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Globus, 35.1879

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 25.1874

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711380
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711380
Persistenter Identifier:
1499063344266
Titel:
Baessler-Archiv, 17=42.1969
Erscheinungsjahr:
1969
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Hinterer Buchspiegel

Strukturtyp:
Hinterer Buchspiegel
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 25.1874
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1874
  • Wilhelm Lejean's Streifzüge in Südosteuropa. I.
  • Die Ranqueles-Indianer auf den argentinischen Pampas. II.
  • Petzet, C.: Nationalität und Kirche im östlichen Congreßpolen
  • Neue Entdeckungsreisen in Australien. III.
  • Die Städtenamen in den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Eine Skizze. I.
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1874
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1874
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

272 Aus allen 
Zeug und Macht fehlt , sind durch die Dinge selbst dazu ver - urtheilt , von einer größern Nationalität , die historische Größe und eine reiche Culturentwickelung aufzuweisen hat , Einflüsse auf - und anzunehmen ; es hilft ihnen nichts , gegen den Stachel zu löten . Entziehen sie sich der Cultnrhegemonie der Deutschen , so bleibt ihnen nichts weiter übrig , als der Moskowitismus ; die Wahl haben sie frei . 
Ihre Erbauungsbücher , Volksschriften und Bibelübersetzung verdanken sie den Deutschen , insbesondere den Predigern . Jetzt wollen die Jung - Letten die bisherige Orthographie nicht fer - ner gelten lassen , sondern vielerlei Abänderungen an derselben vornehmen . Zur Kennzeichnung und in Bezug auf ihre Be - strebnngen entlehnen wir einem Schreiben aus Livland , das wir in der „ Neuen Preußischen Zeitung " finden , das Folgende : 
Den Anfang mit der neuen Orthographie hat vor zwei Jahren das Organ der Jung - Letten gemacht . Diese haben sich aus dem lettischen Bauernstande herausgearbeitet und sind in die höheren Stände unserer Ostseeprovinzen übergegangen . Weil sie aber dort sich nicht die Stellung verschaffen konnten , welche ihrer Eitelkeit genügte , so haben sie sich zu Bolksagitato - ren ausgeworfen und hoffen auf diesem Wege zu dem gewünsch - ten Ansehen zu gelangen . In dieser Eigenschaft suchen sie die Letten gegen ihre ehemaligen Herren , die Deutschen , auszu - regen und so einen Zwiespalt , der schon längst aufgehört hatte , wieder wach zu rufen . Das Lettenvolk , so schreiben sie , sei anfangs frei und glücklich in diesem Lande gewesen . Da seien die Deutschen gekommen und hätten ihm Freiheit und Glück geraubt . Es ist aber historisch , daß die Letten als die Deut - schen ins Land kamen , einigen russischen Stämmen tributpflichtig waren und was das Glück anbelangt so kann es auch nicht weit her gewesen sein , da die alten Letten in beständiger Fehde unter einander und mit ihren Ruchbaren lebten . Dagegen brachten ihnen die Deutschen Frieden und geordnete Zustände ; und geriethen sie auch nach und nach bei den Deutschen in Leib - eigenschnst , so war das ein Schicksal , das sie nicht allein mit allen unterjochten Völkern des Mittelalters , sondern auch mit den deutschen Bauern theilten , und die Leibeigenschaft war hier gewiß nicht drückender als in Deutschland , Rußland und ande - ren Ländern . Haben aber auch die Letten früherer Zeiten so manche Unbill hier von den Deutschen erfahren , so haben die Deutschen durch die Freilassung der Bauern , durch Land - verkauf und durch das , was die Deutschen zur Bildung des Volkes thaten und thun , längst wieder diese Unbill gutgemacht , und der Zustand unserer Bauern hier ist gewiß jetzt ein glück - licherer als der vieler anderer Bauern . Doch was hilft solches Reden jenen Agitatoren gegenüber ? Sie schüren die Gluth unter der Asche bis sie zur lichten Flamme wird aufgewirbelt sein und mit dem eigenen Hause , wie das bei Feuersbrünsten zu geschehen pflegt , auch andere Häuser wird verzehrt haben . Freilich werden sie gegen solche Anschuldigungen aufs Heftigste protestiren und sich die Miene geben , als wollten sie nur auf dem Wege zum Ziele gelangen , daß immer mehr Letten gebil - det in die höheren Schichten der Gesellschaft erhoben würden und auf diese Weise nach und nach in den Besitz und in die Aemter der Deutschen hineingelangten , bis gar keine Deut - schen mehr im Lande sein würden . Aber ans so fried - lichem Wege das Land den Letten von den Deutschen zurück - zuerobern , ist ganz unmöglich , weil das Deutsche in den höhe - ren Schichten unserer Gesellschaft eine so große Macht gewon - nen hat , daß Alles , was hier aus den unteren Schichten in die höheren übergeht , deutsch werden muß . " 
