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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 14=24.1894

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 14=24.1894

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711492
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711492
Persistenter Identifier:
1500547393141
Titel:
Baessler-Archiv, 14/15.1930/32
Erscheinungsjahr:
1932
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 14, 1930, Heft 4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Zur Archäologie von Guatemala
Sonstige Person:
Termer, Franz
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Abbildung

Strukturtyp:
Abbildung
Titel:
Abb. 41-43. San Andres Osuna. Dep. Escuintla. Abb. 43a. Motiv auf einer Tonschale. San Andres Osuna. Dep. Escuintla. ca. 3/4 n. Gr.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 14=24.1894
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Autorenindex: Autoren-Register
  • Korrekturen: Druckfehler-Verzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1894, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1894, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1894, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1894, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1894, Heft 5
  • Hein, Wilhelm: Die geographische Verbreitung der Todtenbretter
  • Szombathy, Josef: Neue figural verzierte Gürtelbleche aus Krain
  • Weisbach, A.: Die Oberösterreicher
  • Meringer, Rudolf: Ueber Spuren römischer Dachconstructionen in Carnuntum
  • Dell, J.: Architektonisches auf den Reliefs der Matres aus Carnuntum
  • Zuckerkandl, E.: Zur Craniologie der Nias-Insulaner
  • Zeitschriftenrezension: Literaturberichte
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1894, Nr. 1
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1894, Nr. 2
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1894, Nr. 3
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1894, Nr. 4
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1894, Nr. 5
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Literaturberichte. 
* 
4 
x od 
21. 
Dörpfeld, Wilh.: Troja 1893. Bericht über die im 
Jahre 1893 in Troja veranstalteten Ausgrabungen, 
Unter Mitwirkung von AırreD Brückner, Max 
Wzırcen und WıLaeLm Wıinsere, Mit 2 Plänen und 
83 Abbildungen. Leipzig, F. A. Brocryaus 1894, 
140 pp. 8. 
Das hauptsächlichste Ergebniss der Grabungen von Mai 
bis Juli 1893 wurde nach DönrreLn’s vorläufigem Berichte (in 
Jen „Athenischen Mittheilungen“, XVIII, 199) in dieser Zeit- 
schrift, XXIII, 212, bereits besprochen, Nun liegt‘ der Frau 
Sorte SCHLIEMANN als Dank für die zur Fortsetzung der Arbeit 
gewährten Mittel gewidmete Hauptbericht vor, in welchem 
DörereLD namentlich die Ausgrabungen in der sechsten 
Schicht, dem Troja der mykenischen Zeit, S. 9—60 ein- 
gehend, hierauf die Ausgrabungen in den übrigen Schichten 
S. 61—87, Brückner die keramischen Funde und die troischen 
Gräber schildert und die gefundenen Inschriften mittheilt. 
Wxrı6EL konnte bei dem Berichte selbst nicht mehr Hand 
anlegen. Sein Katalog der Funde, sowie seine Beobachtungen 
über die prähistorischen Schichten und über die Gräber, 
deren Ausgrabung er leitete, wurden, so weit dies möglich 
war, von den Herren DörrreLp und Brückner verwerthet, 
Wırserg hat als Architekt bei der Ausführung der Pläne 
mitgewirkt und die Zeichnungen des Buches hergestellt. 
Die Entdeckung des „mykenischen Troja“ rührt noch 
von SCHLIEMANN’S eigener letzter Arbeit her, der vor dem 
Südwestthore der zweiten Burg einen tiefen Schacht bis auf den 
Felsen niedertreiben liess, weil er dort nach der Analogie 
von Mykenä die Königsgräber als Felsgrüfte zu finden hoffte, 
Bei dieser Gelegenheit wurde ein guter Schichtendurchschniti 
gewonnen und man erkannte die sechste früher lydisch genannte 
„Stadt“ als die Ansiedlung der mykenischen Zeit, somit als 
die homerische Pergamos. Bei seinen früheren Grabungen 
hatte SCHLIEMANN in dieser Schicht keine Bauwerke und auch 
keine Burgmauer angetroffen. Doch schon 1890 kamen in 
