EVIFA - virtuelle Fachbibliothek Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Band: Die Einheit des sittlichen Bewußtseins der Menschheit, 1. Band, Die Kulturvölker, die Naturvölker Europas, Asiens und Afrikas (nördliche Hälfte)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Band: Die Einheit des sittlichen Bewußtseins der Menschheit, 1. Band, Die Kulturvölker, die Naturvölker Europas, Asiens und Afrikas (nördliche Hälfte)

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714817
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714817
Persistenter Identifier:
BV044415258
Titel:
Tribus
Untertitel:
Jahrbuch des Linden-Museums
ISSN:
0082-6413
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Linden-Museum
Erscheinungsjahr:
1953
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711799
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711799
Persistenter Identifier:
1511770803238
Titel:
Tribus, 54.2005
Erscheinungsjahr:
2005
Signatur:
LA 6621
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Die Einheit des sittlichen Bewußtseins der Menschheit
  • Band: Die Einheit des sittlichen Bewußtseins der Menschheit, 1. Band, Die Kulturvölker, die Naturvölker Europas, Asiens und Afrikas (nördliche Hälfte)
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Einleitung: Einleitung
  • Kapitel: Erster Teil. Die Kulturvölker
  • Kapitel: Zweiter Teil. Die Naturvölker Europas und Asiens
  • Kapitel: Dritter Teil. Die Naturvölker Afrikas
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

1. Die alten Agypter. 
35 
Doch wie dem immer sei, jedenfalls hat sich in späterer Zeit der ägyptische 
Olymp so stark bevölkert, daß eine systematische Darstellung der vielen Gott— 
heiten sehr schwer, ja fast unmöglich ist!. Überall scheint der Bewohner des 
Niltales Götter erblickt zu haben, die vielfach unter dem Symbol von Tieren 
berehrt werden. Bekannt ist der berühmte Apisstier in Memphis und der heilige 
Stier des Rä, Mnevis, in Heliopolis. Auch Katzen, Krokodilen, Schwalben, 
Schlangen usw. wurde religiöse Verehrung zu teil. 
Aber über allen andern Göttern thront der Sonnengott Räͤ (Rẽ), der 
üüberall in Ägypten verehrt wurde. In ihm kommt wohl die ursprünglich 
monotheistische Idee noch zum Vorschein. Er ist der Spender alles Lebens, 
der große Wohlläter der ganzen Natur, an den sich die Menschen dankend und 
lobpreisend wenden. Neben ihm und in inniger Verbindung mit ihm erscheint 
Horus, ferner Ptah, Osiris, der Gott der Toten usw. 
Der Mensch besteht nach der Anschauung der Ägypter nicht nur aus dem 
beib und der Seele (Ba), sondern auch aus dem Ka, was vielleicht am besten 
nit „unsichtbares Ebenbild“ wiedergegeben wird. Der Ka wird mit dem 
Menschen geboren, folgt ihm im Leben als unzertrennlicher Teil. füirbt aber 
nicht notwendig mit dem Menschen, sondern kann im Grabe fortleben, wenn 
der Körper erhalten bleibt. Auf dieser Überzeugung beruhen die ägyptischen 
Totengebräuche, und ihretwegen suchte man den Leichnam zu mumifizieren 
und sorgfältig in der Grabkammer zu bergen. Die Seele (Ba) war nicht ans 
Grab gebunden, sie konnte sich auf Flügeln zum Himmel aufschwingen und 
unter den Göttern wohnen. Die Schicksale der Seele werden weitläufig aus⸗ 
gemalt, und die alten Totentexte sollten dazu dienen, sie in allen Vorkommnissen 
zu schützen, damit sie nicht auf ihrer Reise ihr Ziel verfehlen oder unterwegs 
den Feinden unterliegen möges. 
Die Seele mußte, um zu Raäͤ zu gelangen, ein Gericht vor Osiris bestehen. 
Wir ersehen das besonders klar aus dem berühmten 125. Kapitel des sog. „Toten⸗ 
buches“, das zu den ältesten bekannten Gesetzbüchern mit sittlichen Vorschriften 
für das öffentliche und Privatleben gehört und, uns einen klaren und tiefen 
Kinblick in die sittlichen Anschauungen der alten Agypter gewährt. Dem Toten⸗ 
duche zufolge konnte niemand in die seligen Wohnungen der Toten eingehen, 
der nicht vor Osiris im Gericht bestanden hatte. Der Verstorbene mußte vor 
m J Einer der neuesten Bearbeiter der ägyptischen Religion, Adolf Erman, schreibt 
seinem Buche „Die ägyptische Religion“ (Berlin 1905, Vorrede), unser Verständnis 
alten ägyptischen Schrift sei noch sehr unvollkommen. „Aller Scharfsinn und alle 
3 — Lepage Renouf, Lepsius, Maspero, Moret, 
abine, Turajeff, Wiedemann und so viele andere auf die Erfassung und Darstellung 
3 ãgyptischen Religion verwendet haben, hat bisher nicht viel mehr erreicht als die 
Orientierung auf dem verworrenen Gebiet, und es wird noch manches Jahrzehnt 
herer Arbeit bedurfen, ehe wir hier wirklich klar sehen. Wer doch schon heute ein 
md der ägyptischen Religion geben will, muß daher dieses Bild noch an allen Ecken 
Enden ergänzen und muß dabei seine Phantasie öfter zu Hilfe rufen, als recht ist.“ 
isoc d daber Wiedemann Die Religion der alten Agypter, Münster i. W. 
m Chantepie de la Sauffaye, Lehrbuch der Religionsgeschichte J 220. Wiede— 
ann a. a. O. 128 ff.
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Repräsentative Lebensbilder von Naturvölkern
3 / 1.852
Einführung in die Felsbilderwerke von Fezzan
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel ist 1 plus 2?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.