Erdtheilen . 
Die Colonie Queensland . 
Diese Colonie , welche den nordöstlichen Theil des australi - schen Festlandes umfaßt , trennte sich vor nun vierzehn Jahren von Neusüdwales und bildet seitdem ein unabhängiges Gemein - Wesen . Die Regierung hat jüngst mit großer Genugthuung durch amtliche Ziffern nachgewiesen , daß das Land in so kurzer Zeit großartige Fortschritte gemacht habe . Die Volksmenge ist von 45 , 077 Seelen aus 133 , 553 angewachsen ; Grund und Bo - den vergeben von 57 , 200 , 000 auf 123 , 737 , 000 Acres ; Pferde von 36 , 552 auf 92 , 798 ; Hornvieh von 637 , 299 auf 1 , 200 , 992 ; Schafe von 4 , 533 , 353 auf 6 , 687 , 907 ; Gold von 0 auf592 , 993 Pf . St . ; Kupfererz von 0 auf 196 , 000 Pf . St . ; Schiffseinläufe von 77 , 312 auf 148 , 630 Tonnen ; Ausfuhr von Wolle von 8 , 063 , 613 Pfund auf 17 , 793 , M3 Pfund ; Talg von 1503 auf 2890 Tonnen ; Baumwolle von 14 , 344 auf 1 , 488 , 987 Pfund ; frisches und präservirtes Fleisch von 510 aus 62 , 695 Ps . St . ; Gesammtbetrag der Einfuhren von 1 , 323 , 509 auf 2 , 698 , 931 Pf . St . ; der Ausfuhren von 793 , 236 auf 2 , 698 , 934 Pf . St . ; Einnahme von 295 , 286 auf 996 , 323 , Ausgaben von 317 , 000 auf 805 , 743 Pf . St . Wir vermissen einen Nachweis über das in Queensland geförderte Zinn , von welchem auch in Neusüd - Wales beträchtliche Quantitäten gewonnen werden . — Vor dreißig Jahren war dieser Theil Australiens noch eine Wildniß . Di^ Zuckerplantagen gewinnen mit jedem Jahre eine größere Ausdehnung . 
* * * 
— Die Puritaner in Nordamerika , insbesondere die in Neuengland , haben auch jüngst wieder beim Kongreß in Washington eine Eingabe eingereicht , in welcher sie verlangen , daß in die Bundesverfassung eine „ Anerkennung des allmächti - gen Gottes und der christlichen Religion " ausdrücklich erklärt werden solle . Die Kommission , welche über diese Petition zu berichten hatte , erklärte diese Forderung für ganz unstatthaft . Einmal habe das allmächtige Wesen eine Anerkennung durch die Verfassung nicht nöthig und dann sei in der Zeit , da die Väter der Republik eingehend den betreffenden Punkt erörtert hätten , nach reiflicher Ueberlegung der Entschluß gefaßt worden , jene ganz überflüssige Anerkennung auszulassen . Und was jene der christlichen Religion betreffe , so sei der Grundsatz festgehalten worden , „ daß dieses Land , zu dessen Regierung damals der Grundstein gelegt wurde , eine Heimath für die Unterdrückten aller Nationen der Erde , gleichviel ob Christen oder Heiden werden solle . In dem vollen Bewußtsein der Gefahren , welche eine Vereinigung von Staat und Kirche so vielen Nationen der alten Welt gebracht , habe man mit großer Einmüthigkeit be - schlössen : es sei nicht rathsam , irgend etwas in die Verfassung aufzunehmen , was als Beziehung auf irgend eine Lehre oder ein Bekenntniß gedeutet werden könne . " — Viele Geistliche halten übrigens Predigten gegen die „ Herrgottsconventionen und gegen die Betpest der verrückten Weiber " . Am eifrigsten zeigt sich in dieser Beziehung der katholische Pfarrer Eduard König in Fort Wahne im Staate Indiana . Die Betpest der Weiber , welche einen Kreuzzug gegen den Verkauf geistiger Getränke eröffnet haben , verweist er in das Gebiet des religiösen Wahnsinns ; er glaube , sagte er , sich darüber wohl ein Urtheil erlauben zu dür - fen , da er zehn Jahre lang Vorsteher einer Irrenanstalt gewe - sen wäre . Dieser Betwahnwitz sei hysterischer Natur und sei am besten mit einem recht kalten Sturzbade zu curiren . 
— Die Petroleumquellen bei Los Angeles im süd - lichen Calisornien ergeben sehr reichen Ertrag . 
Anhalt : Wilhelm Lejean's Streifzüge in Südosteuropa . I . ( Mit vier Abbildungen . ) — Die Ranqueles - Jndianer auf den argentinischen Pampas . II . — Nationalität und Kirche M östlichen Eongreßpolen . Von C . Petzet in Breslau . — Neue Entdeckungsreisen in Australien . III . ( Schluß . ) — Die Städtenamen in den Vereinigten Staaten von Nordamerika . — Aus allen Erdtheilen : Sichere Fahrbahnen im Atlantischen Ocean . — Die Jung - Letten in Livland . — Die Colonie land . — Verschiedenes . — ( Schluß der Redaction 2 . April . ) 
Herausgegeben von Karl Andree in Dresden . — Für die Redaction verantwortlich : H . Vieweg in Braunschweig . Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn in Braunschweig .
	        

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