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Baessler-Archiv, 22/23.1939/40

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 22/23.1939/40

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711517
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711517
Persistenter Identifier:
1500894545797
Titel:
Baessler-Archiv, 22/23.1939/40
Erscheinungsjahr:
1940
Zusätzliche Information:
Bindungsfehler wurden behoben
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 23, 1940, Heft 4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Kurt Lück: Der Mythos vom Deutschen in der polnischen Volksüberlieferung und Literatur. Forschungen zur deutsch-polnischen Nachbarschaft im ostmittel-europäischen Raum. Historische Gesellschaft für Posen
Sonstige Person:
Dittmer, K.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 22/23.1939/40
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 2, 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 4
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 2, 3
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 4
  • Mengin, Ernst: Unos Annales Históricos de la Nacion Mexicana Die Manuscrits mexicains Nr. 22 und 22Bis der Bibliothèque Nationale de Paris. Teil II Der Kommentar (Teil I ist im Baeßler-Archiv, Band XXII, Heft 2-3 erschienen)
  • Zeitschriftenrezension: Lehmann, Walter: Die Geschichte der Königreiche von Colhuacan und Mexico. Text mit Übersetzung von ... (Quellenwerke zur alten Geschichte Amerikas, aufgezeichnet in den Sprachen der Eingeborenen. Herausgegeben vom Ibero-Amerikanischen Institut, Berlin. 1.)
  • Zeitschriftenrezension: Kurt Lück: Der Mythos vom Deutschen in der polnischen Volksüberlieferung und Literatur. Forschungen zur deutsch-polnischen Nachbarschaft im ostmittel-europäischen Raum. Historische Gesellschaft für Posen
  • Leerseite
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

