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Globus, 25.1874

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 25.1874

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711754
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711754
Persistenter Identifier:
1510223177592
Titel:
Anthropos, 101.2006+Ind.1906-2005(CD-ROM)
Erscheinungsjahr:
2006
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 101, 2006, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Werbung

Strukturtyp:
Werbung
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 25.1874
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1874
  • Im Urwald am Madeirastrome
  • Mormonen auf der Wanderung
  • Schlagintweit, Emil: Englische Forschungsreisen in Centralasien. II.
  • Racenanlage und verschiedene Begabung zum Arbeiten
  • Andree, Richard: Adolf Bastian's Werk über die Loangoküste
  • Doch keine Spur von Ludwig Leichhardt aufgefunden
  • Aus allen Erdtheilen
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

380 Adolf Bastian'« W< 
er ein Stück Zeug auf die Erde , kehrt sein Antlitz der unter - gehenden Sonne zu und verrichtet alle vorgeschriebenen Bräuche . Die javauischeu Arbeiter sind ordentliche Leute ; die Nach - sucht befriedigen sie allerdings , aber nur wenn sie Provocirt worden sind . Sie halten , was bei den Klings nicht der Fall ist , in Sippen zusammen , sie sind , wie der Engländer sich ausdrückt , „ clannifch " . Ihre Wohnungen werden musterhast sauber gehalten . Ihr Fehler ist , daß sie immer nur ein möglichst geringes Pensum haben wollen und manchmal , wenn Unlust sie anwandelt , die Arbeit liegen lassen und vom Felde weggehen . Ihre Hauptaufgabe sind die Erdarbeiten ; wo möglich den ganzen Tag kauen sie Zuckerrohr . 
Die Chinesen sind ans der Plantage unentbehrlich , ohne sie wäre eine solche nicht zu denken und sie verrichten die maunichsaltigste Arbeit . Sie brechen den Boden um , hallen Holz für die Oefen , sind Maurer und Zimmerleute : c . Der Pflanzer oder Director verabredet mit einem Chinesen , der das Geschäft kennt und weiß , was erforderlich ist , daß dieser die zum Betriebe nöthigen Leute herbeischaffe und macht mit ihm einen Contract über alle Einzelheiten , z . B . Unkraut jäten , Dämme aufwerfen , das Rohr abschneiden . Dieser Chinese steht als Mittelsmann dazwischen demPslan - zer und den Arbeitern , welchen er den Lohn auszahlt ; er be - kommt 10 Procent Commission von allem Gelde , das durch seine Hände geht . Er beköstigt jeden Arbeiter und rechnet diesenr dabei 5 Cents für den Tag an . 
Die Wohnungen der Chinesen sehen von außen hübsch und bunt aus , riechen jedoch im Innern höchst widerwärtig . Der Mann ist ein ausgezeichneter Gärtner ; er bekommt einen kleinen Fleck Land und auf diesem bauet er Salat , Gemüse und Wurzeln ; er hält Hühner , Enten und Schweine . Aber er ist ein eingefleischter Spieler , raucht Opium und trinkt Arrak . Seine Kleidung besteht in Hosen , einem blauen Kittel und einem breitkrämpigen Rohrhut . Von den übrigen Knlis halten sich die Chinesen fern , aber anch sie müssen bei der Arbeit beaufsichtigt werden . Der Mittelsmann schließt ferner mit den Holzhauern die Verträge ab . Sie zerlegen die gefällten Bäume in Klötze von etwa drei Fuß Länge , flößen sie bis zur Plantage nnd klaftern sie auf ; dort nimmt man die Messling vor und zahlt nach dem im Voraus getrof - fenen Uebereinkommen . 
Die Malayen wurden zum Abstreifen des Zuckerrohrs verwendet ; der Aufseher über die Schweineställe war ein Malaye . Er hatte eine wahre Leidenschaft , milde Schweine zu erlegen und dann und wann machte er sich anch mit einem Tiger zn schassen . Für regelmäßige Arbeit irgend welcher Art und insbesondere auch für jene auf der Plantage ist die bei weitem überwiegende Mehrzahl der Malayen ganz unbrauchbar . 
k über die Loangoküste . 
