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Anthropos, 101.2006+Ind.1906-2005(CD-ROM)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 101.2006+Ind.1906-2005(CD-ROM)

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711754
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711754
Persistenter Identifier:
1510223177592
Titel:
Anthropos, 101.2006+Ind.1906-2005(CD-ROM)
Erscheinungsjahr:
2006
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 101, 2006, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Rezensionen
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 101.2006+Ind.1906-2005(CD-ROM)
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt] Anthropos 101.2006/1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 101, 2006, Heft 1
  • Quack, Anton: 100 Years of "Anthropos"
  • Werbung
  • Adams, Monni: Inherited Rules and New Procedures in Three Trials in Canton Bo, Southwestern Côte d'Ivoire
  • Werbung
  • Tonah, Steve: Diviners, Malams, God, and the Contest for Paramount Chiefship in Mamprugu (Northern Ghana)
  • Werbung
  • Harnischfeger, Johannes: Islamisation and Ethnic Conversion in Nigeria
  • Werbung
  • Gufler, Hermann: The Establishment of the Princes' Society in Oku, Cameroon. An Enhancement of Traditional Culture or Its Adulteration?
  • Hazel, Robert: Cyclicité, histoire et destin dans les systèmes de classes d'âge de l'Afrique de l'Est
  • Lang, Bernhard: Israels Religionsgeschichte aus ethnologischer Sicht
  • Werbung
  • el-Aswad, el-Sayed: The Dynamics of Identity Reconstruction among Arab Communities in the United States
  • Werbung
  • Haddad, John: "To Inculcate Respect for the Chinese." Berthold Laufer, Franz Boas, and the Chinese Exhibits at the American Museum of Natural History, 1899-1912
  • Córdoba, Lorena: Ideología, simbolismo y relaciones de género en la construcción de la persona chacobo
  • Virtanen, Pirjo Kristiina: The Urban Manchinery Youth and Social Capital in Western Amazonian Contemporary Rituals
  • Werbung
  • Izidoro, José Luiz: A Religiosidade popular na cultura caicara. A Festa do Divino Espírito Santo em Iguape
  • Christie, Jessica Joyce: Inca Copacabana. A Reconstruction from the Perspective of the Carved Rocks
  • Werbung
  • Kronenfeld, David B.: Issues in the Classification of Kinship Terminologies. Toward a New Typology
  • Werbung
  • Wolfradt, Uwe: [Berichte und Kommentare] Männlichkeit und Weiblichkeit. Wahrgenommene soziale Akzeptanz bei jungen Kalmyken
  • Pandian, Jacob: Syncretism in Religion
  • Dannhaeuser, Norbert: Economic Systems of Foraging, Agricultural, and Industrial Societies
  • Riese, Berthold: Drei neue Maya-Hieroglyphen Kataloge
  • Zeitschriftenrezension: Rezensionen
  • Miszelle
  • Literaturverzeichnis: Neue Publikationen
  • Werbung
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau
  • Autorenindex
  • Werbung
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt] Anthropos 101.2006/2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 101, 2006, Heft 2
  • Werbung
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Autorenindex
  • Inhaltsverzeichnis: Rezensenten
  • Inhaltsverzeichnis: Geographischer Index
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Einband
  • Hinterer Buchspiegel
  • Farbkeil

