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Deutsche Waidmannssprache

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Objekt: Deutsche Waidmannssprache

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711879
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711879
Persistenter Identifier:
1513674362149
Titel:
Anthropos, 86.1991,1/6
Erscheinungsjahr:
1991
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 86, 1991, Heft 1-3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
[Berichte und Kommentare] Exoticism in the Enlightenment
Sonstige Person:
Mason, Peter
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Deutsche Waidmannssprache
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Anmerkungen: E. von Petersdorff-Campen 1895
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Einleitung: Einleitung
  • Kapitel: A
  • Kapitel: B
  • Kapitel: C
  • Kapitel: D
  • Kapitel: E
  • Kapitel: F
  • Kapitel: G
  • Kapitel: H
  • Kapitel: I (Vokal)
  • Kapitel: J (Jot, Konsonant)
  • Kapitel: K
  • Kapitel: L
  • Kapitel: M
  • Kapitel: N
  • Kapitel: O
  • Kapitel: P
  • Kapitel: Q
  • Kapitel: R
  • Kapitel: S
  • Kapitel: T
  • Kapitel: U
  • Kapitel: V
  • Kapitel: W
  • Kapitel: Z
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

— 88 — 
Rfueischen, vorb. trans., soviel wie genossen 
machen. 
Rsosch, der, seltener Spezialausdruck für den 
dem Schwärzwild vorgelegten Fraß, s. Körrung 
Rfoschherd, der, Vogelherd ohne Strauch. 
Rsote, die. Hartig schreibt: „Pfoten heißen 
die Füße der Vorderläufe beim Hasen, Kaninchen 
und Eichhörnchen.“ Kein zweiter Autor wendet 
diesen wenig schönen Ausdruck an. 
Rfosten, der, s. Posten. 
Rfui! intorj. als strafender Zuruf an den 
Hühnerhund: „Pfut Has!“ wem er einem 
Hasen nachprellt, und Pfui Vogell“ wenn er 
statt Hühner eine Lerche oder einen jonstigen 
kleinen Vogel steht. 
Rfsropfen, der, heißt der kreisförmige bezw. 
cylindrische Deckel von Pappe, Filz, Koͤrk oder 
Kautschuk, welchen man auf die Pulverladung 
und auf den Schrot aufsetzt; man unterscheide 
daher Pulver- und Schrotpfropfen, dann je 
nach dem Material Papppfropfen, Fett 
pfropfen (efetteter ð u. s. w. 
ERRfund. das, der Schlag mit dem Hirschfänger 
auf den Hintern. Die Pfunde wurden vei 
Parforce⸗ und eingestellten Jagen im Beisein der 
gesamten Jagdgesellschaft vom Jagdleiter jedem 
Jäger ertellt, der sich verblefft oder Sißb un⸗ 
waidmännisch benommen hatte. In der Regel 
mußte sich der Delinquent über einen Hirsch legen 
und dann die Frackschöße hochnehmen. Unter 
Umständen wurden zur Zeit des Zopfes auch 
Damen in dieser Weise gesiraft. 
Rinsel, der. 1) Das Haarbüschel am Ge— 
hör des Schwarzwildes, Luchses und Eichhörnchens. 
2) Das Haarbüuschel am männlichen Gliede des 
Haarwildes. 
Riqueur, der, der dienstthuende Parforcejäger 
Rirsch, die, und pirschen, s. Birsch, birschen. 
Rischen, vorb. intrans., soviel wie puiten 
Risten, vorb. intrans., soviel wie bisten, . d 
Fiston, das, der kleine ausgehöhlte Cylinder 
beim Vorderlader, auf den das Zündhütchen auf— 
gesetzt wird und durch dessen Kanal der Feuer⸗ 
strahl zur Pulverladung in der Kammer gelangt. 
R“lahe, die, s. —2 
Dsap— der, soviel wie Brunftplan, Brunft⸗ 
platz, s. d. 
Rlatter Herd, der, Vogelherd ohne Strauch. 
XRlatthirsch, der, geweihloser Rothirsch. 
vergl. Mönch. 
Rlatz, der. ) Der Ort, wo ein Hirsch oder 
Rehbock geplätzt hat. 2) Der Ort, wo man Fallen 
