Bearbeitung 
Anth; 
r °Pos 93.1998 
angenommen und das Ergebnis in drei großformatigen 
Bänden veröffentlicht. Der erste Band enthält die von 
ihm überarbeitete Version des “Calepino”, der zweite 
Band liefert Daten für eine weiterführende Korpusana 
lyse, der dritte Band beinhaltet eine paläographische 
Transkription des Originalmanuskriptes. 
Arzäpalos im ersten Band vorgelegte Bearbeitung 
besteht im wesentlichen aus einer Anpassung der maya 
sprachigen und spanischen Orthographie an moderne 
Konventionen, aus einer Zuordnung sowohl gramma 
tischer als auch semantisch-pragmatischer Kategorien 
zu den Stichwörtern und aus einer Vervollständigung 
ausgewählter Einträge. Der zweite Band liefert vor 
allem Konkordanzen: Eine rückläufige Wörterliste der 
mayasprachigen Einträge und anderes. Das gesamte 
Werk wurde von Arzäpalo in Form eines Computerpro 
grammes auch einer maschinell gestützten Auswertung 
zugänglich gemacht. 
Dies alles stellt einen nützlichen Beitrag zur Mayani- 
stik dar. Doch kann das Ergebnis weder lexikographisch 
noch linguistisch befriedigen. So muß zunächst aus 
dem Blickwinkel der Lexikographie die Frage gestellt 
werden, warum Arzäpalo die ursprüngliche lexikalische 
Makro- und Mikrostruktur des Wörterbuches im über 
arbeiteten ersten Band fast originalgetreu beibehält, ob 
wohl er im dritten Band das transkribierte Originalmanu 
skript mitliefert. Erster und dritter Band seiner Ausgabe 
unterscheiden sich daher nur geringfügig voneinander, 
und das Festhalten an der überkommenen Struktur zu 
sammen mit der neuen Orthographie im ersten Band 
führt darüber hinaus zu einer alphabetisch inkonsistenten 
Anordnung. Sinnvoller wäre es gewesen, im ersten Band 
ein benutzerfreundliches, in seinem Umfang reduziertes 
und modernen Standards angepaßtes Wörterbuch (Auf 
lösung von Homographien, Reduktion auf Lemmata, 
Anordnen von Derivaten unter der Grundform usw.) zu 
bieten. Die vorgenommenen Änderungen wären durch 
Einsichtnahme in den dritten Band stets nachvollziehbar 
geblieben. 
Fraglich bleibt in diesem Zusammenhang ebenfalls, 
warum der Linguist Arzäpalo das Spanisch des Ori 
ginalmanuskriptes im ersten Band nicht der modernen 
Orthographie dieser Sprache angleichen und redundan 
te Formulierungen vereinfachen wollte. Sein Verweis, 
daß das “Calepino” einen Beitrag zum Verständnis des 
kolonialzeitlichen Spanisch liefert, geht wohl an der 
Zielgruppe für dieses Wörterbuch vorbei, denn die sich
	        

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