EVIFA - virtuelle Fachbibliothek Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 70.1896

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 70.1896

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711753
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711753
Persistenter Identifier:
1510222789874
Titel:
Anthropos, 62.1967
Erscheinungsjahr:
1967
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Titel:
Index Illustrationum
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 70.1896
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXX. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehler im LXX. Bande
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. Juni 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. Juli 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. Juli 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. Juli 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. Juli 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. Juli 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. August. 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. August 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. August 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. August 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. September 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. September 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. September 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. September 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. Oktober 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. Oktober 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. Oktober 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. Oktober 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. November 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. November 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. November 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. November 1896
  • Preuss, K. Th.: Die Totenklage im alten Amerika. Vom Standpunkte der Völkerpsychologie
  • Lendenfelds Alpenwerk
  • Pleyte-Leiden, C. M.: Seltene ethnographische Gegenstände von Kisar
  • Keller, C.: Reisestudien in den Somaliländern. V. (Schluss)
  • Nansens eigener Bericht über seine Polarreise
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. Dezember 1896
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. Dezember 1896
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

356 
Aus allen Erdteilen . 
Welt ( 68° 55' nördl . Br . ) . Der südlichste Punkt , welchen die polare Waldgrenze erreicht , ist 57° nördl . Br . am East - Main . Von diesem Punkte an bilden die Waldgrenzen in Labrador , Grönland und Island Bruchstücke einer nach Norden , in der Dichtung nach dem Nordkap Europas aufsteigenden Linie . Merkwürdig ist , dafs der nördlichste Punkt der Waldgi - enze in Asien ( 72%° ) und der südlichste in Amerika ( 57° ) mit dem nördlichsten und südlichsten Punkt der polaren Fest - landsküste in derselben Meridianebene liegen . Man hat ein allgemeines Zurückweichen der Waldgrenze festzustellen mocht , das durch die Gewalt der Stürme , welche schutzlosen Nachwuchs nicht aufkommen lassen , verursacht wird . 
— Die Höhle von „ la Mouthe“ . Aus dem reichen französischen Departement de la Dordogne kommt die Nachricht von einer wichtigen Entdeckung , die Herr E . Rivière , der seit dem Jahre 1887 dort Höhlenforschungen betreibt , gemacht hat . Er fand etwa 3 km von Tayas im kleinen Dorfe „ la Mouthe“ eine ehemals offene Grotte , die von ihrem Eigentümer vor 50 Jahren durch eine die Öffnung verschliefsende Mauer zu einem Rüben - und Kartoffelkeller eingerichtet war . Den Inhalt der Grotte , in Erde eingebettete Zähne , Knochen und geschlagene Feuersteine , hatte man damals als Dünger auf das umliegende Feld ausgestreut , wo Rivière noch zahlreiche Feuersteine fand . Eine genaue sichtigung der Grotte am 8 . September 1894 ergab , dafs sich in den hinteren Teilen derselben noch unangerührte diluviale Ablagerungen befanden , die beim ersten Besuch zähne , zerbrochene und aufgeschlagene Knochen , eine bohrte Nassa und bearbeitete Feuersteine lieferten . Bei der im Jahre 1895 fortgesetzten Untersuchung entdeckte man , dafs die Grotte viel umfangreicher war , als man bisher genommen und gegenwärtig ist man mit den Ausgrabungen schon gegen 200 m weit vorgedrungen . Auf den Wänden und der Decke des neu entdeckten niedrigen Ganges fand Rivière in einer Entfernung von 80 bis 127 m am Eingänge sehr merkwürdige Tierzeichnungen , von denen eine grofse Ähnlichkeit mit einem Bison hat . Nun wurde eine liche Erforschung der ganzen Höhle , die in einer Höhe von 193 m auf dem Gipfel eines bewaldeten Hügels liegt , von dem man eine weite Aussicht hat , vorgenommen . Es konnten Ablagerungen aus zwei verschiedenen Perioden festgestellt werden . Oben liegt eine etwa 30 cm dicke Schicht von Asche und Kohlenresten , in denen geschlagene Feuersteine ( auch ein geschliffenes Stück ) , Knochen jetzt noch lebender Tiere , rohe Topfscherben und Menschenknochen gefunden wurden . Diese Schicht , die nicht sehr tief in die Höhle hineinreicht , gehört der neolithischen Zeit an . Darunter liegt , durch eine mehr oder weniger dicke Sinterschicht getrennt , eine zweite , mehrere Meter dicke Schicht , in der Reste des Höhlenbären , der Hyäne , von Renntier , Pferd , Schwein , Hirsch , Bison , Ziege , mit zahlreichen geschlagenen Feuersteinen , geräten ( darunter eine feine , sehr gut gearbeitete nadel von 18 cm Länge ) und durchbohrte Zähne gefunden wurden . Topfscherben , geschliffenener Feuerstein und liche Knochen wurden bisher in dieser älteren Schicht funden , wie auch ein Stück eines Hippopotamus - und eines Rhinoceroszahnes . 