stellt oder Eisen legt. 
Rlätzen, veorb. intrans. Der Rothirsch 
schlägt auf dem Brunftplatz den Boden mit den 
Vorderläufen auf und scharrt Laub und Moos 
weg, das gleiche thut im Sommer der Rehbock: 
sie plätzen 
Rtlatzboch, der, ein in einem bestimmten 
Revierteil stehender und bestimmte Wechsel stets 
mit vollster Sicherheit einhaltender Rehbock. 
Platztzirsch, der, der stärkste Hirsch eines 
Brunftplaͤtzes, der, von demselben jeden Neben— 
buhler abkämpft. Ähnlich Platzhahn vom Auer— 
und Birkhahn, die gleichfalls keinen Rivalen au' 
ihrem Balzplatz dulden. 
Rlätze, die, seltener Ausdruck für das Blatt 
der Sauen. 
Bointer, der, der glatthaarige englische Vor⸗ 
tehhund, man unterscheidet Pointer leichten und 
chweren Schlages. 
RYosten, der. 1) Der Stand des Schützen 
hei Treibjagen. 2) Bezeichnung für die stärksten 
Schrotnummern. 
Rrächtig, adj. Das Wort ist in der Waid— 
mannssprache ausschließlich gerecht für die Begriffe 
schön, hübsch, herrlich ꝛc.“ Man darf also nie 
zum Beispiel von einem schönen, sondern immer 
nur von einem prächtigen Geweih sprechen. 
XRrall, adj, von Jagdzeug aller Art, soviel 
wie straff angespannt, im Gegensatze zu busenreich. 
Rrauke und Prante, s. Branke. 
rasseln, vorb. intrans. Der Auerhahn 
— wenn er beim Überstellen dürre Zweige 
abtritt. 
Breisschliefen, das, Prufung von Dachs— 
hunden im Bau, ebenso wie Preissuche: Prüfung 
von Vorstehhunden auf der Suche unter Erteilung 
von Preisen für ——— Leistungen. 
Rrelle, die, das Netz zum Fuchsprellen. 
Preslen, verb. intrans. und trans. 1) Sich 
rasch und heftig vorwärts- oder rückwärts bewegen, 
von Wild und Hunden, meist in den Verbindungen 
dor⸗, nach⸗ und zurückprellen, s. d. 2) Sobiel 
wie verprellen. 89) In der Zopfzeit pflegten sich 
berren und, Damen — je zwei — damit zu be— 
ustigen, daß sie einen lebenden Fuchs auf ein 
von ihnen schlaff gehaltenes, dann aber plötzlich 
prall angezogenes Netz werfen ließen, wodurch 
derselbe in die Höhe geschnellt wurde; nun ließ 
man das Netz wieder nach, zog es wieder prall 
und fuhr damit fort, bis der Fuchs elend 
verendet war. 
Prellnetz, das. 1) Das Netz zum Prellen 
des Fuchses. 2) Ein höheres oder niedrigeres, 
prall gespanntes Netz, welches bei Treibjagen ver— 
wendet wird, um das Wild am Ausbrechen an 
unerwünschten Stellen zu verhindern. 
Brellschuß, der. 1) Soviel wie Krellschuß, 
J.d. 2BVerletzung durch nicht direkt aufschlagende 
sondern vom Boden oder von einem Stamm ꝛc 
abgegellte Schrote. 
BrelMlschrot, der, ein vom Boden, an einem 
Baum ꝛc. abgellender und in geänderter Richtung 
weiterfliegender Schrot. 
Rnreschen, vorb. trans, vom Schwarzwild, 
soviel wie abkämpfen oder abschlagen, aber nur 
unter sich, nicht auch gegen Hunde (s. abstreiten). 
Rrobejagen, das, ein Lapp⸗ oder eingestelltes 
Jagen, welches bei der zunftmäßigen Ausbildung 
der Jungjäger zufriedenstellend einrichten mußte. 
bevor er wehrhaft gemacht wurde. 
ZRrossen, vorb. traus. soviel wie abprossen. 
RProßbaum. der, ein Baum, auf dem ein 
Auerhahn RNadeln oder Knospen abzuprossen pflegt. 
Rrudel, der, Suhle der Sauen; sich 
prudeln — sich suhlen. 
Rrügel, der. 1) Der Schlagbaum der Prügel⸗ 
oder Knüppelfalle. 2) Sovièel wie Bengel, sad. 
Rrügeln, soviel wie bengeln, s. d. 
Brunkiagen, das, ein mit besonderem Pomp 
inszeniertes eingestelltes Jagen.
	        

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