derselben die Ruinen eines Paares tempelähnlicher Gebäude 
zum Vorschein, und jetzt ist zweifellos constatirt, dass die 
mykenische Ansiedlung eine stattliche Burg mit vielen grossen 
Bauwerken im Inneren und eine überaus mächtige Ringmauer 
besass. Die Burg der zweiten Schicht ist viel älter und lange vor 
ler Zeit des trojanischen Krieges mehrmals zerstört worden, 
Die Bauten des mykenischen Troja — sieben an dem 
Mauerring liegende Häuser von ungleicher Orientirung — 
bilden nicht, wie z, B, diejenigen von Tiryns, eine zusammen- 
hängende Gruppe, sondern stehen einzeln und zeigen in 
ihrem Grundrisse grosse Aehnlichkeit mit dem Megaron der 
mykenischen Zeit und dem einfachen griechischen Tempel, 
Die Raumdimensionen und Wandstärken sind auffallend 
gross: es sind u. A. drei Säle von 105, 129 und circa 175 m? 
grhalten, während in Tiryns nur ein grosser Saal von 116 m! 
and in: Mvkenä nur ein solcher von 149 m? constatirt. ist. 
Uebrigens sind die Häuser in der Mitte der Burg schon seit 
lem völligen Umbau der Akropolis in römischer Zeit zer- 
stört und können noch grösser gewesen sein. Auch die Bauart 
‘st, besser als in der Argolis, wo die Wände aus wenig 
yearbeitceten Steinen mit Lehmmörtel oder aus Lehmziegeln 
und vereinzelten Hausteinen aufgeführt sind, In Troja be- 
stehen nur die Grundmauern aus rauhen Steinen, die auf- 
zehenden Wände aber aus gut bearbeitetem Steinmaterial. 
Die Parastaden und hölzernen Säulen der Vorhallen fehlen 
lagegen. Die Grundrissform ist so gleichmässig, dass wohl 
alle Gebäude dieselbe Bestimmung gehabt haben dürften: 
as werden einfache Wohnhäuser gewesen sein, die aus einem 
geschlossenen Zimmer und einer offenen Vorhalle bestanden. 
Nur eines der Bauwerke mit einer Reihe von Säulen in der 
Witte des Saales und einer auffallend schmalen, zu praktischen 
Zwecken ungeeigneten Vorhalle war möglicherweise ein Tempel. 
Es lag nicht weit von der Mitte der Burg und der Stelle, 
wo in römischer Zeit der grosse Athenatempel stand, und 
jatte einen eigenen mauerumschlossenen Bezirk vor der 
Yorhalle. Tempel sind in Tiryns und Mykenä allerdings un- 
jezeugt, aber nach Homer gab es mindestens zwei solche in 
Froja. 
Die Burgmauer der homerischen Pergamos war circa 
5m stark und so solid gebaut, dass sie nach DörrreLD’s Aus- 
;pruch als eine der stärksten Festungsmauern bezeichnet 
werden darf, die diesseits und jenseits des Aegäischen Meeres 
ırbaat worden sind, Sie ist aus grossen, flachen, nicht regel- 
mässig bearbeiteten Steinen, die etwas nach innen geneigte 
Schichten bilden, zusammengefügt und aussen glatt ab- 
zearbeitet. Die Aussenseite ist im Verhältnisse von 10:3 
zeböscht, die Innenseite bildet entsprechende Absätze, die 
ınf stufenförmigen Terrainausschnitten aufruhen. An der 
Nord- und Nordwestseite, gegen Sigeion hin, ist die Ring- 
mauer total zerstört, was die bei Strabo überlieferte Nach- 
icht, dass die Mauern der Stadt Sigeion aus Steinen von 
[roja erbaut sind, in eigenthümlich schlagender Weise be- 
xräftigt. Der Flächeninhalt der Burg betrug mit 20.000 m2, 
zenau so viel wie der von Tiryns und nur um 5000 m? 
weniger als der der alten Akropolis von Athen, um 1000 m? 
weniger als der von Mykenä. Hier sei beigefügt, dass die 
‚weite oder „verbrannte“ Stadt, welche ScHLIEMANN einst für 
las homerische Troja gehalten hatte, nur 8000 m? Flächen- 
avım mass, Bekanntlich hatten die ältesten Ansiedlungen 
von Hissarliık einen kleineren Umfang; durch die Schutt- 
nasse der zerstörten Häuser und Ringmauern ist der Hügel 
allmälig grösser geworden. Die Erweiterungen des Burghügels, 
welche natürlich an den niedrigeren Hügelrändern mehr Raum 
innehmen als an den höheren, lagen selbstverständlich tiefer 
als die Mitte des Hügels. Eine Planirung erfolgte nur bei der 
Anlage der zweiten und der neunten (römischen) Burg; bei 
ler Gründung der sechsten beschränkte man sich darauf, 
len runden Schutthügel in einzelne Terrassen abzutheilen. 
Auch Tiryns, Mykenä und die Akropolis von Athen waren 
a anf terrassenförmigem Boden erbaut. Als dann die Römer
	        

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