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Band: Völkerkunde, 2. Band

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Band: Völkerkunde, 2. Band

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711492
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711492
Persistenter Identifier:
1500547393141
Titel:
Baessler-Archiv, 14/15.1930/32
Erscheinungsjahr:
1932
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Titel:
Inhaltsverzeichnis
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Völkerkunde
  • Band: Völkerkunde, 2. Band
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Kapitel: Afrika
  • Kapitel: Allgemeines
  • Kapitel: Die Völker der Saan oder Buschmänner
  • Kapitel: Die Hottentotten oder Khoikhoin
  • Kapitel: Die Familie der Bantuvölker
  • Kapitel: Die Völker des Sudan
  • Kapitel: Allgemeines
  • Kapitel: Die Neger Oberguineas
  • Kapitel: Die Negerbevölkerung Senegambiens
  • Kapitel: Die Fulah oder Fulbe
  • Kapitel: Die Neger des mittleren Sudan
  • Kapitel: Die Bewohner des östlichen Sudan
  • Kapitel: Nordostafrika
  • Kapitel: Die Sahara und die nördlichen Küstenländer
  • Kapitel: Madagaskar
  • Kapitel: Asien
  • Kapitel: Schlußbetrachtungen
  • Korrekturen: Berichtigungen
  • Register: Register
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Die Leute in Kordofan und am oberen Nil. 209 
bergen (120n. Br.) bis zum 6. n. Br. und am westlichen Ufer des Bahr el 
Abiad bis herab zum 10.n. Br. wohnend. Sie zerfallen in mehrere Stämme, 
unter denen die der Tuitsch, Bor, Elyab und Kyetsch die wichtigsten sind. 
Südlich vom Lande der Elyab und Bor wohnen die Bari, deren nördlichster 
Stamm Tschir genannt wird, östlich von diesen die Beri, welche eine dem 
Schilluk und Dinka verwandie Sprache sprechen, westlich die Nyang-Bara 
oder Niam-Bari. Körpergestalt und Hautfarbe erleiden hier auf verhältnis— 
mäßig kleinem Gebiete auffallende Umwandlung. Die spindeligen, langarmigen 
und stelzenbeinigen Gestalten der Schilluk, mehr noch der Nuer und Dinka 
scheinen der von ihnen bewohnten Sumpfregion des Bahr el Abiad und seiner 
Zuflüsse angepaßt, während wir gegen Osten bei den höher gelegenes, gebirgiges 
Land bewohnenden Zweigen der Nuba geringere Körpergröße, dafür aber einen 
proportionierten, kräftigeren Bau analog dem Lande finden. Gegen Süden 
sehen wir denselben Umstand bei den das trockener werdende, erhöhte Land ein— 
nehmenden Schir, bei den Bari, noch mehr bei den Wald und Gebirgsland 
bewohnenden Niam-Bari, den ihnen nahestehenden Ligi, Moru, Mundo, 
Abu Keia, Abaka u. s. w., welche schon nicht mehr über das gewöhnliche 
Körpermaß gehen und normale Verhältnisse zeigen. Auch findet sich bei ihnen 
häufig eine lichtere, schwärzlichbraune oder braune Hautfärbung, weniger jenes 
reine Schwarz, wie bei den Nubastämmen, das von arabisch sprechenden Landes⸗ 
kindern als asrak d. h. blau, von vielen Reisenden, nach Marno, nicht ganz 
mit Unrecht als blaufchwarz bezeichnet wird, wogegen Schweinfurth den an 
geblich bläulichen Schimmer der Negerhaut für Einbildung und lediglich als 
einen Reflex des blauen Himmels erklären will. (Dr. Georg Schweinfurth, 
Im Herzen von Afrika. Reisen und Entdeckungen im zentralen Aequatorialafrika 
während der Jahre 18681871. Leipzig 1874. 80 Bdo. T, S. 160) Die 
genannten Stämme bilden gewissermaßen den Uebergang zu den Makraka, den 
Niamniam und Monbuttu mit untersetztem, gedrungenem Bau, breitem Gesichte 
und bräunlicher Hautfarbe. Aehnlich verhält es sich in kultureller Hinficht. 
Da haben wir die nackten, jedem Gewerbe fremden, nicht viel besser als die 
Tiere lebenden Neger des Sumpfgebietes am Bahr el Abiad und am mittleren 
Vahr el Dschebel; die weit höher stehenden, selbst junge Mädchen schon mit 
Bedeckung versehenden Schir und Bari, wogegen die Männer dieser wie die 
Niam⸗Bari jede Bekleidung hartnäckig verschmähen; die Abu Keia, Moru, 
Mundo, das männliche Geschlecht mit eigentümlicher Schambedeckung, das weib⸗ 
liche der primitiven Bedeckung mit Baumblättern den Vorzug gebend; die 
Manner der Makraka und Niamniam mit Schürzen von Fellen und endlich 
ie Monbuttu schon weit vorgeschritten mit Bekleidung aus Baumrindenzeug, 
Janz ähnlich wie die mit ihnen auf ähnlich hoher Kulturstufe stehenden Uganda— 
eute am Ukerewe, welche einerseits diesen, anderseits den im Nordosten von 
ihnen wohnenden, noch sehr wenig bekannten Gallavölkern nahe stehen. 
Die Schilluk fitzen auf dem linken Ufer des Weißen Flufses auf einem Territorium, 
F bei eiwa 880 —— Is icm Breile besitzt, Sie zählen ungefähr 1,200,006 
opfe, welche in 3000 VDoern wohnen Seit 1801 in welchem Jahre Aegypten seine 
Hellwald, Naturgeschichte. 11. 27
	        

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