Die belangreichste Entdeckung , die Herr Rivière machte , besteht aber darin , dafs er unter den vorhin erwähnten zeichnungen auch einige fand , die zum Teil mit Ocker malt sind und eine mehr oder weniger dunkle rotbraune Farbe zeigen . Es ist dies der erste derartige Fund in reich . In Spanien sind in der Grotte von Altamira in der Provinz Santander bereits im Jahre 1881 ähnliche farbige Darstellungen aufgefunden worden . Herr Rivièi'e , der seinen vorläufigen Bericht in der „ Revue scientifique“ ( 14 . Oktbr . 1896 ) veröffentlicht , stellt ausführliche Beschreibungen seiner deckungen in Aussicht . 
— Polynesien . Prof . Sollas ist , wie „ Nature“ meldet , Ende Oktober von seiner Reise nach der Koralleninsel Fun a - futi ( oben S . 308 ) zurückgekehrt . Wenn auch der zweck , die Eifforschung des Korallenbaues durch Bohrung , nicht erreicht wurde , so sind doch anderweitig wichtige gebnisse erzielt worden und man kann sagen , dafs noch nie eine Koralleninsel der Südsee so genau durchforscht wurde wie Funafuti , wo die britischen Gelehrten sich elf Wochen aufhielten . Es sind bedeutende naturwissenschaftliche und ethnographische Sammlungen mit zurückgebracht worden . Dr . Collingwood hat die Eingeborenen nach der gischen Seite hin untersucht und zahlreiche Messungen macht , Prof . Sollas studierte die Physiographie und Geologie der Insel , und das Schiff „ Penguin“ nahm Tiefseelotungen der Umgebung vor . 
— August Grob kommt in seinen Beiträgen zur tomie der Epidermis der Gramineenblätter zu taten , welche deutliche Beziehungen zur geographischen Breite der Artenheimat erkennen lassen . Nach seinen Untersuchungen lassen sich zwei Hauptgruppen unterscheiden : 1 . Gräser der Tropen und Subtropen , deren Mehrzahl sich durch verhältnismäfsig zahlreiche Kieselkörper auszeichnet , speciell Kieselharzzellen von der Form der Kranz - , Hantel - , Sattel - und Reiszellen aufweist und in dem Besitz von Winkelhaaren ist ; zahlreiche Arten führen auch sogenannte Polsterhaare . — 2 . Gräser der nördlichen , gemäfsigten und kalten Zonen , welche wesentlich ärmer an Kieselkörpern sind und meistens der Winkel - und Polsterhaare entbehren . Die sich auf 209 verschiedene Arten erstreckende Arbeit liefs ferner erkennen , dafs die Feuchtigkeit des Standortes keinen wesentlichen Einflufs auf die Massenentwickelung der Kiesel - körper in der Epidermis auszuüben scheint . — Weiterhin lehrten die Ergebnisse , dafs gewisse Kieselzellformen in wissen Tribus auffallend häufig auftreten , so die Hantelzellen bei Maydeen , Andropogoneen und Paniceen , die Reiszellen bei den Oryzeen , die Sattelzellen bei Chlorideen und Bam - buseen . Dr . E . Roth . 