BESPRECHUNGEN 
141 
Abständen erfolgten Erweiterungsbauten und über Kanal 
anlagen. Von großer Bedeutung sind die Angaben über 
die Beziehungen der Hochlandstämme zu jenen der 
mexikanischen Küstentiefländer, die für archäologische 
Forschungen ergänzendes Material liefern. Vieles davon 
ist schon von Seler für seine Forschungen herangezogen 
worden. 
Vergleicht man den Text mit der Übersetzung, so muß 
diese als philologisch gründlich bezeichnet werden, wenn 
auch manche dunklen Stellen im Ausdruck auch andere 
Auslegungen zulassen. Doch nie ist einer Schwierigkeit 
aus dem Wege gegangen, und an den fraglichen Stellen 
die Stellungsnahme des Übersetzers der Prüfung zugäng 
lich gemacht. Nur eine wirkliche Beherrschung des 
Aztekischen und seiner älteren Ausdrucksweise schuf 
die Möglichkeit den schwierigen Text zu meistern. 
Der Kommentar offenbart ein tiefes Wissen der mexi 
kanisch-mittelamerikanischen Altertumskunde. Aller 
dings ist die Grundeinstellung Lehmanns die gleiche ge 
blieben, die er immer trotz der neuen archäologischen 
Ergebnisse beibehalten hat und die sich auf sein chrono 
logisches Schema mit seiner Identifizierung der christ 
lichen Zeitrechnung, auf seine Toltekenchronologie und 
die Abhängigkeit der Mayakultur von der altmexikani 
schen bezieht. Er ist hierin niemals von seinem schon 
durch Seler vorsichtig vertretenen Standpunkt abge 
wichen. Sie steht im Gegensatz zur Stellung der nord 
amerikanischen Forscher und wird daher diese wie die 
ihnen folgenden Kollegen auf den Plan rufen. Abgesehen 
davon bietet aber der Kommentar eine Fülle von An 
regungen, von Kombinationen und wertvollen Notizen, 
die dem Fachmann Anregungen geben. Zu vermissen ist 
jegliches Eingehen auf die nordamerikanischen For 
schungen der letzten Jahre im Mayagebiet, die uns so 
überraschende neue Einblicke in die Kultur der Hoch 
land- und Tieflandmaya gebracht haben. Über sie ist 
Lehmann hinweggegangen, was zu bedauern ist. So ist er 
auch seinem chronologischen Schema mit der Einteilung 
in Alt- und Jungtolteken treu geblieben, die schon vor 
längerer Zeit auf Kritik gestoßen war. Eine grundlegende 
Abhandlung über diese Frage hat L. leider nie verfaßt, 
sondern sich stets nur andeutungsweise dazu geäußert. 
Sie kann nur auf der Grundlage einer umfassenden und 
vergleichenden Kalenderforschung der Altmexikaner und 
Maya erfolgen. 
Überhaupt liefert der Kommentar vielfach Behaup 
tungen, deren Begründung nur vage angedeutet ist. Das 
erstaunliche Wissen Lehmanns hat für seine Veröffent 
lichungen oft den Nachteil mit sich gebracht, daß er 
Gedankenblitze hinwarf, ohne sich in seinem tempe 
ramentvollen Schwung veranlaßt zu sehen, auch eine 
abgewogene kritische Begründung dafür zu geben. So 
ist denn manches in diesem Kommentar bei allem er 
kennbaren Spürsinn doch noch wissenschaftlich nicht 
genügend ausgeprägt worden, anderes flüchtig hin 
geworfen, ohne daß der Leser sich ein zutreffendes Bild 
von den Behauptungen machen kann. Als ein Beispiel 
diene nur die auf S. 254 Anm. 2 mitgeteilte Bemerkung 
über den Quetzalvogel, „dessen überraschendes ehemaliges 
Vorkommen bei uns in Bernsteineinschlüssen wissen 
schaftlich, wie mir Adolf von Echt mitteilte, festgestellt 
wurde.“ Jede weitere Angabe über diese Quelle, über 
etwaige Literatur, die Herkunft des betr. Bernsteins 
fehlt, so daß wissenschaftlich diese Mitteilung in der Luft 
hängt und nicht nachprüfbar ist. Diese und viele andere 
Notizen im Kommentar regen zwar an, müssen aber erst 
noch gründlich überprüft werden. 
Es ist hier nicht der Ort, um in eine ausführliche Er 
örterung des Grundproblems der Chronik und ihres 
Kommentars, der zeitlichen kalendarischen Zuverlässig 
keit ihrer Jahresangaben einzutreten, ebensowenig wie 
kleinliche Kritik an dieser oder jener flüchtigen Bemerkung 
angebracht erscheint. Das Werk Lehmanns als Ganzes ist 
eine hervorragende Leistung philologischer Forschung, 
sprachlichen Einfühlungsvermögens in die Denkweise der 
Altmexikaner und einer vollen Beherrschung des Stoffes 
altamerikanischer Kulturgeschichte. Wer Lehmann per 
sönlich gekannt hat, wird über den Schwung seiner 
Hypothesen und Kombinationen nicht überrascht sein, 
die diesen rastlosen Arbeiter und Sammler immer von 
neuem antrieben und zu kühnen Gedankengängen ver- 
anlaßten. 
Dankbar muß noch des Ibero-Amerikanischen Institu 
tes in Berlin gedacht werden, das sich bereit fand, die 
schwierige Veröffentlichung der Chronik in der Praxis 
durchzuführen, und eine uns in Deutschland bisher fehlende 
Möglichkeit durch die neue Reihe seiner Veröffentlichun 
gen geschaffen hat, altamerikanische Originalquellen 
werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Denn 
damit ist der amerikanistischen Forschung in Deutsch 
land eine neue Stütze geschenkt worden, die sie in der 
Gegenwart mehr denn je braucht, um ihre Berechtigung 
als Wissenschaft mit ihrer bis auf Al. v. Humboldt zurück 
gehenden Tradition in Deutschland zu erweisen. Ein 
Mangel möge endlich hier noch kurz angedeutet werden, 
der die Benutzbarkeit des Werkes beeinträchtigt; eine 
Karte des mexikanischen Hochlandes mit Stammes- und 
Ortsnamen, wie sie in der Chronik auftreten und ein 
Orts- und Personenverzeichnis. 
F. Termer, Hamburg. 
Kurt Lück: Der Mythos vom Deutschen in der polnischen 
Volksüberlieferung und Literatur. Forschungen zur 
deutsch-polnischen Nachbarschaft im ostmittel 
europäischen Raum. Historische Gesellschaft für 
Posen Verlag von S. Hirzel in Leipzig, Posen 1938. 
Die grauenhaften Abschlachtungen der Volksdeutschen 
in Polen vor und während des polnischen Feldzuges haben 
einen solch abgrundtiefen Haß der Polen gegen alles 
Deutsche enthüllt, wie er in Deutschland fast unbekannt 
und völlig unverständlich war. Wie es zur Entstehung 
dieses Hasses kam, hat der Verf. in seinem Werke klar 
gelegt. Es gibt kein besseres Zeugnis für den Charakter 
des deutschen Wissenschaftlers, als daß dieses Buch in 
der Zeit verschärfter politischer Spannung von einem 
in vorderster Front des Volkstumskampfes in Polen 
stehenden Deutschen in so vornehmer, sachlicher und um 
Verständnis der polnischen Psyche so bemühter Weise 
geschrieben werden konnte. 
Im ersten Teil seiner Arbeit verzeichnet der Verf. 
gewissenhaft jeden Niederschlag, den das Zusammen 
leben mit den Volksdeutschen im Denken und Handeln 
des polnischen Volkes gefunden hat. Im zweiten 'Feil 
wird die Stellungnahme der polnischen schöngeistigen 
Literatur zum deutschen Wesen mit größter literar 
historischer und historischer Kenntnis behandelt. Die 
Greuelpropaganda wird trotz ihrer großen Bedeutung im 
polnischen Schrifttum und ihrer verhängnisvollen Rolle
	        

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