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Baessler-Archiv, 14/15.1930/32

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 14/15.1930/32

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711492
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711492
Persistenter Identifier:
1500547393141
Titel:
Baessler-Archiv, 14/15.1930/32
Erscheinungsjahr:
1932
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 14, 1930, Heft 4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Zur Archäologie von Guatemala
Sonstige Person:
Termer, Franz
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Abbildung

Strukturtyp:
Abbildung
Titel:
Abb. 22-23. Samac. Depart. Alta Verapaz. ca. 1/4 n. Gr.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 14/15.1930/32
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 4
  • Lehner: Die Naturanschauung der Eingebornen im N.O. Neu-Guineas
  • Müller, Rolf: Der Sonnentempel in den Ruinen von Tihuanacu. Versuch einer astronomischen Altersbestimmung
  • Maass, Alfred: Ein Kalender aus Bali (Tika)
  • Termer, Franz: Zur Archäologie von Guatemala
  • Abbildung
  • Abbildung: Abb. 1. Chaculá. Departamento Huehuetenango. ca. 1/7 n. Gr.
  • Abbildung: Abb. 2. Ilóm. Departamento Quiché
  • Abbildung: Abb. 3. Ilóm. Departamento Quiché. Abb. 4. Ilóm. Departamento Quiché
  • Abbildung: Abb. 5a. Tonschale mit Darstellung eines Hirsches. Ilóm. Departamento Quiché. ca. 3/4 n. Gr.
  • Abbildung: Abb. 5. Ilóm. Departamento Quiché
  • Abbildung: Abb. 6, 7, 9 -11. Ilóm. Departamento Quiché. Abb. 8. San Andres Osuna. Departamento Escuintla
  • Abbildung: Abb. 12 - 14. Ilóm. Departamento Quiché. Abb. 15. Ilóm. Departamento Quiché
  • Abbildung: Abb. 16-17. Ilóm. Departamento Quiché. Abb. 18,19. San Andres Osuna. Departamento Escuintla. Abb. 20. Ilóm. Departamento Quiché
  • Abbildung: Abb. 21. Ilóm. Departamento Quiché. ca. 1/2 n. Gr.
  • Abbildung: Abb. 22-23. Samac. Depart. Alta Verapaz. ca. 1/4 n. Gr.
  • Abbildung: Abb. 24. La Sierra (Patzum). Departamento Chimaltenango. ca. 1/30 n. Gr.
  • Abbildung: Abb. 25. Aguacatan. Departamento Huehuetenango. ca. 1/5 n. Gr. Abb. 26. Aguacatan. Dep. Huehuetenango. ca. 1/4 n. Gr.
  • Abbildung: Abb. 27. Chocolá. Dep. Suchitepequez. Abb. 28. Chocolá. Dep. Suchitepequez
  • Abbildung: Abb. 29. El Baúl. Dep. Escuintla. ca. 1/20 n. Gr.
  • Abbildung: Abb. 30. El Baúl. Dep. Escuintla. ca. 1/10 n. Gr. Abb. 31. El Baúl. Dep. Escuintla. ca. 1/10 n. Gr. Abb. 32. Ahuachapan (Salvador). Abb. 33-36. San Andres Osuna. Dep. Escuintla
  • Abbildung: Abb. 37-38. San Andres Osuna. Dep. Escuintla. Abb. 39-40. San Andres Osuna. Dep. Escuintla
  • Abbildung: Abb. 41-43. San Andres Osuna. Dep. Escuintla. Abb. 43a. Motiv auf einer Tonschale. San Andres Osuna. Dep. Escuintla. ca. 3/4 n. Gr.
  • Abbildung: Abb. 44. San Francisco Miramar. Dep. Quezaltenango. Länge 45mm. Höhe 37mm. Abb. 45. San Andres Osuna. Dep. Escuintla. ca. 2/3 n. Gr
  • Zeitschriftenrezension: Dr. Helmut Anger, Die Deutschen in Sibirien. Reise durch die deutschen Dörfer Westsibiriens
  • Zeitschriftenrezension: Dr. J. Winthuis, Innsbruck: Einführung in die Vorstellungswelt primitiver Völker. Neue Wege der Ethnologie
  • Zeitschriftenrezension: Harald Weber, "Das chinesische Horoskop"
  • Literaturverzeichnis: Büchereingänge
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 15, 1932, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 15, 1932, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 15, 1932, Heft 3
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Nord- und Zentralguatemala. 