— Bei Honolulu auf den Sandwichinseln wird eine biologische Station errichtet , für deren Herstellung C . R . Bishop die grofse Summe von 750 000 Dollars geworfen hat . Mit derselben soll ein Aquarium verknüpft werden . Prof . W . T . Brigham , welcher kürzlich alle päischen Aquarien und zoologischen Stationen besucht hat , ist mit der Einrichtung betraut worden . Es werden Professoren angestellt und Studierende zugelassen , wie das in Neapel schieht . Für das Studium der Meerestiere des Stillen Oceans verspricht die neue Anstalt von der höchsten Bedeutung zu werden . 
— Basismessung in den Vereinigten Staaten . Vom Coast - and Geodetic Survey der Vereinigten Staaten ist die Messung der grofsen Basislinie , die als transkontinentaler Bogen bezeichnet wird und den 39 . Grad nördl . Br . entlang läuft , vollendet worden . Sie beginnt an der Atlantischen Küste , 16 km südlich vom Leuchtturm von Little Egg - Island bei Cape May und geht am Pacifischen Ocean bis 9 , 6 km nördlich vom Punta Arenas - Leuchtturme bei San Francisco . Es ist dieses die längste bisher vermessene Basislinie , deren Vermessung der Regierung der Vereinigten Staaten ungefähr eine Million Dollars kostete . 
— Zum Studium der Geologie und der kommnisse Alaskas begab sich im Mai 1896 eine dition dorthin , welche aus drei Fachleuten , J . E . Spurr , H . B . Goodrich und F . C . Schräder bestand . Sie sind bis an den oberen Yukon vorgedrungen , haben ihre im Aufträge der Vereinigten Staaten ausgeführte Untersuchung beendigt und sind im Oktober nach San Francisco zurückgekehrt . Der obere Yukon wurde Mitte Juni auf dem Landwege erreicht , sie fuhren alsdann bis zu seiner Mündung hinab und machten unterwegs Halt bei den verschiedenen Bergwerksanlagen . Nach Spurrs Ansicht sind die Aussichten für die ständige ausbeute sehr günstige . Ein grofses Quarzriff geht von ost nach Südwest durch das ganze Land , ähnlich der Mother Lode in Kalifornien . Gleichzeitig hat Dr . Becker die vorkommnisse an der Küste Alaskas untersucht und auch sein Bericht lautet verheifsungsvoll . 
— Die dänische Pamir - Expedition unter dem Premier - Leutnant Olufsen hat ihr Ziel glücklich erreicht und befindet sich z . Z . im russischen Turkestan . In einem Briefe Olufsens werden die aufserordentlichen Schwierigkeiten beim Überschreiten der Gletscher bei Odudy und dem Jasch - gulam - Flusse geschildert . Seine Pferde und Esel seien weder tot oder „ wandelnde Leichen“ . 
— Archäologische Untersuchungen an der Küste von Maine sind kürzlich von Major J . W . Po well und F . H . Cushing vom Bureau of Ethnology in Washington geführt worden . Sie haben zahlreiche Muschelhügel forscht , deren Inhalt in das Nationalmuseum in Washington übergeführt wurde . Die Funde an Geräten der früheren Einwohner werden ergänzt durch eine alte Hütte aus rinde , die über die älteste Wohnart Aufschlufs gieht . Sie wurde mit Hülfe der Passamaquoddy - oder Abenaki - Indianer erlangt . In derselben Gegend bat auch A . S . Gatschet stische Forschungen getrieben und Grammatik wie buch der eben genannten Indianer festgestellt . 
Verantwortl . Redakteur : Dr . R . Andree , Braunschweig , Fallersleberthor - Promenade 13 . — Druck : Friedr . Vieweg u . Sohn , Braunschweig
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.