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Baessler-Archiv, 14/15.1930/32

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 14/15.1930/32

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711492
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711492
Persistenter Identifier:
1500547393141
Titel:
Baessler-Archiv, 14/15.1930/32
Erscheinungsjahr:
1932
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 14, 1930, Heft 3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 14/15.1930/32
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 4
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 15, 1932, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 15, 1932, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 15, 1932, Heft 3
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

FORM UND ORNAMENTIK 
ALTPERUANISCHER SPINDELN 
VON 
DR. E. HEINRICH SNETHLAGE 
Unter den Funden in den Gräbern von Ancon, Pachacamac, Ica und an anderen Orten 
der Küste Perus sind in besonders reichem Maße Spindeln vertreten. Meist waren sie mit 
anderen Geräten und Materialien der Spinnerei und Weberei, als da sind: Spulen, Nadeln, 
Baumwollkegel, Fadensträhnen aus Wolle, Stoffproben usw. 1 in Arbeitskörbchen vereint; 
doch wurden sie auch in Holzkästchen, in Tücher verpackt oder lose dem Mumienballen 
beigelegt gefunden. Durch planloses Ausgraben, Zerstörung der Behälter und Umhüllungen 
sind sie allerdings sehr häufig aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gerissen worden. 
Bewundert worden ist schon sehr früh ihre große Mannigfaltigkeit. Ohne Überlegung 
dürfen wir daher der Bemerkung Uhle’s (2, S. 34) Glauben schenken, daß sie in der Be 
urteilung der zeitlichen Einordnung der aufgefundenen Gräber eine große Rolle spielen. 
Aus diesem Grunde dürfte es angebracht sein, das reiche, in unserem Museum liegende 
Material in systematischer Anordnung zu veröffentlichen. Sind auch die Angaben, die mir 
zur Verfügung stehen, sehr mangelhaft und zu einem großen Teil nicht einmal einwandfrei, 
mag doch die Übersicht über den Formenreichtum ■— wenn er auch noch ergänzt werden 
muß — weiteren Forschungen dienlich sein. Außerdem geben die Resultate der Unter 
suchungen Uhles und Kroebers wenigstens einigen Anhalt, den Verlauf der Entwicklungs 
reihen, die sich durch meine Zusammenstellung ergeben, mit einiger Wahrscheinlichkeit zu 
bestimmen. Irgend welcher Schlüsse auf die Geschichte der einzelnen Kulturen, wie 
sie durch die systematischen Ausgrabungen jenes Forschers gezogen werden konnten, 
muß ich mich selbstverständlich enthalten. Nur die regionale Verbreitung der Typen 
vermag ich anzugeben, so, wie sie sich aus den Angaben, die die Stücke der Sammlungen 
des Staatl. Museums für Völkerkunde begleiten, ergibt. 
Crawford hat den meisten im Küstengebiet Perus gefundenen Stäben mit der in der 
Mitte angebrachten ,,Rolle“ aus Ton, Rohr, Metall usw. die Eigenschaft als eigentliche 
Spindel abgesprochen (S. 76). Die geringe Schwere der Wirtel, ihr Platz und das nach beiden 
Seiten gleichmäßige Abnehmen der Dicke des aufgerollten Fadens seien genügender Be 
weis, daß sie nur als eine Art Spulen gebraucht werden konnten, um den Schuß be 
quem durch die Kette zu führen. Der Faden sei daher wohl zwischen Daumen und Finger 
gesponnen und dann erst auf das Stäbchen gebracht worden. 
Frödin und Nordenskiöld wenden hiergegen ein (S. 3 2 /33)? daß Crawford die perua 
nischen Geräte nur vom Standpunkt der modernen Spinnerei aus betrachtet habe. Aller 
dings sei es nicht gut möglich, mit ihnen vertikal nach der sogenannten Bakairi-Methode 
zu arbeiten; der Faden kann also nicht durch das Rotieren der hängenden Spindel gebildet 
werden. Doch sei ein Spinnen auf die Weise der Bororo durch Drehen der Spindel auf einer 
1 In mehreren Körbchen fand ich ganz enge Kämme allein mehr, wie es Crawford schon vermutete (S. 89), zum 
in Gemeinschaft mit Spinn- und Web-Geräten und Eindrücken des Schusses in das bereits fertige Gewebe 
-Materialien. Der Gebrauch als Toilettegegenstand ist gedient haben, 
in diesen Fällen wenig wahrscheinlich; sie dürften viel- 
12 Baessler-Archiv.
	        

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