Von den zu meiner Kenntnis gelangten Stücken aus der Alta Verapaz mögen hier 
folgende erwähnt sein. Aus einem Tumulus bei der Finca Samac (westlich von Coban) 
stammt das kugelige Tongefäß (Abb. 22), 
das ein mit Stempel eingeprägtes Relief der 
stilisierten Federschlange zeigt und an me 
xikanische Vorkommnisse erinnert. Es dürfte 
sich um ein auf Flandelswegen verschlepptes 
Stück handeln. Das kleine Räuchergefäß 
(Abb. 23) ist auf der Figur wie auf der übri 
gen Wandung mit weißer, roter und schwar 
zer Farbe bemalt. Es ähnelt den kleinen 
Räucherschalen aus demLacandonengebiet 1 , 
ist aber feiner als diese gearbeitet. Abb. 22—23. Samac. Depart. Alta Verapaz. ca. 1 / i n. Gr. 
Eine größere, hauptsächlich aus Bruchstücken bestehende Sammlung von Altertümern 
war auf der Finca Mayucvuä zusammengetragen worden. Sie stammten aus Höhlen des 
im Norden von Panzös sich erhebenden Kalkgebirges. Bedeutsam darunter sind zwei 
größere Räuchergefäße. Bei dem einen von 400 mm Höhe und 195 mm Durchmesser ist 
an der Vorderseite das Gesicht eines Gottes angebracht, umrahmt von einer Steinperlen 
kette. Aus dem Munde hängt die Zunge heraus, auf die das Blut der geopferten Tiere oder 
Menschen gestrichen oder an der andere Opfergaben befestigt wurden. Runde Scheiben 
bilden den Ohrschmuck. Als Halsschmuck dienen riemenartige, in runden Perlen endende 
Streifen. Als Kopfputz trägt der Gott einen runden Aufsatz, der an beiden Seiten von 
zwei Volutenornamenten, wie Feuerzungen, flankiert wird. In der Mitte des Aufsatzes 
blickt aus einem geöffneten Tierrachen ein menschliches Gesicht, das mit seinem geöffneten 
Munde, den runden Ohrpflöcken und dem Perlenkranz ein kleineres Abbild des großen 
Götterantlitzes sein soll. Es fehlt nur die hervorgestreckte Zunge. Während der Rumpf 
nicht angedeutet ist, sind die beiden Füße modelliert. Um welchen Gott es sich handelt, 
wage ich nicht zu entscheiden. Nach dem Schema von E. P. Dieseldorff würde ein Tzultacä 
dargestellt sein. 
Aus Mayucvuä stammt ferner ein schönes mit Zacken besetztes Deckelgefäß. Ebenso 
zeigten eine Menge von Tonscherben Zackenornamente. Andere waren bemalt oder trugen 
Ritzmuster. 
Zentralguatemala, d. h. das Gebiet zwischen den Gebirgsketten des Quiche und die Baja 
Verapaz mit umfassend, ist reich an Ruinenplätzen, die vorwiegend nach Art von befestigten 
oder zumindest strategisch günstig gelegenen Tempelbezirken angelegt waren. Es war für 
jene alten Bevölkerungen charakteristisch, daß sie innerhalb ihrer Stammesterritorien eine 
größere Ansiedlung gründeten, die in sich eine Priester- und Königsstadt vereinigte, zu 
gleich aber auch als Burg in Kriegszeiten diente. Während diese Plätze, von den erobernden 
Spaniern „Städte“ genannt und meistens in ihrer Ausdehnung wie Bewohnerzahl über 
trieben geschildert, im Mayagebiet des Tieflandes fehlen, wo sie nach allem, was von 
ihnen erhalten ist, als Kultstätten anzusprechen sind, tragen sie im Hochlande den Charak 
ter von Burgen. Wenn man ihre erhebliche Menge allein von einer westlichen Grenze längs 
einer Linie Huehuetenango—Quezaltenango bis nach Osten zu einer Linie von Salamä 
nach Guatemala-Stadt berücksichtigt, — eine Umgrenzung, die zeigt, daß dieser Typus sich 
hauptsächlich auf die Reiche der Quiche und Cakchiquel-Indianer beschränkte—, so ist es eini 
germaßen auffällig, daß wir verhältnismäßig wenig Altertümer aus diesem Gebiet erhalten 
1 Tozzer, a. a. O. Taf. 15, Fig. 2.
	        

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