Aus dem Vorstehenden ergiebt sich , wie verschieden bei diesen vier Racen die Arbeitsfähigkeit im Allgemeinen ist , ob und welche Anlage nnd Begabung für gewisse Arbeits - ausgaben sie besitzen oder uicht , welche Vorliebe oder Abnei - gnng . Verschieden sind anch ihre gesellschaftlichen Verhält - nisse , eben so sind es die Bedingungen , unter welchen sie auf der Plantage sich annehmen lassen . Die Klings sind einander zusammenhanglos , werden mit Stockprügeln gestraft und würden ohne Furcht vor dem Auspeitschen kaum etwas thuu . Ihnen kann man kein bestimmtes Arbeitspensum auf - geben ; sie müssen unablässig angetrieben werden , sonst leisten sie gar nichts . Die Iavanen sind von Hans aus ein acker - bautreibendes Volk ; auf den Plantagen arbeiten sie mürrisch und verdrossen , um , wie gesagt , die Kosten für die Pilger - fahrt abzutragen und noch etwas für die Rückkehr in ihre Heimath zu erwerben . Sie halten eng zusammen ; wer einem von ihnen etwas zu Leide thut , hat sie alle zumal gegen sich . Ihr höchster Wunsch ist , wieder fortzukommen . 
Der Chinese gedeiht am besten , wenn er mit einem sei - ner Landslente in Betreff der Arbeit einen Vertrag abschließt ; er gedeiht auch in der Berührung und im Verkehr mit dein Europäer nuo handelt mit diesem . Der Europäer unterhält sich und schwatzt mit ihm , den Javaner duldet er und läßt ihn sich gefallen , weil er da ist , den Kling verachtet er und das thuu , wie schon bemerkt wurde , auch andere Asiaten . Kein Verkehr mit Europäern wird den Kling anders machen als wie er nun einmal ist . Die Pflanzer dort siud durch - gängig humane Leute und sorgen gut sür die Kulis , aber was können sie ausrichten , da die Kluft zwischen beiden von der Natur so tief und breit gezogen ist ? Der Europäer denkt stets an baldmögliche Rückkehr und der Kuli desglei - cheu . Die Bemühungen der protestantischen Missionäre sind ganz und gar mißlungen , ohne all nnd jeden Erfolg geblieben und gute Aussichten sind platterdings nicht vorhan - den . Von römisch - katholischen Missionären sind einige Klings und Chinesen getauft worden , aber Christen sind diese nicht . Even in this case an ecclesiastical whitewash is all that can be rejoiced over , also nur ausweudige Tünche . Diese Getanften bleiben wie sie waren , nur ist schwerer als vorher mit ihnen auszukommen , weil sie meinen , daß sie als Christen mm einen Anspruch auf höhern Lohn bei viel weniger Arbeit geltend machen dürfen ! Den java - nischen Hadschis , die sehr strenge Mohammedaner sind , kann weder ein römischer noch ein protestantischer Missionär irgend - wie beikommen ; für einen Christen und Europäer arbeiten sie nur , weil sie die für die Pilgerfahrt coutrahirten Schulden abarbeiten müssen , und dabei verschlägt es nichts , ob sie das Geld dazu aus der Hand eines Gläubigen oder Ungläubigen bekommen . 
Adolf Bastians Wei 
Die zweite deutscheNordpolarexpedition kehrte im Sep - tember 1870 nach der Weser zurück . Seitdem sind bald vier Jahre verflossen und noch immer fehlt der oft als vollendet angekündigte Schluß des Werkes , namentlich der Bericht über dieThätigkeit der „ Germania " . Da es sich hier um die Pu - blicatiou einer auf Nationalkosten unternommenen Expedi - tion handelt , so sehen wir in dieser Verzögerung eine Rück - sichtslosigkeit . Vermeiden ließ sich dieselbe , wie andere Bei - spiele lehren . Denn als jene Expedition schon wieder in der 
nbn die Loangoküste . 
Heimath war , weilte Georg Schweinfurth uoch tief im Innern Afrikas und erst 1872 sah er die Heimath wieder . Seitdem aber hat er bereits sein großes , inhaltschweres , mit zahlreichen Abbildungen versehenes Werk vollendet , das schon in englischer oder französischer Uebersetznng vorliegt . Noch schneller ist Prof . Bastian verfahren , der im December 1873 von feinem mehrmonatlichen Ausfluge nach der Loangoküste zurückkehrte , wo er die deutsche Station in ch onxo errichten half , nnd bereits am 1 . Mai lag der erste
	        

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