Volltext

Rezensionen 
333 
Anth 
r °Pos 101.2006 
Hintergrund dieser wechselseitigen Einflüsse stellt sie 
in den nächsten Kapiteln kontinuierlich die Frage nach 
der strukturierenden Rolle des Geschlechts. 
Die Darstellung der zeitlichen Verankerung einer sol 
chen Geschlechterordnung in den ökonomischen Hand 
lungsfeldern der Kleinunternehmerinnen steht am Be 
ginn des 2. Kapitels (Sicherung des Lebensunterhalts 
in der Transformationszeit: Kontinuität und Wandel). 
Hs geht hier um das spannungsreiche Verhältnis zwi 
schen Erwerbstätigkeit und staatlichen, beziehungswei 
se privaten Beiträgen zur sozialen Sicherung vor und 
nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Herausge 
arbeitet wird, dass zahlreiche der früher vom sowje 
tischen Staat bereitgestellten Dienstleistungen, “die in 
anderen Gesellschaften in der Verantwortung der Frauen 
lagen” (42), in der heutigen Zeit wieder in den weibli 
chen Bereich der Hauswirtschaft zurückkehren. Aller 
dings ohne dass sich dadurch für die meisten Frauen 
die Möglichkeit des Rückzugs aus dem Erwerbsleben 
ergibt: War es bereits zu Sowjetzeiten häufig erforder 
lich, die zwei Gehälter einer Familie mit Nebenver 
diensten aufzubessern, so ist dies in der heutigen Zeit 
beinahe unabwendbar - und gleichbedeutend mit einer 
Mehrbelastung der weiblichen Haushaltsmitglieder, lin 
ier diesen Notwendigkeiten verbindet sich für Yurkova 
das Handlungsfeld der Hausarbeit mit anderen Hand- 
langsfeldem. Über die meisten von ihnen - über die 
re ziproken sozialen Beziehungen unter den Nachbarn 
der “Machalla”, innerhalb der “Gefälligkeitsnetzwerke” 
1 blat-Netzwerke”) und über die Produktion für lokale 
Märkte - eröffnen sich für Frauen Möglichkeiten, wirt- 
Sc haftlich aktiv zu werden. 
Die soziale Organisation dieser kleinunternehmeri- 
Sc hen Tätigkeiten bildet den Kern des 3. Kapitels (Or 
ganisation wirtschaftlicher Tätigkeit: Alternative Akku- 
j^ulationsmodi). Yurkova will anhand “typischer Ak- 
^arnulationsmodi” aufzeigen “wie bestimmte strukturel- 
e Arrangements Vorteile und Möglichkeiten generie- 
ren ” (72); über den Arbeitsplatz des Ehemanns wird 
® lne Kleinhändlerin mit kostenlosen Plastikfolien für 
en heimischen Zitronenanbau versorgt; über das tägli- 
c be Miteinander in der Nachbarschaft lassen sich Mit- 
ar beiter, Kreditgeber, Konkurrenten und Absatzchan 
cen identifizieren; das Engagement im transnationalen 
e mhandel macht Frauen zu Pendlerinnen zwischen 
', 1e irnat und ausländischen Ein- und Verkaufsorten; in 
flexiblen Strukturen des “Parallelmarkts” finden 
nrer zusätzliche Schüler für besser bezahlte Nach- 
rin 6StUnc * en - Zusammengenommen erkennt die Auto- 
M daraus geschlechtsspezifische Merkmale der weib- 
s - en rnarktorientierten Tätigkeit: Frauen engagieren 
ü vornehmlich im Dienstleistungsbereich der Leicht- 
n , Nahrungsmittelindustrie; zu Beginn ihrer Unter- 
^ mun gen verfügen sie meist über geringes Start- 
in p ^ ta h ihr Informationsaustausch verläuft vorwiegend 
Son Netzwerken aus Verwandten, Freunden oder Per- 
b P n .’ denen sie Gemeinsamkeiten bezüglich Le- 
We| SSitUa t* on , Beruf, Nationalität oder Wohnort auf- 
s j c ^ Sen - Stets, so stellt Yurkova heraus, stabilisieren 
diese weiblichen Netzwerke eher über “eine Form 
der Loyalität” (88) als entlang reinem wirtschaftlichem 
Interesse. 
Diese Erkenntnis hat auch im nächsten Kapitel Be 
stand. Richtete sich der Blick bisher vor allem auf die 
Anbindung der Kleinhändlerinnen an ihre Märkte, so 
schwenkt das Interesse in Kapitel 4 (Produktionspro 
zesse in ihrer gesellschaftlichen Einbettung) über auf 
die Frage nach der Anbindung dieser Kleinhändlerinnen 
an ihre Kunden. Ins Zentrum rückt damit der Begriff 
der “Frauenökonomie”. Mit ihm verbindet die Auto 
rin eine in den sozialen Kontext eingebettete weibliche 
Handlungsrationalität, die gekennzeichnet ist durch die 
“untrennbare Verflechtung von Gewinnstreben und Fa 
milienversorgung” (90). Wie werden unter dieser Grund 
annahme Handlungsräume gestaltet? In den Beziehun 
gen zu den unmittelbaren Familien- und Haushaltsan 
gehörigen (dem Bereich des “Innen”) treten dabei vor 
allem zwei Charakteristika von Frauenökonomien her 
vor: die räumliche Zusammenlegung von Produktion 
und Betreuung sowie die Mitarbeit von Angehörigen. 
Die Bäckerin bereitet ihre Torten in der heimischen 
Küche zu, um die älteste Tochter täglich zum Englisch 
unterricht begleiten zu können - ohne die Hilfe der 
Schwiegermutter, in der Küche und bei der Betreuung 
der anderen Tochter, wäre dies allerdings nicht möglich. 
Nach “Außen” - gegenüber Interaktionspartnern, die 
“nur in funktionaler Beziehung zum ‘Innen’ von Be 
deutung” (89) sind - tritt für Yurkova der moralöko 
nomische Charakter der Frauenökonomie hervor. Ent 
lang der Achsen einer zweifachen Kontrolle, ausgeübt 
einmal durch die vom Staat geforderte Registrierung 
der erwerbsmäßigen Tätigkeiten, andererseits durch die 
soziale Kontrolle der Öffentlichkeit, typologisiert die 
Autorin ihr Material. Im Ergebnis identifiziert sie grund 
legende Handlungsparameter der Frauenökonomie: Ver 
trauen und Solidarität sind die wichtigsten Bausteine zur 
Erreichung des höchsten Ziels, der familiären sozialen 
Sicherheit; die Einbettung des wirtschaftlichen Handelns 
in gemeinschaftliche Zusammenhänge genießt Priorität 
vor den monetären Gewinnen; und: ein Legitimations 
potenzial, gespeist vom “Bild der Frau, die für das 
Überleben ihrer Familie sorgt” (131), macht staatliche 
Sanktionsmöglichkeiten gegenüber der oft unregistrier- 
ten kleinunternehmerischen Tätigkeit verhandelbar. 
Eine Frauenökonomie gewinnt letztlich ihren ana 
lytischen Sinn aus der Gegenüberstellung zu einer 
“Männerökonomie”. Da Yurkova auf deren Spezifität 
jedoch nicht eingeht, entsteht das Bild einer männlichen 
Wirtschaftsweise, die rein materiell orientiert ist und de 
ren vorrangiges Ziel nicht in der sozialen Sicherung der 
Familie liegt. Allein das Beispiel eines Medizindozen 
ten, der morgens vor dem Antritt seiner eigentlichen Ar 
beit einen Krämerladen neben dem zentralen Kaufhaus 
betreibt, um den Lebensstandard für sich und seinen 
Sohn zu erhöhen, lässt daran Zweifel aufkommen. 
Im 5. Kapitel (Identitätsbildung zwischen Freiheit 
und Marginalisierung) unternimmt die Autorin den Ver 
such, aus den bis dahin beschriebenen Handlungen 
der Kleinunternehmerinnen “rückzuschließen” auf de 
ren “Sinnsetzungen”. Die Frage nach dem Sinn der
	        

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